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Medion Erazer: Auf diesen Notebooks könnt ihr Watch Dogs, GRID Autosport und Battlefield 4 spielen

Mit dem Medion Erazer X7831 und dem Erazer X7611 haben wir uns zwei 17,3 Zoll Gaming-Notebooks ins Haus geholt, um deren Spielefähigkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir testen die beiden Gamer unter anderem mit den bekannten Spielen Watch Dogs, Battlefield 4 und GRID Autosport. Außerdem erfahrt ihr in unserer Kaufberatung, welchen Prozessor und welche Grafikkarte ihr braucht, um die drei Spiele flüssig auf dem Notebook zu zocken.

Medion Erazer: Auf diesen Notebooks könnt ihr Watch Dogs, GRID Autosport und Battlefield 4 spielenNotebookinfo.de

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Vergleich Medion Erazer X7611 und Medion Erazer X7831Bildquelle: notebookinfo.de | st
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Vorzeige-Gamer von Medion: Links das Erazer X7831, rechts das Erazer X7611. Beide mit Nvidia Geforce GTX Grafikkarten und Intel Core i7.

In den letzten Jahren hat sich das Notebook-Gaming extrem schnell weiterentwickelt. Eine große Rolle spielen dabei vor allem die Unternehmen Intel und Nvidia. Prozessoren und Grafikkarten für Notebooks erreichen immer höhere Leistungs-Universen und stehen den Komponenten für Desktops nur noch geringfügig nach. Medion geht mit den Erazer Gamern zudem klar auf ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die Konkurrenten von Alienware, Schenker, MSI und ASUS. Es wird auf Schnick-Schnack wie bunte Beleuchtungs-Elemente und Co. verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert - die Leistung der Komponenten. Zudem legt man das Gefühl ab, einen Aufpreis zu zahlen, nur weil ein Markenname hinter den Produkten steht.

Mit dieser Kaufberatung wollen wir euch die aktuellen Geräte der Erazer Serie vorstellen und zeigen, wie viel Geld ihr investieren solltet für ein leistungsstarkes Gaming-Notebook. Natürlich geben wir auch einen Ausblick auf die einzelnen Komponenten, damit ihr seht welches der getesteten Spiele vielleicht auch auf eurem Notebook läuft oder zu welcher Prozessor-Grafikkarten-Kombination ihr greifen solltet.

Erazer X7611: Der schlanke Gamer mit Nvidia Geforce GTX 765M

Beim Medion Erazer X7611 handelt es sich um einen so genannten Slim-Gamer. Die Bezeichnung wurde aufgrund der Bauhöhe gewählt, die hier nur 23 Millimeter beträgt. Außerdem ist das Gewicht für ein solch performantes 17,3 Zoll Gerät mit 2,68 kg vergleichsweise gering. Vor allem durch das Weglassen des DVD-Laufwerks konnte man so eine Kompaktheit realisieren und den bisher klobigen Gehäusen den Rücken kehren.

Im Innenraum ist viel Platz für den Intel Core i7-4700HQ Prozessor, der auf vier Rechenkernen (Quad-Core) eine Taktrate von 2,4 GHz bietet. Hinzu kommen bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und verschiedene Kombinationen aus großer Festplatte und schneller SSD. In Sachen Grafikkarte setzt Medion auf die Nvidia Geforce GTX 765M mit 2 GB GDDR5-Speicher. Es sollte allerdings nicht mehr lange auf sich warten lassen, dass hier auch eine Grafikkarte der Geforce GTX 800M Serie verbaut wird.

Je nachdem wie viel Geld man ausgeben will, gibt es das Medion Erazer X7611 mit einem matten HD+ (1.600 x 900 Pixel) oder FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) Bildschirm. Die Anschlüsse sind bei jedem Gerät gleich. Es gibt vier USB 3.0 Schnittstellen, ein Mini-Display-Port, HDMI, Gigabit-LAN und Kartenleser. Kabellos funkt das Erazer X7611 mit WLAN-n und Bluetooth 4.0. Als Betriebssystem ist Microsoft Windows 8.1 vorinstalliert.

Mehr zu den Medion Erazer X7611 Geräten erfahrt ihr in unserem Produktvergleich.

Erazer X7831: Extreme Leistung dank Nvidia Geforce GTX 880M

Das Maximum an Notebook-Gaming-Leistung gibt es im Medion Erazer X7831. Aufgrund der notwendigen Kühllösenden hat man sich hier für ein etwas dickeres und schwereres Gehäuse entschieden. Der 17,3 Zoller kommt auf 3,82 kg und eine Bauhöhe von 55 Millimeter. Somit ist das Erazer X7831 eher als Desktop-Ersatz geeignet und setzt zum Beispiel noch auf ein Blu-ray Laufwerk mit integriertem DVD-Brenner. Außerdem sind mehr Anschlüsse untergebracht.

So gibt es den High-End-Gamer mit fünf USB-Schnittstellen, davon drei mit USB 3.0 Standard. Neben HDMI gibt es außerdem den klassischen VGA-Port, eSATA, Gigabit-LAN, Kartenleser und 8-Kanal-Audio-Anschluss. WLAN-n und Bluetooth 4.0 sind mit dem Intel Wireless-N 7260 Controller ebenfalls an Bord. Auch hier gibt es wieder Windows 8.1 als Betriebssystem.

Unter der Haube geht es beim Medion Erazer X7831 etwas leistungsstärker ab als beim schlanken Erazer X7611. Der Intel Core i7-4710MQ Prozessor erhielt schon den so genannten „speed bump“ von Intel und bietet 100 MHz mehr als sein Vorgänger. Der Quad-Core-Chip kommt somit auf 2,5 GHz. Beim Arbeitsspeicher kann man optional auf bis zu 32 GB aufrüsten und neben einer bis zu 1 TB großen Festplatten sitzt nicht oft eine große 512 GB SSD. Der 17,3 Zoll Bildschirm löst mit 1.920 x 1.080 Pixel auf und bietet eine non-glare (matt) Oberfläche. Für die Grafik sorgt die bisher schnellste Notebook-Karte Nvidia Geforce GTX 880M.

Mehr zu den Medion Erazer X7831 Geräten erfahrt ihr in unserem Produktvergleich.

Gamecheck Watch Dogs: Das Action-Highlight 2014 im Benchmark-Test

Eines der Gaming-Highlights im Jahr 2014 stellt garantiert Watch Dogs dar. Das Spiel von Ubisoft mit Havok Physik-Engine lockt mit guter Grafik und klasse Lichteffekten. Die getesteten Notebooks der Medion Erazer Serie setzen alle auf die neue Kantenglättungs-Option TXAA, was die Spieler- und Umgebungseffekte noch besser aussehen lässt. Fast schon wie in einem realistisch animierten Spielfilm. Um Watch Dogs zu spielen benötigt ihr die Ubisoft UPlay-Software, die ihr euch kostenlos laden könnt. Sie ist vergleichbar mit dem Steam-Store von Valve und dem Origin-Store von EA.

Um das Spiel flüssig spielen zu können, sollten mindestens 35 FPS erreicht werden. Somit ist auch gewährleistet, dass in actionreichen Szenen die so genannte Frame-Rate nicht zu stark einbricht und somit Ruckler vermieden werden. Für unsere Tests haben wir in den Grafikeinstellungen die Overall-Quality entsprechend auf Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra gesetzt und die Auflösungen in den Stufen 1.366 x 768 Pixel und 1.920 x 1.080 Pixel ausprobiert.

Das Medion Erazer X7611 schlägt sich mit dem Intel Core i7 Prozessor und der Nvidia Geforce GTX 765M gut und kommt bei mittleren Grafikeinstellungen auch mit der FullHD-Auflösung gut zurecht. Im Schnitt werden 40 bis 51 FPS erreicht. Für hohe Einstellungen muss man zum Medion Erazer X7831 greifen. Hier erreicht die Nvidia Geforce GTX 880M Grafikkarte ebenfalls an die 40 FPS. Wer den Ultra-Modus nutzen will, wird ein paar Frame-Einbrüche erleben. Doch der bringt auch viele Desktop-PCs ins Schwitzen. Dabei ist zu erwähnen, das Watch Dogs schon bei hoher Qualität extrem gut aussieht.

Allgemein ist zu sagen, dass man für hohe Einstellungen mindestens zu einer Nvidia Geforce GTX 870M greifen sollte. Mittlere Einstellungen kann man locker auch mit einer Nvidia Geforce GTX 850M angehen. Der Prozessor-Einfluss ist nicht allzu hoch, weshalb auch Gaming-Notebooks mit stärkeren Intel Core i5 Chips keine Probleme haben werden. Doch die meisten Gamer kommen sowieso mit einem Core i7 Prozessor.

Gamecheck GRID Autosport: Das neue Racing Game im Benchmark-Test

Mit der GRID Serie hat Codemasters einen weiteren Meilenstein geschaffen, der sich mit GRID Autosport fortsetzt. Das Spiel ist parallel auch für die PlayStation 3 und die Xbox 360 erschienen. Next-Gen-Gamer sollten also klar die PC-Version vorziehen, die grafisch deutlich mehr Ansehnliches liefert. Für eine gute Optik und geniale Lichteffekte sorgt die Codemasters EGO-Engine 3.0. Da sich die Grafik eher an Titeln von 2013 anlehnt, sind die Anforderungen für GRID Autosport nicht allzu hoch - perfekt also für das Zocken auf dem Notebook.

Natürlich empfehlen wir auch bei diesem Spiel wieder eine Grenze von 35 FPS nicht zu unterschreiten, damit das flüssige Spielerlebnis auch bei Multiplayer-Partien oder im Online-Modus gewährleistet ist. Die so genannten Presets (Standardeinstellungen) konnten wir im Test zwischen Sehr niedrig, Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra umschalten. Jeweils mit 1.366 x 768 Pixel und 1.920 x 1.080 Pixel.

Bis zu den hohen Einstellungen hat das Medion Erazer X7611 keinerlei Probleme. Im Ultra-Modus erreichen wir knapp die 35 FPS Grenze, womit die Nvidia Geforce GTX 765M auch dafür geeignet wäre. Allerdings empfehlen wir eher die Auflösungen hochzuschrauben und Kantenglättungs-Optionen zu nutzen, anstatt alles auf den Ultra-Bereich zu trimmen. Das Medion Erazer X7831 hat in allen Modi die Nase weit vorne. Selbst bei extrem hohen Grafikoptionen erreichen wir über 75 FPS. Somit sollten auch die kommenden GRID-Titel von Codemastern keine Probleme bereiten.

Für GRID Autosport reicht sogar ein Multimedia-Notebook, zum Beispiel aus der Medion Akoya Serie mit Nvidia Geforce GT 740M. Damit könnte man sogar auf hohen Einstellungen und mit einem Intel Core i5 Prozessor problemlos zocken. Für die Ultra-Settings wird aber auf jeden Fall eine Nvidia Geforce GTX 765M empfohlen, wie in dem von uns getesteten Medion Erazer X7611.

Gamecheck Battlefield 4: Der Klassiker unter den Shootern im Benchmark-Test

Ein Klassiker unter den First-Person-Shootern ist Battlefield 4 auf jeden Fall. Vor allem mit den aktuellen Erweiterungspaketen (Add-Ons) China Rising, Second Assualt, Naval Strike und den kommenden Titeln Dragon’s Teeth und Final Stand. Wir haben das Premium-Paket von Battlefield getestet, was durch die Frostbite 3 Engine noch immer sehr gut aussieht. In Naval Strike sind vor allem die Schiffsschlachten wieder in den Mittelpunkt gerückt, wodurch die schicken Licht- und Wassereffekte viel ausmachen.

Wie bei GRID Autosport und Watch Dogs nehmen wir wieder die 35 FPS Grenze. Vor allem weil der Multiplayer- und Online-Modus eine große Rolle in Battlefield 4 einnehmen und viele Spieler entsprechend viel Leistung benötigen. Die Presets wählen wir klassisch wie immer zwischen niedriger, mittlerer, hoher und ultra Qualität. Genauso gelten immer noch unsere Wunsch-Auflösungen von 1.366 x 768 Pixel sowie 1.920 x 1.080 Pixel.

Die Nvidia Geforce GTX 765M in Kombination mit dem Intel Core i7 Prozessor im Medion Erazer X7611 hat bis zu den hohen Einstellungen in FullHD-Auflösung keine Probleme. Die Ultra-Settings ziehen die Framerate allerdings auf unter 20 FPS im Schnitt. Das Medion Erazer X7831 macht hier mit durchschnittlich 50 FPS eine noch bessere Figur. Dabei sind die Unterschiede zwischen hoher und ultra Qualität deutlich und wir empfehlen für den perfekten Genuss eher die Nvidia Geforce GTX 880M.

Ultrafähig ist auch die Nvidia Geforce GTX 870M, wodurch sich der Preis der Notebooks natürlich drastisch reduzieren kann. Auch die Nvidia Geforce GT 750M und somit auch die GTX 850M sind für mittlere bis hohe Qualitäten sehr gut zu gebrauchen. Wichtig ist jedoch, dass sowohl das Erazer X7611 als auch das Erazer X7831 für Battlefield 4 inklusive der aktuellen und kommenden Add-Ons geeignet ist.

Nvidia Geforce Experience: Die beste Software für Laien und Optimierer

Wer sich mit den Einstellungen nicht so lange beschäftigen möchte wie wir oder mit Kantenglättungs-Optionen wie TXAA nichts anfangen kann, der sollte sich auf jeden Fall die Nvidia Geforce Experience herunterladen. Auf jeden beiden Medion Erazer Gaming-Notebooks ist diese, kostenlose Software bereits vorinstalliert. In erster Linie könnt ihr somit eure Grafikkarten-Treiber stets aktuell halten. Mit nur einem Klick startet ihr den Download und die Express-Installation. Außerdem könnt ihr hiermit auch alle Beta-Treiber von Nvidia automatisch installieren lassen. Somit entfällt das Suchen und Surfen nach neuer Software und erleichtert euch den Alltag.

Viel wichtiger ist allerdings die automatische Optimierung der Einstellungen in Spielen. Die Nvidia Geforce Experience checkt eure Systemdaten, den verbauten Prozessor und die Grafikkarte und erstellt dann automatisch ein Profil, mit dem ihr stets die beste Grafikqualität erreicht, ohne das Ruckler auftreten. Dabei werden eure Festplatten nach Spielen durchsucht und in die Software eingebunden. Die grafischen Änderungen nach der Optimierung könnt ihr euch direkt auf einem Bild in der Geforce Experience ansehen und entscheiden, welche Optionen euch am meisten Qualitätsverbesserungen bringen. So können auch Gaming-Laien erkennen, welche Optionen und Änderungen sich relevant auf die Qualität im Spiel auswirken.

Mit dem Feature Geforce ShadowPlay könnt ihr zudem eure Spielpartien mit einem Knopfdruck aufnehmen. Früher hat man für solche Videos die Software Fraps benutzt. Ein großer Nachteil dabei war allerdings immer, dass die entstandenen Dateien schnell mehrere hundert Gigabyte groß waren und teilweise die Leistung in Spielen beeinflusst wurde. Nvidia Geforce ShadowPlay schont nicht nur die Ressourcen sondern erstellt auch Dateien, die qualitativ hochwertig sind und gleichzeitig kompakt. Somit könnt ihr die Inhalte schnell auf YouTube oder Twitch teilen.

Wenn ihr zum Medion Erazer X7831 mit Nvidia Geforce GTX 880M greift, hab ihr auch die Battery Boost Option mit in der Geforce Experience Software integriert. Das gilt für alle Grafikkarten der Geforce 800M Serie. Die GTX 880M ist sehr leistungsstark und ermöglicht in Spielen viel mehr FPS als man eigentlich braucht. Das zieht natürlich mehr Strom im Akkumodus und brennt eure Batterie schneller leer. Durch eine FPS-Beschränkung auf z.B. 50 FPS oder 30 FPS vermindert ihr euren Stromverbrauch, ohne die Leistung im Spiel zu minimieren. Ein sehr cooles Feature für alle Spieler, die auch mal ohne Steckdose in der Nähe zocken wollen.

Am Ende ist noch zu erwähnen, dass beide Medion Erazer Notebooks über die Nvidia Optimus Technik verfügen. Wenn ihr im Netz surft oder Videos anseht, wird die hohe Leistung der Geforce Grafikkarten nämlich gar nicht benötigt. Via Nvidia Optimus schaltet sich die Grafikkarte in solchen Fällen ab und das Notebook wechselt auf die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics. Das spart Strom, gibt euch somit mehr Akkulaufzeit und die Komponenten werden nicht sinnlos belastet. Gleichzeitig bleibt das Notebook damit kühler und leiser. Was ihr zum Umschalten tun müsst? Gar nichts! Nvidia Optimus arbeitet im Hintergrund und wechselt die Grafikchips automatisch, je nachdem wie viel Leistung von den jeweiligen Programmen benötigt wird.

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