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Intel Celeron 1005M

Der Intel Celeron 1005M ist ein mobiler 64-Bit Dual-Core-Prozessor, der am 9. Juni 2013 vorgestellt wurde. Die CPU ist im unteren Low-End-Segment angesiedelt und wird leistungstechnisch nur vom Celeron 1000M und einigen Ultra Low Power und Extreme Ultra Low Power Pentium- und Celeron-Modellen unterboten. Dank des günstigsten Preises im Line-Up ist die CPU vor allem in sehr preiswerten Einsteiger-Notebooks zu finden. Die 2 Kerne des Prozessors takten mit 1,9 GHz und verfügen, im Gegensatz zu den höheren Core i3-,i5- und i7-Modellen, weder über Hyperthreading noch über Turbo-Boost. Auf dem Chip sind eine Intel HD Graphics (Ivy Bridge) und ein DDR3-Speichercontroller integriert.

Architektur
Bei dem Intel Celeron 1005M handelt es sich um einen Ivy-Bridge-Prozessor. Ivy Bridge ist der Nachfolger von Sandy Bridge, basiert aber weiterhin auf der Sandy-Bridge-Mikroarchitektur, d.h. dass nur geringfügige Änderungen an der Architektur selbst vorgenommen wurden. Die Befehlssätze MMX, AES-NI und CLUML sowie die Befehlssatzerweiterungen x86-64, Intel 64, SSE4.2, AVX, TXT, VT-d und VT-x der Vorgängergeneration bleiben daher unverändert. Beim Intel Pentium 1005M wurden zudem, wie bei anderen Low-End-Modellen, zusätzlich noch die AES New Instructions (AES-NI) und die Intel Virtualization Technology for Direct I/O (VT-d) sowie die Trusted Execution Technology deaktiviert. Statt einer neuen Architektur handelt es sich bei Ivy Bridge um einen Die Shrink von 32 nm auf 22 nm, also ein „Tick“ in Intels Tick-Tock-Strategie. Es kommen statt der alten 2D Planar Transistoren neuartige 3D Tri-Gate-Transistoren zum Einsatz, die die Energieeffizienz um bis zu 50% erhöhen können. Neben der CPU ist im Intel Pentium 1005M ein Speichercontroller für Dual-Channel DDR3(L)-1333, DDR3(L)-1600, DDR3l-RS 1333 und DDR3L-RS 1600 verbaut, der bis zu 32 GB RAM verwalten kann. Die maximale Speicherbandbreite beträgt 25,6 GB/s. Außer dem 128 KB großen L1 Cache und dem 512 KB großen L2 Cache ist auch ein 2 MB großer L3 Shared Cache integriert.

Die integrierte Intel HD Graphics (Ivy Bridge) ist das mobile Pendant zur HD Graphics 2500 für Desktop-CPU. Ebenso wie diese verfügt sie über 6 Execution Units (EU) und einen Texture Sampler und hat eine Basistaktfrequenz von 650 MHz, die auf bis zu 1000 MHz Turbotakt erhöht werden kann. Sie unterstützt die APIs DirectX 11.0, OpenGL 4.0 und OpenCL 1.2. Bis zu 3 Bildschirme können über eDisplayPort, DisplayPort, HDMI, SDVO und CRT angeschlossen werden. Bis auf Intel FDI wurden die Features wie Quick Sync und Clear Video HD, die im Schwestermodell HD Graphics 4000 zu finden sind, deaktiviert. Im Vergleich der Sandy-Bridge-GPU HD Graphics 2000 soll die Leistung laut Intel um 10-15% gesteigert worden sein und somit ungefähr auf dem Niveau der AMD Radeon HD 8210 liegen.

Leistung
In Benchmarks liegt der Intel Celeron 1005M in etwa gleichauf mit der Arrandale Zweikern-CPU Core i3-380M von 2010. Da es sich bei der CPU um ein Low-End-Modell für Einsteiger-Notebooks handelt, dürfte die Leistung für komplexe Software und Spiele nicht ausreichen. Alltägliche Aufgaben wie Office und Multimedia werden aber ohne Probleme bewältigt. Die TDP ist mit 35 Watt angegeben, der Stromverbrauch ist im Normalbetrieb aber deutlich niedriger.
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Technische Daten
Erscheinungsdatum2. Quartal 2013
Basis-Taktfrequenz1.9 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache512 KB
L3-Cache / SmartCache2 MB
Fertigungstechnologie22 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics (Ivy Bridge)
GPU Frequenz1000 MHz
TDP35 Watt
SpeicherunterstützungDDR3

4 Notebooks mit Intel Celeron 1005M

4 Notebooks mit Intel Celeron 1005M