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Lenovo Einsteiger Notebooks: Das perfekte Modell unter 500 Euro kaufen

Mit unserer Kaufberatung helfen wir Ihnen durch den Dschungel der Lenovo Einsteiger Notebooks. Vor allem die Modelle unter 500 Euro spielen eine große Rolle. Wir geben Ihnen einen Überblick über die günstige Produktpalette und Impulse für die richtige Kaufentscheidung. Dabei steht ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis immer im Vordergrund.

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Erste Übersicht: Drei Modellreihen für drei Nutzertypen

Die Lenovo Einsteiger-Notebook Kaufberatung für unter 500 Euro ModelleBildquelle: Lenovo
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Hilfestellung: Wir zeigen Ihnen, welches Lenovo Einsteiger Notebook für Sie am besten geeignet ist. Auch ohne viel Geld zu zahlen.

Das Einsteiger Line-Up von Lenovo setzt sich im Wesentlichen aus vier verschiedenen Modellreihen zusammen. Diese bauen nicht unbedingt aufeinander auf (damit ist gemeint, dass Modellreihe 1 nicht günstiger ist als Modellreihe 2), sondern richten sich an andere Zielgruppen. Die Lenovo Essential Reihe zeichnet sich durch einfache Allrounder-Notebooks aus, welche sich weder beim Design noch bei der Ausstattung auf Neuland bewegen und im Prinzip nach dem Never-Change-a-Winning-Team Grundsatz leben: konventionelle Notebooks ohne Schnickschnack. Experimentierfreudiger sind da schon die Geräte der IdeaPad-Serie, welche nicht nur beim Design etwas bunter und moderner auffallen, sondern auch bei der Ausstattung neue Ansätze verfolgen. Schließlich gibt es noch die ThinkPad Edge Reihe, welche sehr preiswerte Einsteiger-Notebooks für einfache Business-Anforderungen liefern soll.

Im Rahmen dieser Kaufberatung werden wir nur solche Notebooks abdecken, die die Preisgrenze von 500 Euro nicht überschreiten und damit als günstige Einsteiger-Notebooks bezeichnet werden können. Den Einstieg bilden dabei die Essential Notebooks, welche teilweise schon unter 275 Euro erhältlich sind.

Lenovo Essential: Grundsolide Notebooks ohne Spielereien

Die Lenovo Essential Notebooks setzen sich aus 3 Modellvarianten zusammen: die B-Serie, G-Serie und die neue M-Serie. Die B-Serie versteht sich als preiswerte Alternative für kleine Unternehmen, wobei der Fingerprint-Reader als Sicherheitsfeature nicht unter 500 Euro erhältlich ist. Die Leistung ist dank zahlreicher Prozessorvarianten sehr breitgefächert. Das stärkste Modell für 469 Euro bietet einen Intel Core i3-4000M, und eine Intel HD Graphics 4600. Mit einer SSD ist keines der Modelle ausgestattet, der Arbeitsspeicher auf 4 GB begrenzt und der 15-Zoll Bildschirm löst bei allen Modellen mit 1.366 x 768 Pixeln auf.

Die G-Serie besteht aus einer Reihe preiswerter Notebooks für den Heimanwender. Während das günstigste Modell mit einer einfachen AMD E-Series APU ausgestattet ist, gibt es sogar ein Modell mit Intel Core i5-4210U und eins mit Intel Core i7-4700MQ Prozessor. Auch hier wird auf SSD und mehr als 4 GB Arbeitsspeicher verzichtet. Die Besonderheit an dieser Modellreihe ist, dass es neben den 15-Zoll Notebooks mit einer Displayauflösung von 1.366 x 768 Pixeln auch größere 17-Zoll Notebooks mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln gibt.

Die M-Serie unterscheidet sich vor allem optisch von den beiden anderen und bietet ein modernes, zweifarbiges Gehäuse, das vor allem professionelle Anwender ansprechen soll. Hier bekommt man aber neben schicker Optik auch noch leistungsstarke Intel Core i5 Prozessoren aus der Haswell-Generation, die dazugehörige Grafikpower und konventionelle Festplatten. Die Displays sind entweder matt oder spiegelnd und sowohl in 15- als auch in 13-Zoll verfügbar.

In der Praxis bedeutet das, dass alle drei Modellserien für einfache, alltägliche Aufgaben wie Office und Internet, aber auch für anspruchsvollere Anwendungen wie Bildbearbeitung genutzt werden können. Letztere ermöglichen die leistungsstarken Intel Core i3 und Intel Core i5 Prozessoren aus Intels Haswell Generation. Der auf 4 GB limitierte Arbeitsspeicher und die onboard Grafik sprechen aber dagegen, dass man die Notebooks auch für Spiele nutzt. Mangels SSD und ExpressCache wird es in der Praxis keinem der Notebooks gelingen mit schnellen Programmstarts zu überzeugen, aber die fast durch die Bank angebotenen 500 GB Massenspeicher bieten viel Platz für Programme und Dateien. Wer gerne mit mehreren geöffneten Fenstern arbeitet, sollte zu den großen 17-Zoll Modellen greifen, denn auf den HD-Displays gibt es dafür nicht genügend Pixel. Als Reisebegleiter sind eigentlich nur die kompakten Lenovo M30 Notebooks zu empfehlen.

Inwiefern Lenovos Selbsteinschätzung der Essential-Notebooks zustimmt ist nicht ganz einfach zu beurteilen. Sicherlich ist die G-Serie am wenigsten für Business-User geeignet, aber das große 17-Zoll G-Modell eignet sich auch für professionelle Anwender, die beispielsweise das Extra an Arbeitsfläche benötigen. Die anderen beiden Modellreihen eignen sich auch bestens für Otto Normalverbraucher. Vor allem die M-Serie ist wegen des schicken Designs und der geringen Größe auch sehr gut für Schüler und Studenten geeignet.

Lenovo IdeaPads: Ultraportables und Multimedia

Auch unter den Lenovo IdeaPads gibt es unterschiedliche Serien, welche entweder zu der Kategorie der Convertible Notebooks oder zu den Ultraportables gehören. Erstere sind unter anderem die Notebooks der Lenovo IdeaPad Flex Reihe, welche in drei unterschiedlichen Größen verfügbar sind. Das kleinste Modell ist das Lenovo IdeaPad Flex 10, wiegt nur 1,2 kg und besitzt einen 10-Zoll Bildschirm mit HD-Auflösung. Das 14-Zoll Lenovo IdeaPad Flex 14 hat ebenfalls nur einen HD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Das Lenovo IdeaPad Flex 15 gäbe es sogar mit einem sehr hochauflösenden Full HD Bildschirm, allerdings nicht für unter 500 Euro. Als Prozessoren kommen diverse AMD und Intel Derivate zum Einsatz, darunter auch leistungsstarke AMD A8 APUs und Intel Core i5 Prozessoren aus der Haswell Generation. Neben bis zu 1 TB großen Festplatten in den 15-Zoll Notebooks kommen in vielen Varianten auch ExpressCache zum Einsatz und ein Arbeitsspeicher mit bis zu 8 GB. Im Gegensatz zu den Essential Notebooks verfügt aber keines der Flex Modelle über ein optisches Laufwerk. Die Besonderheit ist jedoch der Bildschirm, der sich um knapp 300 Grad nach hinten klappen lässt (daher der Name Flex) und damit den Touchscreen direkt vor dem Nutzer platziert ohne die Tastatur als störenden Platzhalter hinnehmen zu müssen.

Lenovo IdeaPad Z Notebooks sind in diesem Vergleich die leistungsstärksten Notebooks und kommen nicht nur mit performanten AMD APUs und Intel Haswell Prozessoren daher, sondern bieten auch dedizierte Grafikkarten mit eigenem Speicher. Außerdem nutzen viele der Modelle einen ExpressCache von 8 GB zusätzlich zu der 500 GB Festplatte. Diese Serie verfügt sogar in der Preisklasse unter 500 Euro über mehrere Modelle mit Full HD Auflösung (1.920 x 1.080 Pixeln). Beim Arbeitsspeicher kommen allerdings nicht mehr als 4 GB zum Einsatz. Obwohl die Preise der Z-Serie weit über die 700 Euro Marke hinausgehen, sind Modellvarianten mit sehr gutem Preis-Leistung-Verhältnis wie das Lenovo IdeaPad Z50-70 59424716 bereits für unter 500 Euro erhältlich.

Die Leistung beider IdeaPad Reihen reicht sowohl für einfache Aufgaben als auch für anspruchsvollere Prozesse mittels Photoshop oder ähnlichen Programmen. Für große Bilddateien wie man sie von einer digitalen Spiegelreflexkamera kennt sollte man allerdings den Arbeitsspeicher erweitern oder ein Modell mit mindestens 8 GB wählen, was bei den leistungsstarken Z-Serien aber gar nicht angeboten wird. Die IdeaPad Z-Serie bewältigt neben Multimedia dank einer dedizierten Grafikkarte auch neuere Spiele auf niedrigen Details, was für keines der anderen Notebooks in dieser Kaufberatung zutrifft. Außerdem bietet das hochauflösende Full HD Display genügend Arbeitsfläche, um Bilder professionell zu bearbeiten oder mit zwei parallel geöffneten Fenstern zu multitasken. Die IdeaPad Flex Notebooks haben ihre Vorzüge in einem ganz anderen Bereich. Mit 10-Finger Multitouch bieten sie als einzige Notebooks in diesem Artikel ein vollumfängliches Microsoft Windows 8 Erlebnis inklusive aller Gesten und der Benutzung der Metro Benutzeroberfläche. Das nach hinten klappbare Display ermöglicht eine Tablet-ähnliche Benutzung, die allerdings ohne darunterliegende Auflagefläche wegen des hohen Gewichts schnell unangenehm wird.

Die IdeaPad Z-Notebooks sind eindeutige Preis-Leistungs-Sieger und einfach perfekt für alle, denen starke Leistung wichtig ist. Damit ist nicht etwa relativ starke Leistung in dieser Preisklasse gemeint, sondern eine Leistung, die auch in höheren Preisklassen überzeugen würde. Gepaart mit dem Full HD Display ist das Notebook perfekt für alle, die gerne Bilder bearbeiten oder andere (semi-)professionelle Anwendungen bedienen möchten. Bei den IdeaPad Flex Notebooks steht hingegen Unterhaltung im Vordergrund und diese bekommt man dank der großen Touchscreens auch. Für einfaches Browsen im Internet aber auch Multimedia wie Zeichnen mit den Fingern oder das gestengesteuerte Bearbeiten oder Betrachten von Bildern macht hier in der Gruppe besonders Spaß.

Lenovos IdeaPad S-Notebooks sind besonders kompakte Notebooks deren Leistung auf einen geringen Energieverbrauch optimiert ist. Die Notebooks sind mit 10- und 13-Zoll Display für unter 500 Euro erhältlich. Während die 10-Zoll Notebooks mit Intel Celeron, Intel Pentium und AMD E-Series E1 APU lediglich auf Netbook Niveau anzusiedeln sind, bietet das Lenovo IdeaPad S300 MA149GE immerhin einen Intel Core i3 2635M, der allerdings noch aus der Sandy Bridge Generation stammt. Bei den Lenovo IdeaPad S-Serien für unter 500 Euro kann man sich im Falle einer Kaufempfehlung eigentlich sehr kurz fassen und von diesen Modellen nur abraten. Das liegt nicht nur an der Leistung, welche für heutige Standards und selbst für einfache Aufgaben bestenfalls mittelmäßig ist, sondern schlicht und ergreifend daran, dass diese Modelle mittlerweile sehr betagt sind und vermutlich bald vom Markt verschwinden werden.

Lenovo ThinkPad Edge: Preiswerte Business-Notebooks

Die Lenovo ThinkPad Edge Notebooks sind die Profi-Notebooks für Einsteiger. Der Fokus liegt hier nicht auf der Leistung, obwohl vor allem die Modelle mit Intel Core i5 (Haswell) oder AMD A8 APU leistungsstarke Quadcore CPUs bieten. Hingegen konzentrieren sich diese Notebooks auf die für Business-User wesentlichen Funktionen wie Robustheit, Mobilität und Produktivität. Die Notebooks sind entweder mit einem 11,6-, 13,3- oder einem 15,6-Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln erhältlich -die wesentlich besseren Full HD Panels kosten alle über 500 Euro. Die Leistung ist aufgrund der onboard Grafiklösungen und den maximal 4 GB Arbeitsspeicher für anspruchsvolle Multimedia-Anwendungen noch ausreichend, nicht aber für Spiele oder ähnliche Zwecke. Außerdem verzichten alle Modelle auf ExpressCache und setzen alleine auf konventionelle HDDs mit viel Speicher aber geringen Geschwindigkeiten. Die Akkulaufzeiten sind mit bis zu 7 Stunden gut für einen mobilen Einsatz geeignet, die 11,6-Zoll Modelle mit bis zu 9 Stunden sogar sehr gut, wobei zu beachten ist, dass diese Ultraportables schwächere CPUs einsetzen.

Die Notebooks der Lenovo ThinkPad Edge Reihe eignen sich am besten für Vielschreiber, denn die verwendeten Tastaturen gehören zu den Besten in dieser Klasse. Das kleine 11,6-Zoll Modell ist mit Sicherheit sehr gut für unterwegs geeignet, da es klein und leicht ist und eine lange Akkulaufzeit hat. Allerdings muss man damit starke Leistungseinbußen in Kauf nehmen. Die beiden größeren Modelle sind wesentlich leistungsstärker und dennoch mobil. Bildbearbeitung schaffen die Modelle mit den AMD A8 APUs und den Intel Core i5 Prozessoren auch noch, allerdings liegt das eigentliche Highlight am Lenovo OneLink, welcher eine Dockingstation darstellt, über die man das Notebook mit mehreren externen Geräten über nur eine Schnittstelle verbinden kann. Zum Beispiel um am Arbeitsplatz mit nur einem Kabel alle Peripheriegeräte verbinden zu können. Damit bieten diese Notebooks ein Ausstattungsmerkmal, das vielen Business-Nutzern wichtig ist.

Letztendlich ist das Lenovo ThinkPad Edge 145 nur für Leute zu empfehlen, die ein wirklich extrem kleines Notebook für Vielschreiber suchen. Auf dem kleinen Display werden lange Textarbeiten aber bald anstrengend. Die größeren Modelle sind sehr gut für Business-User geeignet, die außer einer guten Tastatur und für alltägliche Aufgaben ausreichende Leistung keine großen Wünsche haben. Was allerdings fehlt ist ein Full HD Display, mit dem Multitasking erst richtig effizient werden würde. Bei allen in dieser Kaufberatung beschriebenen Serien sollte man vor dem Kauf allerdings genau darauf achten, welche Modelle mit aktuellen Prozessoren ausgestattet sind und einen großen Bogen um Modelle mit Intel Sandy Bridge, AMD E-350 oder AMD E-450 APU machen, da diese Prozessoren mittlerweile längst überholt sind.

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