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AMD FX

Bei der mobilen AMD FX-Serie handelt es sich um die High-End-Modellreihe des mobilen AMD APU-Segments. Die AMD FX-Serie gehört neben A4, A6, A8 und A10 zu der AMD A-Series Prozessorfamilie, deren mittlerweile 6. Generation mit dem Namen Carrizo am 3. Juni 2015 vorgestellt wurde. Der erste mobile FX-Prozessor wurde 2014 eingeführt. Wie auch die anderen APU-Serien ist auch in den FX-Prozessoren eine Radeon R-Grafikeinheit verbaut. Ähnlich wie bei der AMD A10-Serie gibt es auch hier keinen FX-Ableger für das ultra-mobile Marktsegment. Die mobile AMD FX-Serie sollte nicht mit den Desktop FX-Prozessoren verwechselt werden, die zwischen 2011 und 2014 produziert wurden.

Architektur
AMD entschied sich erst 2014 dazu, die mobile AMD FX-Serie einzuführen, vermutlich da der Name durch die Einstellungen der Desktop-FX-Prozessoren frei wurde. Die ersten beiden mobilen FX-Prozessoren sind der FX-7500 und der FX-7600P, welche beide im Juni 2014 mit dem Chip-Namen Kaveri vorgestellt wurden. Sie werden im 28 nm Verfahren gefertigt und basieren auf der Steamroller-Mikroarchitektur. Der FX-7500 hat eine Basistaktfrequenz von 2,1 GHz und einen Turbo von bis zu 3,3 GHz, einen DDR3-1660 Speichercontroller und eine 20 Watt TDP, während der FX-7600P 2,7 GHz Basistakt mit bis zu 3,6 GHz Turbo, einen DDR3-2133 Speichercontroller und eine TDP von 35 Watt hat. Beide haben einen 4 MB L2 Cache. Der Nachfolger FX-8800P wurde am 3. Juni 2015 als Teil der neuen Carrizo-APU-Serie vorgestellt, die auf der neuen Excavator-Mikroarchitektur basiert. Die Taktraten wurden auf 2,1 GHz Basis- und 3,4 GHz Turbotakt gesenkt, ebenso wurde der L2 Cache auf 2 MB halbiert. Die TDP ist zwischen 12 und 35 Watt variabel. Die Carrizo-Chips werden weiterhin im 28 nm Verfahren gefertigt. Die-Oberfläche ist im Vergleich zum Vorgänger Kaveri um 23% verkleinert und die Energieeffizienz erhöht worden. Durch verbesserte Caches und optimierte Sprungvorhersage konnten die Instructions per Clock, also die Zahl ausgeführter Befehle pro Taktzyklus (IPC), um 4-15% erhöht werden. Das schlägt sich in den Cinebench-Benchmarks nieder, wo der FX-8800P bei einer 35 Watt TDP 12% besser im Single-Thread-Benchmark und 15% im Multi-Thread-Benchmark abschneidet, als der FX-7600P. Bei einer TDP von 15 Watt sind die Ergebnisse mit einer Steigerung von 40% und 50% verglichen mit dem FX-7500 noch besser. Mit der Excavator-Architektur wurden außerdem die neuen Instruktionen AVX2, MOVBE, SMEP und BMI1/2 hinzugefügt. Die Carrizo-Chips unterstützen als erste die Heterogenous System Architecture 1.0 (HSA), was eine noch bessere Zusammenarbeit von CPU und GPU verspricht.

Die Prozessoren der AMD FX-Reihe sind mit einer Radeon R7 Grafikeinheit ausgestattet, die Eyefinity und Trueaudio unterstützt. Die R7 im FX-8800P basiert auf der aktuellen GCN-Architektur und bietet eine deutlich verbesserte Performance gegenüber der älteren R7 in den Kaveri-Chips. Die GPU kann, dank UVD6 nun HEVC/H.265, Videos in 4K wiedergeben und auch H.264 und MJPEG hardwareseitig beschleunigen. Die Konfiguration und Taktfrequenz sind modellabhängig. Die R7 im FX-7500 hat 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs (384:24:8) und eine Taktfrequenz von 498 MHz bis 553 MHz Turbo. Im FX-7600P ist die Konfiguration mit 512:32:8 wesentlich und die Taktfrequenz mit 600-686 MHz etwas höher. Auch der FX-8800P hat eine R7 mit 512:32:8-Konfiguration, die Taktfrequenz wurde mit 800 MHz jedoch deutlich erhöht.

Leistung
Als High-End-Modelle der AMD-A-Series bieten die AMD FX-Prozessoren auch für anspruchsvolle Programme ausreichend Leistung. Die Radeon R7 ermöglicht für eine integrierte Grafiklösung zudem eine bei Mainstream-Prozessoren unangefochtene Grafikperformance. Durch den neuen UVD6 ist auch die Multimedia-Performance deutlich verbessert worden. Die AMD FX-Modelle sind für Notebooks um die 14 Zoll geeignet.
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1 Notebook mit AMD FX

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