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Intel Pentium P6100

Der Intel Pentium P6100 ist ein mobiler Dual-Core-Prozessor für Einsteiger-Notebooks, der am 26. September 2010 eingeführt wurde. Die beiden Rechenkerne haben eine Taktfrequenz von 2 GHz und unterstützen weder die Turbo-Boost- noch die Hyper-Threading-Technologie. Der Prozessor verfügt über eine integrierte Intel HD Graphics GPU, die mit bis zu 667 MHz taktet. Auf dem Chip ist ebenfalls ein Speichercontroller verbaut, der bis zu 8 GB Dual-Channel DDR3-800/1600 Speicher unterstützt.

Architektur
Der Intel Pentium P6100 basiert auf der Westmere-Mikroarchitektur und wurde unter dem Codenamen Arrandale entwickelt. Arrandale ist das Gegenstück zu Clarkdale für mobile Geräte und ist der Nachfolger des Penryn-Prozessors. Im Gegensatz zum Vorgänger sind auf Arrandale bereits wichtige Bestandteile der Northbridge wie z.B. der Speichercontroller, die PCI-Express-Schnittstelle für dedizierte Grafikkarten sowie eine integrierte GPU verbaut. Wie Clarkdale sind alle Arrandale-Prozessoren mit 2 Rechenkernen ausgestattet. Die Westmere-Mikroarchitektur ist der Die-Shrink von der 45 nm auf die 32 nm Prozesstechnologie und erlaubt daher eine deutlich kompaktere und effizientere Fertigung der Prozessoren. Der Intel Pentium P6100 setzt sich aus 2 Einheiten zusammen, der CPU mit I/O-Ports, die im 32 nm Verfahren gefertigt wird und die GPU und der Speichercontroller, die im 45 nm Verfahren gefertigt werden. Die Aufteilung des Chips mit einem von der CPU separaten Speichercontroller hat eine höhere Speicherlatenz zur Folge, was zu einer Verzögerung zwischen der Adressierung und der Bereitstellung der adressierten Daten führt. Der Intel Pentium P6100 hat einen 128 KB L1 Cache, der sich aus einem 32 KB 4-Wege Instruction Cache und einem 32 KB 8-Wege Data Cache pro Kern zusammensetzt sowie einen 512 KB L2 Cache, der sich aus je einem 256 KB 8-Wege Cache pro Kern zusammensetzt. Zudem verfügt der Prozessor über einen 3 MB großen Shared L3 Cache (auch Intel Smart Cache genannt).

Die integrierte Intel HD Graphics GPU trägt den Codenamen Ironlake und gehört zur 5. Generation von Intel's integrierten Grafiklösungen. Sie verfügt über 12 Execution Units und hat eine Basistaktfrequenz von 500 MHz, die auf bis zu 667 MHz Turbo erhöht werden kann. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 10.1, OpenGL 2.1 und das Shader-Modell 4.1. OpenCL wird nicht unterstützt. Sie ist mit den Intel-Features Flexible-Display-Interface (FDI) und Clear Video ausgestattet und kann Bilder auf bis zu 2 externen Bildschirmen ausgeben.

Leistung
Durch die verbesserte Mikroarchitektur schlägt der Intel Pentium P6100 trotz geringerer Taktfrequenz den Pentium T4400 der Vorgängerserie Penryn in fast allen Benchmarks und kann sogar das Penryn Pentium-Spitzenmodell T4500 in einigen Bereichen überholen. Dennoch ist der Prozessor aufgrund fehlender Technologien wie Turbo-Boost, Hyper-Threading und Virtualization (VT-x) nur für Einsteiger-Notebooks geeignet. Der Prozessor hat eine TDP von 35 Watt und verbraucht daher deutlich mehr Strom als die Pentium U5xxx-Modelle (18 Watt).
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Technische Daten
Erscheinungsdatum3. Quartal 2010
Basis-Taktfrequenz2 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache512 MB
L3-Cache / SmartCache3 MB
Fertigungstechnologie32 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics (Ironlake)
GPU Frequenz667 MHz
TDP35 Watt
SpeicherunterstützungDDR3-800/1600