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Intel Core i7 (Skylake)

Die Intel Core i7 (Skylake) Familie ist die mittlerweile sechste Generation der gleichnamigen Prozessorserie und bietet die leistungsfähigsten Prozessoren für Notebooks von Intel. Skylake ist dabei die Nachfolgegeneration von Haswell und verfügt über zahlreiche Verbesserungen. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von DDR4-Speicher, wobei gleichzeitig die Kompatibilität mit DDR3-Speicher erhalten bleibt. Die Intel Core i7 (Skylake) Prozessoren gibt es in verschiedenen Versionen, die anhand des Suffixes auseinandergehalten werden können. Die Endung HQ steht dabei für besonders leistungsfähige Prozessoren mit vier Kernen und Hyper-Threading, die sich selbst für anspruchsvollste Aufgaben eignen und in Verbindung mit einer leistungsfähigen Grafikkarte auch bei Computerspielen eine gute Figur abgeben. Die Endung „U“ steht für sparsame Prozessoren mit nur zwei Kernen, die einen guten Kompromiss aus hoher Leistungsfähigkeit und niedrigem Energieverbrauch bieten sollen.

Architektur
Wie bereits bei früheren Generationen, ist der Speichercontroller bei den Intel Core i7 (Skylake) direkt in den Prozessor integriert und unterstützt erstmals auch DDR4-Speicher, der zunehmend den älteren DDR3-Speicher verdrängt. Gefertigt werden die Prozessoren wie auch die Broadwell-Prozessoren im 14-Nanometer-Verfahren. PCI-Express wird in der Version 3.0 unterstützt, zudem beherrschen die Intel Core i7 (Skylake) Prozessoren Thunderbolt 3. Alle Prozessoren der Familie besitzen zudem integrierte Grafikchips, die DirectX 12 unterstützen. Abhängig vom Modell kommen dabei verschiedene Varianten zum Einsatz, die sich in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich voneinander unterscheiden. So bieten die Quad-Core-Modelle nur verhältnismäßig schwache Grafikchips, während einige der Dual-Core-Modelle die schnelle Iris-Grafik nutzen können. Der L1-Cache hat eine Kapazität von 64 KB pro Kern, der L3-Cache besitzt eine Größe von 4 bis 8 MB. Alle Prozessoren der Intel Core i7 (Skylake) Serie können die Hyper-Threading-Technologie nutzen, dank derer die Prozessoren doppelt so viele Aufgaben bearbeiten können, wie eigentlich physikalische Kerne zur Verfügung stehen. Die Quad-Core-Modelle können auf diese Weise bis zu acht Threads gleichzeitig bearbeiten, sodass sich durch die Technik die Leistung insbesondere bei Anwendungen mit hohem Parallelisierungsgrad deutlich verbessert. Die Turbo-Boost 2.0 Technik hingegen wird von den Prozessoren genutzt, um bei Bedarf die Taktfrequenz kurzzeitig deutlich erhöhen zu können. Mit der Skylake-Generation wurde zudem die Unterstützung für VGA eingestellt. Dafür können bei Notebooks mit Intel Core i7 (Skylake)Prozessor bis zu drei Bildschirme angeschlossen werden. HDMI 2.0 wird dabei allerdings nicht unterstützt. Die maximale Verlustleistung gibt Intel für die „HQ“-Modelle mit 45 Watt an. Die Niedrigspannungsprozessoren mit zwei Kernen haben eine maximale Verlustleistung von 15 Watt, ein weiteres Modell zieht bis zu 28 Watt aus der Steckdose. Die Grafikprozessoren des Prozessors haben einen Basistakt von 300 oder 350 MHz, können aber, ähnlich wie auch der Prozessor selbst, ihre Taktfrequenz bei Bedarf temporär deutlich erhöhen auf Höchstwerte von 1,0 – 1,1 GHz.

Leistung
Modellunabhängig bieten alle Intel Core i7 (Skylake) Prozessoren eine sehr hohe Rechenleistung, die nicht nur für einfache Office- und Internet-Aufgaben, sondern auch für rechenintensivere Prozesse wie Videoumwandlung und Dateiverschlüsselung ausreichend ist. In Multimedia- und Gaming-Notebooks sind häufig die Quad-Core-Modelle der Intel Core i7 (Skylake) Serie zu finden, die mit ihren vier Kernen eine besonders hohe Rechenleistung vorweisen, die bei einer geeigneten Grafikkarte auch für anspruchsvolle 3D-Games von 2015 ausreichend ist. Die Dual-Core-Modelle des Prozessors sind vor allem in edlen Ultrabooks zu finden und bieten bei einem geringen Energieverbrauch eine solide Leistung, die jedoch nicht an die Quad-Core-Modelle heranreicht.
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176 Notebooks mit Intel Core i7 (Skylake)

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