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Apple Notebook Kaufberatung: So finden Sie das richtige MacBook

Mit unserer Apple Macbook Kaufberatung helfen wir Ihnen die Übersicht zu behalten. Viele Nutzer stehen vor der Qual der Wahl. Soll es lieber das leichte Macbook Air sein oder doch ein leistungsstärkeres Macbook Pro? Vielleicht investiert man sogar noch mehr in ein Retina Display. Wir gehen diesen Fragen auf den Grund und zeigen euch den Weg hin zum besten Apple Notebook.

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Erste Übersicht: Welche Modelle gibt es und wie schwer ist der Umstieg von Windows?

Wer sich die Apple Homepage ansieht wird schnell feststellen, dass es im Macbook Bereich zwei große Kategorien zur Auswahl gibt. Zum einen ist es das Apple Macbook Air, zum anderen das Apple Macbook Pro. Auf den ersten Blick sind die Unterschiede deutlich sichtbar. Das Macbook Air ist schlank und kompakt und schon vom Namen her (Air = dt. Luft) auf Mobilität ausgerichtet. Das Macbook Pro hingegen kann man im professionelleren Bereich einordnen, der nach viel Leistung und hochauflösenden Bildschirmen verlangt.

Der Umstieg von Microsoft Windows auf Apple Mac OS X ist vergleichsweise einfach. Das „Dock“ mit den wichtigsten Programmen am unteren Bildschirmrand verhält sich ähnlich wie die Taskleiste unter Windows und auch der Desktop (Schreibtisch) kann im gleichen Stil verwendet werden. Wenige Unterschiede gibt es bei der Tastaturbelegung, die allerdings leicht zu erlernen ist. Wer sich länger mit Mac OS X beschäftigt, wird die Vorteile die den Alltag erleichtern schnell kennen lernen. Dazu zählen z.B. die multiplen Desktops, die gute Integration von Multi-Touch-Gesten über das Touchpad oder die Tag- und Tab-Sortierung im so genannten Finder. Wenn Sie sich tiefer mit Mac OS beschäftigen möchten, empfehlen wir unsere Switch to Apple Serie.

Apple Macbook Air: Der Langläufer mit wenig Gewicht

Das Apple Macbook Air prägt eine ganze Ära an Notebooks und war Grundstein für die von Intel ins Leben gerufene Ultrabook-Kategorie, ohne dabei selbst eines zu sein. Es steht für Mobilität, Leichtigkeit, solide Performance und lange Akkulaufzeiten. Dabei gibt es das Macbook Air sowohl mit 11,6 Zoll, als auch mit 13,3 Zoll großen Bildschirmen. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen liegen im Gewicht, der Display-Auflösung und der Akkulaufzeit. Das 11,6 Zoll Macbook Air bringt lediglich 1,08 kg auf die Waage, während das 13,3 Zoll Modell bei 1,35 kg liegt. Außerdem ist die Display-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel niedriger als die 1.440 x 900 Pixel vom großen Bruder. In Hinsicht auf die Akkulaufzeit bietet das 11,6 Zoll Macbook bis zu 9 Stunden beim Surfen im Internet. Beim 13,3 Zoller sind bis zu 13 Stunden möglich.

Beide Apple Macbook Air Modelle kommen stets mit aktuellen Intel Core i5 oder Core i7 Prozessoren sowie schnellen Flash-Speicher. Dabei ist zu beachten, dass Komponenten nachträglich nicht getauscht werden können. Somit sollten Sie sich schon vor dem Kauf im Klaren sein, wie viel Kapazität Sie benötigen werden, wie groß der Arbeitsspeicher sein soll und welcher Prozessor im Inneren arbeiten darf. Die schlanke Bauweise der Apple Macbook Air Geräte (max. 17 mm) schränkt den Platz für Anschlüsse leicht ein. Dennoch sind immer zwei USB 3.0 Schnittstellen und der wichtige Thunderbolt-Port vorhanden. Letzterer kann als Universal-Anschluss beschrieben und über Adapter oder Hubs zum Verbinden von Monitoren, LAN-Kabeln, externen Festplatten und Audio-Zubehör genutzt werden. Apple setzt natürlich auch auf zeitgemäße Funkverbindungen, zum Beispiel WLAN-ac und Bluetooth 4.0. Außerdem gilt die Tastatur-Beleuchtung sowie das große Trackpad als Serienausstattung.

Ein Apple Macbook Air ist für diejenigen eine gute Wahl, die viel unterwegs sind und großen Wert auf ein leichtes und kompaktes Gerät legen. Der typische Macbook Air Nutzer surft viel im Internet, verfasst Dokumente, schaut Videos und hört Musik. Eher selten greift er zu professionellen Werkzeugen. Wenn er Multimedia-Inhalte produziert, dann eher mit Apple eigenen Tools für die schnelle Bearbeitung. Somit kann auch stets eine für Notebooks überdurchschnittliche Akkulaufzeit erreicht werden.

Apple Macbook Pro: Viel Leistung auf kleinem Raum

Mit dem Macbook Pro verbindet Apple eine ausgeprägte Performance mit solider Mobilität. Dabei spalten sich die Pro-Modelle in zwei Lager - mit und ohne Retina Display. Das klassische Macbook Pro kommt mit einem 13,3 Zoll Bildschirm und einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Damit ist es Display-technisch auf dem Niveau eines Macbook Air und mit das günstigste Modell im Macbook Pro Portfolio. Die Retina-Fassung setzt auf 13,3 Zoll und 15,4 Zoll Bildschirme und auf eine Auflösung von bis zu 2.880 x 1.800 Pixel. Damit sind die Apple Macbook Pro Retina Notebooks noch hochauflösender als ein aktueller FullHD-Fernseher. Unterschiede gibt es natürlich auch beim Gewicht, der Bauhöhe und der Komponenten-Ausstattung.

Das normale Macbook Pro bringt es auf 2,06 kg bei 2,41 cm Dicke. Das Retina Macbook hingegen ist mit 1,8 cm deutlich dünner und mit 1,57 bis 2,02 kg beim 15,4 Zoll Modell auch leichter. Beide Varianten setzen auf aktuelle Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren, die aber deutlich leistungsstärker sind als zum Beispiel beim Macbook Air. Das Retina-Modell hat im Vergleich zum älteren Macbook Pro zudem bessere Grafiklösungen von Intel und Nvidia mit an Bord, was sich vor allem auf die Schnelligkeit bei der Videobearbeitung oder in Spielen auswirkt. Auch gibt es die schnellen Flash-Speicher mit bis zu 1 TB Kapazität nur in den Retina Macbooks. Die Version mit normalem Display läuft noch mit klassischen Festplatten (HDD) oder optional mit Solid State Drives (SSD).

Beim Anschluss-Portfolio sieht es im Bereich der Apple Macbook Pro und Macbook Pro Retina Notebooks vielfältiger aus als beim Macbook Air. Hier kommen zum Beispiel zwei Thunderbolt-Anschlüsse sowie ein normalgroßer HDMI-Port zum Einsatz. Das ältere Macbook Pro verfügt außerdem über einen Firewire 800 Port. Dafür verfügen die Retina Notebooks mit WLAN-ac über die bessere Funkverbindung, verzichten dafür nativ auf einen Gigabit-LAN-Anschluss und auch ein DVD-Brenner (SuperDrive) ist aufgrund der geringeren Bauhöhe nur noch als externes Zubehör zu kaufen.

Zum Apple Macbook Pro greifen vor allem die Nutzer, die viel Leistung verlangen. So lassen sich Filme, Fotos und 3D-Grafiken einfacher und schneller erstellen sowie bearbeiten als zum Beispiel auf dem Macbook Air. Dafür ist die Akkulaufzeit mit bis zu 9 Stunden geringer als beim leichten Air-Modell - aber immer noch überdurchschnittlich im Vergleich zu aktuellen Windows-Notebooks dieser Kategorie und Preisklasse. Zudem bietet das Retina Display eine signifikante Qualitätssteigerung, die mit einem Aufpreis von 100 Euro im Gegenzug zum älteren Macbook Pro eine gute Investition darstellt.

Software-Features: Gratis-Programme, Apps und Mac OS X Updates

Aktuell werden alle Macbook Modelle mit dem neuen Apple Mac OS X Mavericks ausgeliefert. Wer sich jetzt für ein Apple Notebook entscheidet, der wird auf jeden Fall noch die nächsten zwei bis drei Updates des Betriebssystem miterleben dürfen, so wie auch älteren Rechner mit Windows Vista, Windows 7 und Windows 8.1 umgehen können. Außerdem legt Apple jedem neuen Macbook das iWork-Paket bei, das mit Pages, Numbers und Keynote ebenso viele Möglichkeiten bietet wie ein Microsoft Office Paket mit Word, Excel und PowerPoint. Nur muss das nicht - wie unter Windows - separat gekauft werden sondern ist beim Neukauf gratis zum Download bereit.

Wer sich mit den Programmen und App-Alternativen unter Mac OS X am Anfang noch nicht so gut auskennt, dem hilft Apple mit dem so genannten Mac App Store. Hier kann bekannte Software heruntergeladen werden, ähnlich wie wir es von Smartphones und Tablets kennen. Ein Großteil der Programme ist kostenlos oder für wenige Euro erhältlich. Auch Mac-kompatible Spiele, Apps für soziale Netzwerke oder Finanz-Tools findet man hier. Dabei ist der App Store nicht mit dem Microsoft Store unter Windows 8 zu vergleichen, der nur Apps bietet, die auf der neuen - für viele unattraktiven - Metro-Oberfläche laufen. Der Mac App Store bietet Programme an, die eigenständig über den Desktop bzw. das Dock aufgerufen werden können.

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