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HP Notebook Kaufberatung: Intel und Nvidia in den besten Multimedia-Notebooks

Unsere Kaufberatung zu den HP Multimedia Notebooks zielt auf die Modelle mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Egal ob 15,6 Zoll oder 17,3 Zoll: Leitungsstark und günstig soll es sein. Große Festplatten, viel Arbeitsspeicher und die Kombination von Intel Core Prozessor und Nvidia Geforce Grafikkarten sind für uns das Minimum. Wir sagen Ihnen warum genau dieses Zusammenspiel für Sie die richtige Entscheidung ist.

HP Notebook Kaufberatung: Intel und Nvidia in den besten Multimedia-NotebooksNotebookinfo.de

Erste Übersicht: Warum Intel, Nvidia und HP?

Die HP Pavilion Notebooks haben genug Leistung für Multimedia-Aufgaben und SpieleBildquelle: HP
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Stylisch und leistungsstark: Die neuen HP Pavilion Notebooks setzen auf Technik von Intel und Nvidia.

Wenn es nach uns geht, muss ein Multimedia-Notebook eine sehr gute System- und Grafikleistung erbringen. Vor allem in Bereichen wie der Bild- und Filmbearbeitung, aber auch beim klassischen Konsumieren von Medien oder Internetseiten. Was früher erfolgreich unter dem Begriff „Wintel“ - Abkürzung für Windows und Intel - lief, ist heute das Zusammenspiel aus Intel Prozessor und Nvidia Grafikeinheit. AMD spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Der Preis der AMD-Notebooks ist zwar geringer, die Leistung aber signifikant schwächer. Daher empfehlen wir lieber ein paar Euro mehr auszugeben und dafür längerfristig glücklicher zu sein. Schließlich soll ein Notebook nicht schon nach einem Jahr an seine Leistungsgrenzen stoßen.

Zwischen den einzelnen HP Pavilion Multimedia-Notebooks gibt es nur einen wesentlichen Unterschied. Und das ist die Bildschirmgröße. Vor dem Kauf müssen Sie sich entscheiden, ob es ein eher kompaktes 15,6 Zoll Notebook oder doch ein 17,3 Zoller sein soll, der den Desktop PC ersetzen könnte. Viel wichtiger sind die Eigenschaften der einzelnen Komponenten, die wir Ihnen in dieser Kaufberatung auf eine einfache Art und Weise näher bringen wollen.

Vorteile von Intel Prozessoren: Über Turbo Boost, Hyper Threading und Stromverbrauch

Im Netz finden Sie viele Fachbegriffe wenn es um die neuen Intel Core Prozessoren geht. Die beiden am weitesten verbreiteten sind „Ivy Bridge“ und „Haswell“. Die beiden Wörter sind nichts anderes als die Codenamen der Prozessor-Generation. Ivy Bridge stellt die dritte Generation der Intel Core i3, Core i5 und Core i7 Chips dar, Haswell die vierte. Unterscheiden können Sie diese auch in der Nomenklatur. Ein Intel Core i5-3xxxM gehört zur älteren Garde, der Intel Core i5-4xxxM zu den aktuellen Prozessoren. Die Leistungsunterschiede liegen zwischen fünf bis zehn Prozent. Will man also beim Notebook-Kauf mehr sparen, kann man auch mit den alten Chips gute Leistungen erzielen.

Vom Intel Core i3 bis zum Intel Core i7 haben die Prozessoren eines gemeinsam, die so genannte Hyper Threading Technologie. Klassischer Weise haben die Intel Chips zwei oder vier Rechenkerne. Hyper Threading simuliert während der Nutzung dabei genau die doppelte Menge, um Prozesse - zum Beispiel das Entpacken von .zip-Dateien oder Abspeichern von Dokumenten - zu beschleunigen. Auf dem Datenblatt hat ein Intel Core i5 Prozessor also zwei Kerne (Dual Core), kann aber über vier Einheiten Ihre Aufträge abarbeiten.

Die wichtigste Technik namens Turbo Boost ist nur den Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren vorbehalten. Es handelt sich dabei um eine dynamische Taktrate des Chips. Betrachtet man die technischen Daten eines Notebooks, sieht man oftmals Intel Prozessoren mit nur 1,4 GHz. Ist allerdings die Turbo Boost Funktion mit an Bord, können daraus schnell 2,7 GHz werden. Je nachdem wie viel Leistung ein Programm benötigt, entscheidet der Prozessor wie hoch die Taktrate sein soll. Sind Sie zum Beispiel im Browser unterwegs und surfen auf Internetseiten, benötigt der Prozessor nur wenig Leistung, der Takt sinkt. Wollen Sie Bilder im Photoshop bearbeiten wird hingegen ein höherer Takt gebraucht. Dieser Prozess geschieht automatisch im Hintergrund und Sie müssen keine zusätzliche Einstellung dafür vornehmen. Gleiches gilt übrigens auch für Hyper Threading.

Der große Vorteil liegt im Stromverbrauch. Durch die dynamische Taktrate via Turbo Boost, kann bei einfachen Aufgaben Energie gespart werden. Und das wiederum ermöglicht Ihnen eine deutlich längere Akkulaufzeit. Wenn Sie sich noch intensiver mit der Prozessor-Technologie beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Notebook Prozessoren Kaufberatung.

Vorteile von Nvidia Grafikkarten: Über Geforce Experience, Optimus und Battery Boost

Ebenso wie bei den Intel Prozessoren benötigen Einsteiger und Laien auch bei den Nvidia Grafikkarten ein kleines Wörterbuch, um alle Funktionen wirklich verstehen zu können. So beginnt alles wieder beim Codenamen-Spiel. Dabei gehen wir drei Generationen zurück. Die Nvidia Geforce 500M Familie kennt man im Technik-Bereich unter dem Namen „Fermi“. Die Geforce 600M Grafikkarten nennen sich „Kepler“, ebenso wie die Geforce 700M Einheiten. Wer zu den neuen und schon weit verbreiteten Geforce 800M Serien greift, der wird sowohl auf Kepler, als auch auf „Maxwell“ treffen. In vielen Bereichen - vor allem in Spielen - ist der Leistungsunterschied von Generation zu Generation bis zu 50 Prozent hoch. Es lohnt sich also hier stets zu den aktuellen Grafikkarten zu greifen.

Die wohl revolutionärste und wichtigste Funktion bei Nvidia Geforce Grafikkarten ist das so genannte Nvidia Optimus Feature. Neben der Nvidia-Grafik besitzen die HP Multimedia-Notebooks eine weitere Grafikeinheit, die im Intel Prozessor verbaut ist. Surfen Sie im Internet, schauen einen Film oder Tippen im Word ein paar Briefe, dann reicht die Leistung der Intel-Grafik dafür aus. Die Nvidia Karte schaltet sich in diesem Fall automatisch ab, es wird Strom gespart und die Akkulaufzeit verlängert. Starten Sie ein Spiel, Bearbeiten einen Film oder sehen sich 4K-Material an, dann erkennt die Nvidia Optimus Funktion, dass die stärkere Grafiklösung verlangt wird und schaltet automatisch um. Diese Technik ist gut mit der angesprochenen Intel Turbo Boost Funktion vergleichbar. Wird Leistung gebraucht, bekommt das Notebook diese. Wenn nicht, wird Strom gespart.

Ebenso verhält sich die Nvidia Battery Boost Technologie. Bei vielen Spielen ist von der Grafikkarte her viel mehr Leistung vorhanden, als eigentlich benötigt wird. Daraus resultiert ein hoher Stromverbrauch und ebenfalls wieder eine niedrigere Akkulaufzeit. Mit Nvidia Battery Boost werden die Einstellung automatisch so angepasst, dass Sie ein Spiel flüssig und in Ihrer gewünschten Display-Auflösung spielen können. Dabei wird allerdings der Überschuss an Leistung unterbunden und somit die Spielzeit abseits der Steckdose deutlich verlängert. Waren früher mit einem Multimedia-Notebook nur 1-2 Stunden Gaming-Vergnügen denkbar, kann man nun schon mit 3-4 Stunden rechnen.

Egal ob Nvidia Optimus oder Battery Boost, alle Einstellungen und Aktualisierungen laufen über die Nvidia Geforce Experience. Ein Programm, das kostenlos zum Download angeboten wird und auf den meisten Notebooks mit Nvidia Grafikkarte bereits vorinstalliert ist. Hier können Sie auf Knopfdruck die Treiber auf den aktuellen Stand bringen, Spiele in der Grafikqualität optimieren oder Ihre Spiele-Sitzungen in einem Video aufnehmen. Die Software ist sehr einfach gehalten und auch für Laien verständlich. Mehr Infos zu Grafikkarten allgemein finden Sie in unserer Notebook Grafikkarten Kaufberatung.

Top HP Pavilion Notebooks: Unsere Favoriten mit Intel CPU und Nvidia GPU

Wir machen es Ihnen einfach und zeigen Ihnen die beiden HP Pavilion Multimedia-Notebooks, die unsere Anforderungen an Prozessor und Grafikkarte am besten erfüllen. Das HP Pavilion 15-p009ng setzt dabei auf einen 15,6 Zoll FullHD-Bildschirm, eine große 1.000 GB Festplatte und solide 8 GB Arbeitsspeicher. Als Prozessor wählen wir den aktuellen Intel Core i5 4210U mit bis zu 2,7 GHz. Als Grafikkarte werkelt unter der Haube die Nvidia Geforce GT 840M, die gute Leistungen im Multimedia- und Gaming-Bereich abliefert. Hinzu kommen natürlich zeitgemäße Anschlüsse und Funktechnologien wie USB 3.0, HDMI, Gigabit-LAN, WLAN-n, Bluetooth 4.0 und Beats Audio Lautsprecher.

Ähnliches Design, nur eine Nummer größer geht es dann mit dem HP Pavilion 17-f012ng zur Sache. Es teilt alle Eigenschaften des 15,6 Zoll Bruders, nur haben wir uns hier für den leistungsfähigeren Intel Core i7 4510U entschieden, der auf maximal 3,1 GHz kommt. Schließlich wird ein 17,3 Zoll Multimedia-Notebook eher als Ersatz für den alten Standrechner genutzt und kann deshalb auch etwas mehr Leistung vertragen. Dabei ist zu erwähnen, dass es die beiden Notebooks sowohl mit Intel Core i5, als auch mit Intel Core i7 Prozessor gibt.

Weitere Empfehlungen finden Sie am rechten Seitenrand in unseren HP Pavilion Top-Listen.

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