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AMD FX-7500

Der AMD FX-7500 ist ein ULV-Quad-Core-Prozessor für Notebooks, der am 4. Juni 2014 vorgestellt wurde. Die APU (Advanced-Processing-Unit) gehört zur Kaveri-Baureihe und hat eine Basistaktfrequenz von 2100 MHz, die auf bis zu 3300 MHz Turbo erhöht werden kann. Auf der APU ist neben dem Dual-Channel Speichercontroller, der DDR3U-1333, DDR3L-1600 und DDR3-1600 unterstützt, auch eine Radeon R7 (Kaveri) Grafikkarte verbaut, die mit maximal 553 MHz taktet. Der Prozessor hat einen 4 MB großen L2 Cache und ist das stärkste Kaveri-Modell in seiner TDP-Klasse.

Architektur
Im Gegensatz zum Vorgänger Richland, basiert der Kaveri-Chip nun auf der neuen Steamroller-Mikroarchitektur, die die Piledriver-Architektur ablöst. Auch die neue Architektur ist der 3. Ableger der modularen Bulldozer-Architektur, weshalb weiterhin jeweils 2 CPU-Kerne auf einem Modul verbaut sind. Dieses System wird Clustered Multi-Thread (CMT) genannt und bedeutet, dass jedes Modul im Prinzip einen Dual-Core-Prozessor darstellt. Die Neuerungen bei Steamroller sind u.a. verbesserte Instruction-Scheduler, verbesserte Sprungvorhersage, größere und intelligentere Caches, eine 30% niedrigere Cache-Fehlzugriffsrate, eine 20% niedrigere Fehlerrate bei der Sprungvorhersage und verbesserte Speichercontroller. Durch diese Verbesserungen sollen laut AMD bis zu 30% mehr Instructions per Cycle (IPC) möglich sein als bei Bulldozer. Der AMD FX-7500 hat eine Oberfläche von 245 mm² und benutzt den BGA (FP3) Sockel. Der L1 Cache setzt sich aus 2 96 KB großen 3-wege Shared Instruction Caches und 4 16 KB großen 4-wege Data Caches zusammen. Pro CPU-Modul ist ein 2 MB großer 16-wege Shared L2 Cache verbaut. Die CPU unterstützt die Instruction Sets MMX, SSE bis 4.2, AES, AVX, BMI1, F16C, FMA3, FMA4, TBM, XOP, AMD64, AMD-V und EVP. Mit der Turbo Core 3.0 Technologie kann die Basistaktfrequenz von 2,1 GHz dynamisch auf bis zu 3,3 GHz erhöht werden. Als Stromsparfeatures stehen PowerNow! Und die Enduro-Technologie zur Verfügung. Der Prozessor verfügt über dedizierte SIP-Blöcke, darunter der Unified Video Decoder 4.2 und die Video Coding Engine 2.0 die für Decoding und Encoding zuständig sind sowie der TrueAudio-Koprozessor für fortschrittliche Audioeffekte. Ebenfalls verbaut ist ein dedizierter ARM Cortex-A5-Koprozessor mit den TrustZone-Sicherheitserweiterungen.

Die integrierte Radeon R7 Grafikeinheit ist der stärkste integrierte Grafikprozessor (IGP) der Kaveri-Baureihe. Im AMD FX-7500 kommt die Ausführung mit 6 Compute Units (CUs) zum Einsatz, welche insgesamt über 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs verfügt. Die GPU basiert auf der Graphics-Core-Next-Architektur und hat eine Taktfrequenz von 496 MHz, die auf bis zu 553 MHz erhöht werden kann. Zu den unterstützten APIs zählen DirectX 11.2 Tier 2 mit Tiled-Ressources und Mantle. Mit AMDs Heterogenous-System-Architecture (HSA) 2.0 können die Ressourcen der CPU und GPU für bestimmte Berechnungen kombiniert werden.

Leistung
Gegenüber der Vorgängerarchitektur Piledriver wurde die Single-Thread-IPC-Leistung um 9% und die Multi-Thread-IPC-Leistung um 18% erhöht. Dadurch sollte der AMD FX-7500 trotz geringerer TDP deutlich leistungsfähiger sein als die Richland-APU A8-5557M. Die Multi-Thread-Performance ist mit der des Core i3-5010U vergleichbar, der allerdings bei der Single-Core-Performance noch einen Tick schneller ist. Insgesamt ist der AMD FX-7500 für alle alltäglichen Anforderungen wie Office, Internet und Multimedia gewappnet. Auch Multitasking ist dank der guten Multi-Core-Leistung möglich. Die TDP ist mit 19 Watt angegeben und damit etwa höher als bei vergleichbaren Broadwell-CPUs.
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Technische Daten
Erscheinungsdatum2. Quartal 2014
Basis-Taktfrequenz2.1 GHz
Boost-Taktfrequenz3,3 GHz
Anzahl der Kerne4
L2-Cache4 MB
Fertigungstechnologie28 nm
Interne GrafikRadeon R7 (Kaveri)
GPU Frequenz553 MHz
TDP19 Watt
SpeicherunterstützungDDR3U-1333 / DDR3L-1600 / DDR3-1600

3 Notebooks mit AMD FX-7500

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