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AMD A12

Die AMD A12-Serie ist Teil der 7. Generation (Bristol Ridge) von AMDs APU-Produktreihe und wurde am 31. Mai 2016 vorgestellt. Die ersten APUs der Serie sind der 35 Watt AMD A12-9730P und der 15 Watt AMD A12-9700P, die für den Mainstream-Markt konzipiert sind. Sie sind für Multimedia-Notebooks, Ultrabooks und Convertible-Notebooks geeignet. Die AMD A12-Serie APUs verfügen jeweils über 4 CPU-Kerne, die Frequenzreichweite beträgt 2,5-3,4 GHz beim A12-9700P und 2,8-3,5 GHz beim A12-9730P. Die CPU-Kerne werden von 6 GPU-Kernen der integrierten Radeon R7 (Bristol Ridge) unterstützt, die für generelle Berechnungen benutzt werden können. Die Taktfrequenz der GPU erreicht bis zu 758 MHz, bzw. 900 MHz. Der Speichercontroller der Prozessoren unterstützt schnellen DDR4-2400 RAM. Die Southbridge ist auf den Chips integriert und sorgt mit zahlreichen I/O-Ports für die Konnektivität.

Architektur
Die Prozessoren der AMD A12-Serie basieren auf der Excavator-Mikroarchitektur der 2. Generation. Die ursprüngliche Excavator-Architektur kam in der 6. APU-Generation „Carrizo“ zum Einsatz und stellt die größte Neuerung des Bulldozer-CPU-Designs von 2011 dar. Mit ihr wurde die Dichte der 28 nm CMOS-Prozesstechnologie deutlich erhöht, was durch die Verwendung von High-Density Silicon-Libraries und überarbeitete Metallebenen erreicht wurde. Die Bristol-Ridge-Baureihe ist die letzte APU-Generation, die das Bulldozer-Design verwendet. Sie ist mit den neuesten Technologien ausgestattet, die von AMD entwickelt wurden, um die Effizienz des alten Designs zu maximieren. Neue Algorithmen für die integrierte Adaptive-Voltage-Frequency-Regelungseinheit (AVFS) und auf dem Chip platzierte Sensoren ermöglichen längere Turbotaktperioden bei gleicher Leistungsaufnahme wie frühere APU-Generationen. Die Power-States (P-States) der AVFS wurden um 2 sogenannte „Shadow P-States“ erweitert, die an die jeweiligen Eigenschaften jedes einzelnen Chips angepasst werden. Dafür werden bei der Fertigung Spannungs- und Frequenzmessungen vorgenommen, die dabei helfen, die Taktfrequenzziele besser festlegen zu können. Ein integrierter Sensor misst zudem die Integrität des Chips, also den Verschleiß der Transistoren aufgrund von Hitze und hoher Spannung. Dadurch können Limits festgelegt werden, innerhalb derer Turbotaktfrequenzen für längere Zeit aufrechterhalten werden können. AMDs neues Skin-Temperature-Aware-Power-Management (STAPM) kann in Zusammenarbeit mit bis zu 5 Sensoren, die von OEMs auf den Notebooks platziert werden können, die Oberflächentemperatur des Geräts messen und Taktfrequenzen solange auf hohem Niveau halten, wie die Temperaturen für die Haut des Benutzers noch innerhalb des festgelegten Rahmens sind.

Die AMD A12-APUs verfügen über eine integrierte Radeon R7 (Bristol Ridge) GPU, die 6 Compute Units (CUs) mit insgesamt 384 Shadereinheiten integriert. Im A12-9730P erreicht sie eine Taktfrequenz von bis zu 900 MHz, während es im A12-9700P bis zu 758 MHz sind. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 12, Vulkan und Mantle und ist mit einigen Gaming-Features wie Virtual Super Resolution, Eyefinity und Frame Rate Target Control ausgestattet.

Leistung
Der A12-9730P hat eine TDP von 35 Watt, die auf 24-45 Watt cTDP konfiguriert werden kann und konkurriert daher mit den 35 Watt Core i3- und Core i5-Modellen von Intel. Der A12-9700P hingegen hat eine TDP von 15 Watt, die auf 12 Watt cTDP reduziert werden kann. Er konkurriert mit Intels 15 Watt Prozessoren. Beide Modelle liefern, dank der hohen Turbotaktfrequenzen und des schnellen DDR4-Speichers, genug Leistung für anspruchsvollere Programme und Multitasking.
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