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Intel Celeron 1017U

Bei dem Intel Celeron 1017U handelt es sich um einen preisgünstigen 64-Bit Dual-Core-Prozessor der Ivy-Bridge-Generation. Der ULV-Chip wurde am 1. Juli 2013 vorgestellt und ist in erster Linie an Low-End-Einsteigergeräte gerichtet. Der Prozessor hat eine relativ niedrige Taktfrequenz von 1,6 GHz und muss ohne die Turbo-Boost-Technologie auskommen. Auch das Hyper-Threading- und andere Features, die nur in teureren Core-Modellen zu finden sind, wurden deaktiviert. Dem Prozessor ist eine Intel HD Graphics GPU mit 1000 MHz Taktfrequenz zur Seite gestellt. Außerdem ist ein Dual-Channel Speichercontroller für DDR3/L/-RS 1333/1600 Speicher bis zu 32 GB verbaut.

Architektur
Die Ivy-Bridge-Architektur löst die ältere Sandy-Bridge-Architektur ab, stellt aber keine gänzliche Neuentwicklung, sondern eine Verkleinerung der Strukturbreite von 32 nm auf 22 nm dar. Die Änderungen an der Architektur selbst haben daher einen geringeren Umfang. Gegenüber Sandy Bridge wurden die neuen Prozessoren mit den 16-Bit Floating-Point Conversion Instructions (F16C), RdRand Befehlssätzen und einer konfigurierbaren TDP ausgestattet. Zudem wird nun auch DDR3(L)-1600 Speicher unterstützt. Ivy Bridge verfügt über dieselbe Befehlssatz-Palette wie Sandy Bridge, jedoch wurden im Intel Celeron 1017U AES-NI und VT-d, wie für Low-End Intel-Prozessoren üblich, nicht implementiert. Die wohl größte Veränderung beinhaltet den Umstieg von den alten 2D Planar-Transistoren auf moderne 3D Tri-Gate-Transistoren, dank welcher die Energieeffizienz um bis zu 50% gesteigert werden konnte. Der Intel Celeron 1017U hat jeweils 2 32 KB große Instruction und Data Caches pro Rechenkern, woraus sich ein 128 KB großer L1 Cache ergibt. Der L2 Cache besteht aus 2 256 KB großen assoziativen Caches. Zudem gibt es einen 2 MB großen L3 Shared Cache. Der Chip hat eine Größe von 31x24 mm und unterstützt den FCBGA1023-Sockel.

Die integrierte Intel HD Graphics gehört mit 6 Execution Units (EUs) und einem Texture Sampler zur untersten Ausbaustufe (GT1) der Intel Gen7 GPU. Sie hat eine Basistaktfrequenz von 350 MHz, die per Turbo auf bis zu 1000 MHz erhöht werden kann und muss ohne die Features Quick Sync, InTru 3D, Insider, Wireless Display und Clear Video HD auskommen, da diese den höheren Modellen vorenthalten sind. Bis zu 3 Bildschirme können über eDP, DP, HDMI, SDVO und CRT angeschlossen werden. Trotz der knapp 10-15% höheren Performance gegenüber der Gen6 GPU, reicht die Leistung nur für Gelegenheitsspiele mit niedrigen Anforderungen.

Leistung
Die Leistung des Intel Celeron 1017U ist aufgrund des Fehlens der Turbo-Boost-Technologie und anderer wichtiger Features nur für Office, Multimedia und Internet-Browsing, d.h. einfache Alltagsanwendungen, ausreichend. Für anspruchsvollere Programme und Multitasking fehlt dem Prozessor die nötige Power. Das Performanceniveau ist in etwa mit dem des Sandy-Bridge-Vorgängers Celeron B820 (1,7 GHz, 35 Watt) vergleichbar. Die TDP des gesamten Chips ist mit 17 Watt angegeben. Daher eignet er sich auch für den Einbau in kompaktere Einsteiger-Notebooks.
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Technische Daten
Erscheinungsdatum3. Quartal 2013
Basis-Taktfrequenz1.6 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache512 MB
L3-Cache / SmartCache2 MB
Fertigungstechnologie22 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics
GPU Frequenz1000 MHz
TDP17 Watt
SpeicherunterstützungDDR3/L/-RS 1333/1600

2 Notebooks mit Intel Celeron 1017U

2 Notebooks mit Intel Celeron 1017U