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ASUS Notebook Kaufberatung: Die besten Gaming-Notebooks der Republic of Gamers (ROG) Serie

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken Gaming-Notebook ist, dem hilft unsere Kaufberatung zu den aktuellen ASUS Republic of Gamers (ROG) Modellen. Ab 900 Euro beginnt der Spielspaß des High-End-Gamings mit den Serien ASUS ROG GL550 und ROG G750. Intel Quad Core Prozessoren und Nvidia Geforce GTX 800M Grafikkarten sorgen für den besten Antrieb, egal in welcher Größe oder Preisklasse. Wir beraten euch, vergleichen die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten und zeigen auf, wo ihr die ASUS Gaming-Notebooks am günstigsten kaufen könnt.

ASUS Notebook Kaufberatung: Die besten Gaming-Notebooks der Republic of Gamers (ROG) SerieNotebookinfo.de

Überblick: Was macht einen ASUS-Gamer aus?

Die große ASUS ROG Gaming-Notebook Kaufberatung auf notebookinfo.deBildquelle: ASUS
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Gaming auf hohem Niveau: Das ASUS ROG Spiele-Notebooks haben ordentlich Leistung unter der Haube und sehen stylisch aus.

Die Gaming-Notebooks des taiwanischen Computer-Herstellers ASUS tragen die Serienbezeichnung ROG, was für Republic of Gamers steht. Neben der kleineren GL550-Reihe gibt es die G750-Serie. Erstere beschränkt sich momentan auf ein Modell und ist das einzige Gaming-Notebook von ASUS, welches ein 15 Zoll Display besitzt. Außerdem ist die verbaute Hardware nicht ganz so stark und vielseitig.

Die ASUS ROG G750-Serie glänzt auch durch ihre Anschlussvielfalt. So besitzen alle Varianten vier USB 3.0 Ports, einen HDMI- sowie VGA-Anschluss und eine Gigabit-LAN-Schnittstelle. Ein Thunderbolt-Port ist zumindest optional erhältlich. In puncto Leistung setzen alle Geräte auf Prozessoren von Intel und aktuelle Grafikkarten aus dem Hause NVIDIA der 800M-Reihe. Momentan sind auch noch Notebooks mit den älteren 700M-Grafikeinheiten erhältlich, diese finden in diesem Artikel aber keine Berücksichtigung mehr.

ASUS ROG GL550JK: Kompakt, mobil und günstig

Das ASUS ROG GL550JK ist das einzige Gaming-Notebook der Taiwaner, welches ein 15 Zoll großes, mattes Display besitzt. Dies ist sowohl mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten erhältlich als auch in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel). Außerdem kommt hier die farbprächtigere und blickwinkelstabilere IPS-Technik zum Einsatz. Das teilweise aus Aluminium gefertigte Gehäuse wirkt sehr wertig und verspricht Stabilität. Außerdem ist es mit rund 2,3 kg nicht zu schwer, um auch unterwegs ein brauchbarer Begleiter zu sein. Mit 59 Wh (4 Zellen) ist der integrierte Energiespeicher jedoch etwas zu knapp dimensioniert, um wirklich lange durchhalten zu können. Eine Steckdose sollte also dennoch in Reichweite sein.

Für die Rechenkraft ist wahlweise ein Intel Core i5-4200H oder ein Intel Core i7-4700HQ zuständig. Bei ersterem handelt es sich um einen Dual-Core Prozessor, welcher in der Mittelklasse anzusiedeln ist und mit bis zu 3,4 GHz arbeitet. Hyperthreading beherrscht die CPU ebenfalls, sodass bis zu vier Threads gleichzeitig verarbeitet werden können. Mit dem stärkeren Core i7 erhält man optional ein mobiles Kraftpaket, welches über vier Kerne verfügt und bis zu acht Threads gleichzeitig verarbeiten kann. Mittels Turbo Boost 2.0 kann die Taktfrequenz der einzelnen Kerne auf bis zu 3,4 GHz erhöht werden.

Das Herzstück der ASUS ROG GL550JK Serie ist eine NVIDIA GeForce GTX 850M, welche mit 2 GB GDDR5- oder 4 GB DDR3-Speicher ausgestattet ist. Beide Varianten setzen auf die aktuelle Maxwell-Architektur und sind ihrem Vorgänger leistungstechnisch deutlich überlegen. Die Grafikeinheit ist sogar bis zu 30 Prozent schneller als eine NVIDIA GeForce GTX 760M. Mit der ASUS TurboMaster-Technik lässt sich die dedizierte GPU um bis zu 5 Prozent übertakten. Für eine ausreichende Kühlung sorgen zwei Lüfter. Die gebotene Leistung reicht somit für viele Spiele, selbst in der höchsten Detailstufe, aus. Lediglich 3D-Shooter, oder besonders hardware-hungrige Games, werden in Full HD nicht spielbar sein. Auch die Detailstufen werden hier reduziert werden müssen.

Die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen. Die Chiclet-Tastatur besitzt eine rote Hintergrundbeleuchtung. ASUS verzichtet außerdem vollständig auf den veralteten USB 2.0 Standard und spendiert drei Anschlüsse nach den 3.0-Spezifikationen. Einen Thunderbolt-Anschluss gibt es zwar nicht, dafür gehören HDMI, VGA, Gigabit-LAN, Bluetooth 4.0 sowie ein optisches Laufwerk zum Standard. Letzteres kann zwischen einem DVD- sowie einem Blu-ray-Brenner variieren. Auch ein Combo-Laufwerk ist möglich. Die vier Lautsprecher sind SonicMaster optimiert und versprechen einen ordentlichen Klang. Beim Lieferumfang lässt sich ASUS nicht lumpen und spendiert dem Käufer eine Gaming-Maus, ein Headset sowie einen Rucksack für das Notebook. Preislich beginnt das Spielvergnügen bei rund 900 Euro.

ASUS ROG G750JM: Desktop Replacement mit viel Power

Die ASUS ROG G750JM Serie besitzt mit der NVIDIA Geforce GTX 860M eine starke Grafiklösung, welche auf 2 GB eigenen GDDR5-Speicher zurückgreift. Die Grafikeinheit liefert genügend Performance für die meisten Spiele. Lediglich sehr leistungshungrige Spiele können nicht in der nativen Auflösung des Displays flüssig dargestellt werden. Das 17,3 Zoll TN-Panel setzt dabei auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte und besitzt eine matte Oberfläche. Es liefert zwar nicht so knackige Farben wie ein IPS-Screen, jedoch sind die Reaktionszeiten des verwendeten TN-Displays deutlich geringer, sodass es zu keinerlei Schlierenbildungen in schnellen Spielszenen kommen kann. Dennoch verspricht ASUS einen Betrachtungswinkel von 140 Grad, womit das Gerät eines der besseren Anzeigegeräte benutzt.

Das Gehäuse ist wuchtig und mit über vier Kilo auch recht schwer. An Mobilität ist hier nicht mehr zu denken. Dennoch ist der Akku mit 89 Wh recht ordentlich dimensioniert, sodass man auch mal eine Stunde oder länger ohne Netzteil auskommen kann. Als Materialien kommt hauptsächlich ein gummierter Kunststoff zum Einsatz. Die dadurch entstehende mattschwarze Optik wirkt in Kombination mit dem Stealth-Bomber-artigen Design sehr gelungen. Das Tastaturbett ist zudem mit Aluminium abgesetzt. Die Gaming-Tastatur besitzt eine dreistufige Hintergrundbeleuchtung. Die Pfeiltasten und der Nummernblock lassen sich eigenständig illuminieren. Außerdem ist die Tastatur staubabweisend.

Bei den Anschlüssen ist die ASUS ROG G750JM Serie etwas besser ausgestattet als das kleinere ASUS ROG GL550JK. Hier gibt es vier USB 3.0 Schnittstellen, einen MiniDisplay Port und eine optionale Thunderbolt-Buchse. Die übrigen Anschlüsse sind identisch. Dual-Band-WLAN gibt es mit oder ohne den aktuellen AC-Standard. Das Killer-WLAN-Modul besitzt dabei besonders niedrige Reaktionszeiten und soll sich durch geringe Latenzen besonders gut für Online-Spiele eignen. Durch die Trinity-Display-Technologie können bis zu drei externe Panels gleichzeitig angesteuert werden.

Für reichlich Prozessorleistung sorgt ein Intel Core i7. Der Vierkerner wird auch höchsten Ansprüchen gerecht. So viel Performance erzeugt auch eine entsprechende Abwärme. Das Dual-Lüfter-System leitet diese zuverlässig ab und bleibt dabei, für ein Gaming-Notebook, vergleichsweise leise. Dennoch sollte man sich keinen Illusionen hingeben, unter voller Last wird auch die Modelle der ASUS ROG G750JM Serie richtig laut. Noch mehr Stimmung macht das integrierte 2.1 Soundsystem, welches durch MaxxAudio optimiert wird und über einen eigenen Subwoofer verfügt, der im Gehäuse integriert ist.

Der Arbeitsspeicher des Gaming-Boliden lässt sich auf bis zu 32 GB erweitern und auch bei den Festplatten-Kombinationen zeigt sich die Serie sehr flexibel, zwischen günstigen HDDs und schnellen SSDs. Auch eine Kombination der unterschiedlichen Laufwerkstypen ist möglich, wofür eine SATA- und zwei mSATA-Schnittstellen zur Verfügung stehen. Ein optisches Laufwerk ist ebenfalls an Bord. Auch diesem Notebook liegen eine Gaming-Maus, ein Headset und Rucksack bei. Preislich startet die Serie ab etwa 1.100 Euro.

ASUS ROG G750JS: Ganz weit vorn

Die ASUS ROG G750JS Serie unterscheidet sich nicht großartig von der ROG G750JM. Das Gehäuse, die Anschlussausstattung und die Eingabegeräte sind identisch. Auch hier kommt ein Intel Core i7 Prozessor zum Einsatz, welcher von bis zu 32 GB Arbeitsspeicher unterstützt werden kann. Bei den optischen Laufwerken stehen ein DVD-Brenner oder ein Blu-ray-ROM zur Wahl. Als Festplatten kann auch ein Raid-0-Verbund aus schnellen SSD gewählt werden oder eine Kombination aus diesem mit einer zusätzlichen herkömmlichen Festplatte, welche dann bis zu 1,5 TB Speicher zur Verfügung stellt.

Das große Plus der ASUS ROG G750JS Serie ist die dedizierte Grafikeinheit NVIDIA GeForce GTX 870M, welche zu den momentan stärksten Single-GPU-Lösungen zählt und 3 GB eigenen GDDR5-Speicher besitzt. Nur besonders hardware-intensive Titel, wie Company of Heroes 2, treiben die starke Grafikkarte an ihre Grenzen. Sie gehört definitiv in den mobilen Highend-Bereich.

Auf den Notebooks dieser Serie liegt das hochwertige Zubehör der anderen Serien bei und sie sind ab etwa 1.600 Euro zu haben.

ASUS ROG G750JZ: Highend vom Feinsten

Die Speerspitze von ASUS‘ Republic of Gamers Serie stellen die G750JZ-Modelle dar. Diese besitzen zwar denselben Intel Core i7 Prozessor, wie die anderen beiden G750-Reihen, können aber auf die aktuell stärkste Single-GPU-Grafikeinheit zurückgreifen. Die dedizierte NVIDIA GeForce GTX 880M basiert noch auf der Kepler-Architektur, taktet jedoch rund 15 Prozent höher als ihr Vorgänger, die NVIDIA GeForce GTX 780M. Dazu gesellen sich 8 GB GDDR5-Speicher, welcher über ein 256 Bit Interface verfügt und auf eine effektive Taktrate von 5 GHz zurückgreifen kann. Damit laufen die meisten Spiele absolut flüssig und passieren sogar die magische 60 fps Marke. Lediglich bei wenigen Titeln müssen die Einstellungen nach unten angepasst werden.

Das Gehäuse und die sonstige Ausstattung der ASUS ROG G750JZ Serie liegen auf demselben hohen Niveau, wie die beiden anderen Serien. Auch das Premium-Zubehör liegt dem Gaming-Boliden bei. Lediglich die Thunderbolt-Schnittstelle (10 GBit/s) ist in dieser Serie obligatorisch. Angesichts eines Preises ab rund 1.900 Euro hätte man sich jedoch einen etwas stärkeren Intel Core i7 wünschen können, welcher vor allem bei prozessorlastigen Titel, wie X-Plain, etwas mehr Power bereitgestellt hätte. Dennoch liefert ASUS hier ein erstklassiges Produkt ab, welches kaum Wünsche offen lässt.

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