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Microsoft Laptop

Das Microsoft Surface Book gehört zu den Notebook Aushängeschildern des für Windows 10 bekannten Unternehmens aus den USA. Als so genanntes 2-in-1, eine Kombination aus Laptop und Tablet, überzeugen die Modelle mit einer hohen Leistungsfähigkeit bei maximaler Flexibilität. Dabei siedeln sich die Microsoft Notebooks als Pendant zu den Tablet Computern ebenfalls in der Surface-Familie an. Ähnlich wie Apple schlägt auch Microsoft einen vergleichsweise hochpreisigen Weg ein. Als Luxus-Convertible mit Stift-Eingabe ruft das Surface Book zudem viele Business-Nutzer und Grafiker auf den Schirm.

Die Surface Familie im Überblick

Nach wie vor macht Microsoft einen Großteil seines Umsatzes mit seinem Windows-Betriebssystem sowie zahlreicher Programme, mit Microsoft Office als prominentestem Beispiel. Daher hat sich Microsoft im Notebook-Segment wie andere Hersteller eine kleinere Nische gesucht, die mit den Geräten des Herstellers vor allem bedient wird. So hat Microsoft fast ausschließlich Tablets und Convertibles mit abnehmbarer Tastatureinheit im Angebot, mit denen vor allem die Anforderungen von Nutzern erfüllt werden sollen, die hohe Ansprüche an Mobilität stellen. Die Microsoft-Convertibles bestechen mit extrem kompakten Design, zumeist hochauflösenden Bildschirmen sowie sparsamer, energieeffizienter Hardware, die eine lange Akkulaufzeit ermöglicht. Dabei gibt es Microsoft-Produkte für jeden Geldbeutel, angefangen beim Einsteigermodell für unter 500 Euro bis hin zum Highend-Convertible mit vierstelligem Preisschild.

Microsoft Surface

Surface bezeichnet die Tablet-Produktlinie von Microsoft. Mit Display-Diagonalen zwischen 10 und 12 Zoll bietet die Surface-Baureihe vor allem größere Tablets, die erwartungsgemäß durchgängig mit Windows-Betriebssystem ausgerüstet sind. Microsoft punktet bei den Surface-Tablets mit hoher Qualität, und so ist es nicht überraschend, dass die Displays bis auf wenige Ausnahmen mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen. Wer bereit ist, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen, bekommt auch Tablets mit UHD-Auflösung und besser. Bei fast allen Modellen ist zudem ein Digitizer mit an Bord, der es ermöglicht, besonders präzise Eingaben mit dem Touchscreen vorzunehmen und beispielsweise technische Zeichnungen und Entwürfe zu erstellen.

Bis auf wenige Ausnahmen abgesehen, werden alle Surface-Produkte von Intel-Prozessoren angetrieben. Einige Tablets kommen auch mit einem NVIDIA-Prozessor daher, doch in der Regel steckt in den flachen Begleitern ein Atom- oder ein Core-Prozessor. Häufig setzt Microsoft dabei auf besonders sparsame Modelle, die eine extrem lange Akkulaufzeit liefern sollen, selbst bei der Wiedergabe von Musik und Filmen. Auf der anderen Seite ist die Leistungsfähigkeit häufig nicht sonderlich hoch und die Tablets sind für äußerst prozessorintensive Aufgaben wie die Umwandlung von Videos und Ähnliches eher ungeeignet.- Nichtsdestotrotz schlagen sich die Intel Core-i- und die Core-m-Prozessoren deutlich besser als die ARM-Konkurrenz, die man häufig in günstigen Tablets sowie den meisten Smartphones findet.

Entsprechend kümmert sich dann oft auch ein Intel-Grafikchip um die Bildausgabe. Der Grafikchip unterstützt DirectX und kann mit integrierten Video-Decodern aufwarten, doch für anspruchsvolle 3D-Games ist der Grafikchip bei den Surface-Tablets zu schwach. Für Games aus dem App-Store von Microsoft reicht die Leistung jedoch locker aus. Daten finden bei den Surface-Tablets je nach Preisklasse entweder auf einem Flash-Datenträger Platz, oder bei den teureren Produkten auf einer SSD Platz. User, die besonders viel Wert auf Mobilität und Unabhängigkeit legen, finden unter den Surface-Tablets auch Modelle mit eingebautem GPS sowie einer Mobilfunkeinheit, mit der man bequem und WLAN-unabhängig im Mobilfunknetz surfen kann.

Microsoft Surface Book

Wer unterwegs auf eine vernünftige Tastatur mit echten Tasten nicht verzichten will, der kommt bei Microsoft um die Surface Book Baureihe nicht herum. Alle Modelle dieser Serie sind mit einer abnehmbaren Chiclet-Tastatur ausgestattet, die eine besonders flexible Nutzung des Convertibles erlauben. So sind die 13-Zoll-Geräte ohne angeschlossene Tastatur schlank und leicht und eignen sich perfekt zum Lesen von Artikeln in der Bahn oder zum Anschauen von YouTube-Videos. Mit der ansteckbaren Tastatur verwandelt sich das Gerät binnen Sekunden in ein produktives Arbeitsgerät, mit dem sich problemlos auch längere Texte heruntertippen lassen. Viel Wert legt Microsoft wie auch bei den Surface-Geschwistern auf das Display, das mindestens in Full-HD, meistens jedoch sogar darüber hinaus auflöst.

Alle Bildschirme besitzen integrierte Touchscreens, die sich wahlweise mit dem Finger, oder aber mit dem mitgelieferten Stylus bedienen lassen, der eine besonders präzise Eingabe ermöglicht. Problemlos lassen sich auf dem Surface-Book etwa Zeichnungen und Entwürfe anfertigen. Die Surface Book Convertibles sind meist leistungsfähiger als die Tablet-Baureihe von Microsoft. Sie besitzen Intel Core-i-Prozessoren der Core-i5- und Core-i7-Reihe, die im Vergleich zu anderen Tablet- und Convertible-Prozessoren viel mehr Leistung bieten und auch für anspruchsvolle Aufgaben wie die Umwandlung von Bildern und Musik taugen. Die Prozessoren sind mit zwei Kernen ausgestattet und auf einen niedrigeren Energie-Verbrauch hin optimiert, trotzdem sollte man bei der Surface-Book-baureihe nicht mit Akkulaufzeiten rechnen, die mit der Tablet-Serie von Microsoft vergleichbar sind.

Um die Grafik kümmert sich ein Intel-Grafikchip, der DirectX unterstützt und aktuelle Spiele zumindest bei niedrigen Auflösungs- und Detailstufen mitunter sogar flüssig darstellen kann. Teilweise kommen auch dedizierte Grafikkarten von NVIDIA zum Einsatz, die in Punkto Leistung jedoch ebenso allenfalls der Mittelklasse zuzuordnen sind.

Ausstattung & Technik

In Punkto Hardware setzt Microsoft auf eine Kooperation mit NVIDIA und Intel, den jeweiligen Marktführern im Grafikkarten- bzw. Prozessorbereich. Während bei den kleineren Surface-Tablets häufig auch besonders sparsame Intel-Prozessoren aus der Atom- oder der Core-m-Baureihe zum Einsatz kommen, gibt es bei den größeren Tablets sowie den Surface Books leistungsfähigere Core-i-Prozessoren, die auch für anspruchsvollere aufgaben taugen. Mit seinen hervorragenden Displays setzen die Surface-Produkte von Microsoft bei der Bedienung neue Akzente und ermöglichen dank eines fast immer mitgelieferten Stylus eine besonders präzise Eingabe. Optional mit schneller SSD oder Mobilfunkeinheit erhältlich, eignen sich die Surface-Produkte von Microsoft für viele Nutzungsszenarien, machen aber vor allem beim mobilen Arbeiten sowie Entertainment eine gute Figur. Als Betriebssystem kommt bei allen Surface-Produkten Microsoft Windows zum Einsatz.

Die Microsoft Historie

Microsoft ist eine der ältesten und traditionsreichsten Computer-Firmen. Gegründet vom Pionier Bill Gates und Paul Allen im Jahr 1975 in Albuqueque, New Mexico, stieg Microsoft im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einem der wichtigsten und größten Konzerne in der Computer-Branche weltweit auf. Mittlerweile beschäftigt Microsoft weltweit weit über 100.000 Mitarbeiter, der Jahresumsatz betrug im Jahr 2015 93 Milliarden US-Dollar.

Computer-Nutzern ist Microsoft vor allem durch sein Betriebssystem Microsoft Windows sowie seiner Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationssoftware Word bzw. Office ein Begriff. Die Windows-Betriebssysteme erfreuten sich dabei je nach Version unterschiedlicher Beliebtheit und sind mehr oder weniger umstritten. Im Jahr 2014 hat Microsoft den finnischen Handy-Hersteller Nokia übernommen, womit der Trend von Microsoft hin zu Hardware und fertigen Produkten weiter zementiert wurde. Inzwischen ist Microsoft im mobilen Segment mit seiner Surface-Modellreihe gut vertreten, während die Versuche, Microsoft Windows Mobile im Smartphone-Segment zu etablieren, nach wie vor nur wenig von Erfolg gekrönt sind.

Auch Nutzer von Spielekonsolen kennen Microsoft von der Xbox, einer der wichtigsten Konsolen im Gaming-Bereich und der größte Konkurrent zu Sonys Playstation-System. Die wichtigsten Konkurrenten von Microsoft sind derzeit Google und Apple, die Microsoft besonders im mobilen Bereich zu schaffen machen.