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Intel Celeron N3060

Der Intel Celeron N3060 ist ein kostengünstiger Dual-Core-Prozessor für Einsteiger-Notebooks, Convertibles und 2-in-1-Geräte. Der Prozessor wurde am 15. Januar 2016 zusammen mit weiteren Celeron- und Pentium-Modellen als Teil des Refresh der Braswell-Prozessorserie eingeführt. Die neuen Modelle ergänzen die älteren, indem sie über etwas höhere Turbotaktfrequenzen verfügen. Der Intel Celeron N3060 verfügt über 2 CPU-Kerne, die eine Basistaktfrequenz von 1,6 GHz haben. Im Gegensatz zum Celeron N3050 aus dem Vorjahr wurde die Turbotaktfrequenz von 2,16 GHz auf 2,48 GHz erhöht. Die Kerne verfügen nicht über die Hyper-Threading-Technologie und können daher nur jeweils einen Thread ausführen. Mit auf dem Chip ist eine Intel HD Graphics 400 GPU mit einer Taktfrequenz von bis zu 600 MHz verbaut. Der integrierte Speichercontroller unterstützt bis zu 8 GB Dual-Channel DDR3L-1600 Speicher.

Architektur
Technisch hat sich beim Intel Celeron N3060 gegenüber älteren Braswell-Modellen praktisch nichts verändert. Er basiert weiterhin auf der Airmont-Mikroarchitektur, die ein Die-Shrink, also die Verkleinerung der Strukturbreite der Silvermont-Mikroarchitektur von der 22 nm auf die 14 nm Prozesstechnologie (P1273), ist. Airmont übernimmt die Silvermont x86-Architektur vollständig mit den Instruktionen und Erweiterungen MMX, SSE4/4.2, AES-NI, EM64T, Enhanced Intel SpeedStep (EIST), Intel 64, XD Bit, AES-NI und VT-x2. Die Architektur ist 64-Bit-fähig und wir mit Intels aktuellen 3D Tri-Gate-Transistoren gefertigt. Airmont ist eine Out-of-Order-Architektur, d.h. dass Instruktionen in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit an Input-Daten anstatt der in der vom Programm vorgegebenen Reihenfolge ausgeführt werden, wodurch Leerlauf verhindert wird, was zu einer erhöhten Energieeffizienz beiträgt. Jeder Kern des Intel Celeron N3060 hat einen 32 KB 8-Wege assoziativen Instruction Cache und einen 24 KB 6-Wege assoziativen Data Cache, woraus sich ein 112 KB großer L1 Cache ergibt. Der L2 Cache setzt sich aus zwei 1 MB großen 16-Wege assoziativen Shared Caches zusammen. Der Prozessor ist als SoC aufgebaut und integriert daher zahlreiche Peripheriegeräte, darunter eine Video-Encoder/Decoder-Einheit für die Wiedergabe von H.265 in 4K-Auflösung, ein Display-Controller und ein Kamera-ISP. Intel bietet für das SoC auch eine Option für eingebettete Systeme an, sodass das Einsatzgebiet über herkömmliche PC-Systeme hinausreicht.

Die Intel HD Graphics 400 ist eine umbenannte HD Graphics (Braswell) mit 12 Execution Units (EUs). Sie hat eine Basistaktfrequenz von 320 MHz, die auf bis zu 600 MHz Burstfrequenz erhöht werden kann. Da kein dedizierter Speicher vorhanden ist, kann die GPU auf bis zu 8 GB des Systemspeichers zugreifen. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 11.2, OpenGL 4.3 und OpenCL 1.2. Bis zu 3 Bildschirme können über eDP, DP und HDMI angeschlossen werden.

Leistung
Der Intel Celeron N3060 hat eine 15% höhere Turbotaktfrequenz als sein Vorgänger Celeron N3050 und sollte damit einen deutlichen Leistungszuwachs liefern. Innerhalb der Braswell-Prozessorserie ist er der stärkste Dual-Core-Prozessor und hat die zweithöchste Turbotaktfrequenz nach dem Pentium N3710. Das SoC ist für einfache Anwendungen wie Internet-Browsing, Videowiedergabe und Office bestens geeignet. Die 2 Kerne schränken die Multitasking-Kapazitäten jedoch stark ein, sodass z.B. zu viele Tabs im Internetbrowser schon eine Herausforderung sind. Die TDP für das gesamte SoC gibt Intel mit 6 Watt an. Die SDP ist mit 4 Watt sogar noch etwas geringer.
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Technische Daten
Erscheinungsdatum1. Quartal 2016
Basis-Taktfrequenz1.6 GHz
Boost-Taktfrequenz2.48 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache2 MB
Fertigungstechnologie14 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics 400
GPU Frequenz600 MHz
TDP6 Watt
SpeicherunterstützungDDR3L-1600

30 Notebooks mit Intel Celeron N3060

30 Notebooks mit Intel Celeron N3060