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Intel Core i7 (Kaby Lake)

Die Intel Core i7 (Kaby Lake) Prozessoren sind die High-End-Modelle der 7. Generation der Intel Core-Architektur. Es sind die stärksten Prozessoren für den Verbrauchermarkt, allerdings mit einigen gravierenden Unterschieden selbst innerhalb des i7-Labels. Bei den mobilen i7-Modellen wird zwischen 4,5 Watt Low-Power (Y), 15 Watt oder 28 Watt Medium-Power (U) und 35 Watt oder 45 Watt High-Power (H) Prozessoren unterschieden. Daher kann beispielsweise ein i7-7Y75 nicht annähernd mit der Leistung des i7-7820HQ mithalten. Dennoch stellen die Intel Core i7 (Kaby Lake) Prozessoren die Spitzenmodelle der jeweiligen TDP-Klasse dar. Alle CPUs der Serie unterstützen Turbo Boost und Hyper-Threading. Die H-Modelle sind jedoch die einzigen, die über 4 physische Kerne verfügen, alle anderen haben davon lediglich 2. Der Basistakt reicht von den 1,3 GHz des i7-7Y75 bis hin zu den 3,5 GHz des i7-7567U. Bei der Turbotaktfrequenz sind die Unterschiede etwas geringer mit 3,5 GHz im i7-7500U am unteren Ende und 4,1 GHz im i7-7920HQ am oberen Ende. Alle mobilen i7-CPUs verfügen über eine integrierte GPU. Darunter sind die GT2-Modelle HD 615, HD 620 und HD 630 sowie die GT3e-Modelle Iris Plus 640 und Iris Plus 650, die über 64 MB eDRAM verfügen, zu finden. Die Größe des L3 Caches reicht von 4 MB in den U-Modellen, über 6 MB im i7-7700HQ, bis zu den 8 MB in den restlichen H-Modellen.

Architektur
Die Intel Core i7 (Kaby Lake) Prozessoren basieren auf der Kaby Lake-Architektur, die den Vorgänger Skylake ersetzt. Kaby Lake ist die erste Architektur, die als Teil des neuen „Process-Architecture-Optimization“-Modells gefertigt wurde. Anstatt wie im bisherigen Tick-Tock-Modell Mikroarchitektur (Tick) und neuer Fertigungsprozess (Tock) alle 12-18 Monate abzuwechseln, wird mit Kaby Lake die Phase der Optimierung angehängt, mit dem die Lebensdauer des Fertigungsprozesses verlängert wird. Kaby Lake benutzt daher den verbesserten 14 nm FF+ Fertigungsprozess und entspricht aus Sicht der Mikroarchitektur mit Skylake überein. Intel hat die Transistorfinnen überarbeitet, um höhere Taktfrequenzen und damit mehr Leistung zu erreichen. Der Abstand zwischen den Finnen wurde vergrößert, wodurch sich Wärme besser ausbreiten kann, und die Finnen selbst verlängert, wodurch sie weniger Antriebsstrom benötigen und der Leckstrom reduziert wird. Kaby Lake kommt zudem mit einer überarbeiteten SpeedShift-Technologie, durch Hardware-kontrollierte Power-Stadien (P-States) für eine höhere Reaktionsfreudigkeit sorgt.

Bei den integrierten HD 615, HD 620 und HD 630 GPUs handelt es sich praktisch um ein und dasselbe Modelle: die GT2-Variante. Diese verfügt über 24 Execution Units und hat keinen eigenen Speicher. Die GPU ist in den 15 Watt Core-U-Modellen, dem i7-7Y75 und den Core-H-Modellen zu finden. Die 28 Watt Core-U-Modell hingegen verfügen entweder über eine Iris Plus 640 oder Iris Plus 650, bei welchen es sich ebenfalls im Prinzip um ein Gerät handelt: die GT3e-Variante. Diese hat 48 Execution Units und einen eigenen, 64 MB großen eDRAM.

Leistung
Die Core-Y-Modelle der Intel Core i7 (Kaby Lake) Prozessoren sind dank der niedrigen Leistungsaufnahme von nur 4,5 Watt vor allem für Convertible-Notebooks und 2-in-1-Geräte, die passiv gekühlt werden können, geeignet. Die Core-U-Modelle sind hauptsächlich für Ultrabooks, aber auch Convertibles, vorgesehen. Core-U-Modelle mit 28 Watt TDP wie der i7-7567U sind dank höherer Leistung und der Iris Plus Grafikkarte auch für gelegentliches Spielen geeignet. Die Core-H-Modelle sind die Creme-de-la-Creme der mobilen CPUs und sind dank hervorragender Leistung vor allem für Gaming-Notebooks geeignet.
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