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Intel Pentium B820

Der Intel Celeron B820 ist ein 64-Bit Dual-Core-Prozessor der Sandy-Bridge-Generation, der am 29. Juli 2012 eingeführt wurde. Der Prozessor ist mit seinem günstigen Preis vor allem an Einsteiger-Notebooks gerichtet. Die 2 CPU-Kerne haben eine Taktfrequenz von 1,7 GHz und unterstützen wie bei Celeron-CPUs üblich nicht die Turbo-Boost-Technologie. Auch die Zahl der Threads bleibt auf 2 beschränkt, da die Hyper-Threading-Technologie nicht verfügbar ist. Der Intel Celeron B820 kommt mit einem integrierten Dual-Channel Speichercontroller für bis zu 16 GB DDR3-1066/1333 Speicher und einer integrierten Intel HD Graphics (Sandy Bridge) Grafikeinheit, die mit bis zu 1050 MHz taktet.

Architektur
Die Sandy-Bridge-Mikroarchitektur löst die Nehalem-Mikroarchitektur ab und wird wie die Nehalem-basierte Westmere-Architektur mit der 32 nm Prozesstechnologie gefertigt. Die unter dem Codenamen Gesher neuentwickelte Mikroarchitektur (Tock) bringt einige grundlegende Änderungen mit sich. Die Sprungvorhersage wurde verbessert der Predictor vergrößert und die Zahl der Branch Targets im L1 und L2 Branch Target Buffer verdoppelt. Pro CPU-Zyklus können nun 2 Lade- und Speicheroperationen pro Speicherkanal durchgeführt werden. Die 256-Bit Advanced-Vector-Erweiterungen haben weitere Vektoren und eine erweiterbare Syntax bekommen. Die Leistung für transzendente Funktionen, die AES-Verschlüsselung und den Secure-Hash-Algorithmus wurde verbessert. Pro Kern sind die Sandy-Bridge-CPUs mit einem 32 KB L1 Data Cache, einem 32 KB L1 Instruction Cache und einem 256 L2 Cache ausgestattet. Da der Intel Celeron B820 über 2 Kerne verfügt, belaufen sich der L1 Cache auf 128 KB und der L2 Cache auf 512 KB. Zudem ist ein gemeinsamer 2048 KB großer L3 Cache vorhanden, den sich die CPU und GPU teilen. Der Prozessor unterstützt die Stromspartechnologie Idle States, die verbesserte SpeedStep-Technologie für eine dynamische Anpassung der Taktfrequenz und die Thermal-Monitoring-Technologien zum Schutz vor Überhitzung.

Die integrierte Intel HD Graphics (Sandy Bridge) hat eine Basistaktfrequenz von 650 MHz, die auf bis zu 1050 MHz Turbo erhöht werden kann. Die GPU unterstützt DirectX 10.1 Shader-Modell 4.1 und OpenGL 3.1, jedoch kein OpenCL. Viele Features wie Quick Sync und Clear Video HD sind deaktiviert. Zumindest Intels Flexible-Display-Interface-Technologie (FDI) wird unterstützt. Die GPU kann Bilder über eDP, DP, HDMI, SDVO und CRT auf bis zu 2 Bildschirmen ausgeben. Sie ist mit der dedizierten GeForce 9400M vergleichbar und erreicht nur bei alten und anspruchslosen Spielen stabile Frameraten.

Leistung
Aufgrund der Verbesserungen der neueren Sandy-Bridge-Architektur ist der Intel Celeron B820 deutlich leistungsfähiger als der Celeron P4600, der mit einer Taktfrequenz von 2 GHz und einer TDP von 35 Watt das stärkste Westmere-basierte Celeron-Modell ist. Die CPU kann daher sogar in einigen Benchmarks mit dem Pentium P6100 mithalten (2 GHz, 35 Watt). Die Leistung sollte für den alltäglichen Gebrauch zum Internet-Browsen, für Videowiedergabe und Office-Anwendungen problemlos ausreichen.
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Technische Daten
Erscheinungsdatum3. Quartal 2012
Basis-Taktfrequenz1.7 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache512 KB
L3-Cache / SmartCache2 MB
Fertigungstechnologie32 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics (Sandy Bridge)
GPU Frequenz1050 MHz
TDP35 Watt
SpeicherunterstützungDDR3-1066/1333