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Intel Core i3 (Kaby Lake)

Die Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren stellen das Einsteigersegment der Kaby Lake-Prozessorgeneration dar. Sowohl bei den Notebook- als auch bei den Desktop-Modellen handelt es sich um Dual-Core-Prozessoren mit Hyper-Threading-Technologie. Im Unterschied zu den Core i5- und Core i7-Prozessoren unterstützt die Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren kein Turbo Boost 2.0, weshalb sie auf den Basistakt beschränkt sind. Bei den mobilen CPUs der Baureihe reicht die Taktfrequenz von 2,4 GHz im i3-7100U bis 3 GHz im i3-7100H. Die mobilen CPUs sind in 2 verschiedenen Leistungskategorien verfügbar. Einerseits gibt es die Medium-Power Core-U-Modelle i3-7100U und i3-7167U, die eine thermische Verlustleistung (TDP) von 15 Watt bzw. 28 Watt haben, und andererseits das High-Power Core-H-Modell i3-7100H mit einer TDP von 35 Watt. Alle Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren unterstützen Hyper-Threading und können daher mit ihren 2 physischen Kernen 4 logische Kerne erzeugen, um damit die Multi-Thread-Performance zu erhöhen. Die Prozessoren verfügen über integrierte Grafikkarten, darunter die HD 620, HD 630 und Iris Plus 650, die auf einen eigenen eDRAM zugreifen kann. Die Größe des Level 3 Caches beträgt bei allen mobilen und bei einigen Desktop Kaby Lake i3-Modellen 3 MB, und bei den stärkeren Desktop-Modellen sogar 4 MB.

Architektur
Die Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren basieren auf der Kaby Lake-Architektur, welche die 7. Generation, der Intel Core-Prozessoren darstellt. Die Architektur wurde am 30. August 2016 als Nachfolgerin der Skylake-Architektur eingeführt und ist der Startpunkt von Intels neuem „Process-Architecture-Optimization“-Modell. Statt wie beim bisherigen Tick-Tock-Modell alle 12-18 Monate Modell neue Mikroarchitektur (Tick) und neuen Fertigungsprozess (Tock) abzuwechseln, wird mit Kaby Lake die Phase der Optimierung hinzugefügt. Mit der Optimierung wurde der vorhandene 14 nm Fertigungsprozess verbessert, ohne die von Skylake übernommene Mikroarchitektur zu verändern. Überarbeitete Transistorfinnen erlauben höhere Taktfrequenzen und die verbesserte SpeedShift-Technologie sorgt durch Hardware-kontrollierte Power-Stadien (P-States) für eine höhere Reaktionsfreudigkeit. Alle Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren verfügen über einen 64 KB Level 1 Cache und einen 256 KB Level 2 Cache pro Kern. Je nach Modell unterstützt der integrierte Speichercontroller verschiedene Speicherarten. Bei den Desktop-CPUs können bis zu 64 GB Dual-Channel DDR3L-1333/1600 und DDR4-2400/DDR4-2133 zum Einsatz kommen. Die mobilen Prozessoren unterstützen bis zu 32 GB (der i3-7100H sogar 64 GB) Dual-Channel DDR4-2133, LPDDR3-1866 und DDR3L-1600 Speicher.

Die integrierten GPUs der Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren teilen sich in 2 Varianten der Intel Gen9-Grafikarchitektur auf. Einerseits handelt es sich um die GT2-Variante mit 24 Execution Units, die die Basis für die HD 620 und HD 630 darstellt. Auf der anderen Seite kommt die GT3e-Variante Iris Plus 650 zum Einsatz, die über 48 Execution Units und einen 64 MB großen eDRAM verfügt.

Leistung
Trotz der Einschränkung auf 2 physische Kerne liefern die Intel Core i3 (Kaby Lake) Prozessoren dank Hyper-Threading eine angemessene Arbeitsleistung. Die CPUs sind in Einsteiger-Notebooks, Multimedia-Notebooks, Allround-Notebooks und sogar in einigen Ultrabooks zu finden.
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1 Notebook mit Intel Core i3 (Kaby Lake)

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