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Medion Laptop

Medion Notebooks waren lange Zeit nur in Aldi-Filialen zu kaufen. Heute ist der deutsche Hersteller eine Lenovo-Tochter und bietet seine Laptop Modelle in ganz Europa an. Bekannt ist das Unternehmen aus Essen vor allem für seine günstigen Produkte aus der Medion Akoya Reihe. Sowohl Einsteiger, als auch Multimedia-Fans profitieren hier von einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit den bekannten Erazer Notebooks konnte Medion zudem im Gaming-Bereich Fuß fassen und bietet seit vielen Jahren leistungsstarke Laptops für Spieler an. Wenn Sie also mit dem Kauf eines Medion Modells liebäugeln, gelangen Sie über diese Seite in kürzester Zeit zu dem für Sie am besten passenden Notebook.

Top 10 Medion Notebooks von 32

Top 10 Medion Notebooks von 32

Die Medion Notebooks von A bis Z

Auf der Suche nach Medion Notebooks werden euch zwei Markennamen immer wieder begegnen: Akoya und Erazer. Während andere Hersteller verschiedenste Markennamen für unterschiedlichste Einsatzgebiete etabliert haben, hält man es bei Medion mit zwei wichtigen Serien recht einfach. Was diese Serien unterscheidet und welche Informationen ihr daraus ableiten könnt, verraten wir euch in diesem Abschnitt.

Die meisten Notebooks, die Medion auf den Markt bringt, gehören zur Akoya-Serie. Akoya Notebooks gibt es bereits mit einer Display-Diagonale ab 10 Zoll, die meisten Geräte haben aber Display-Diagonalen von 15 oder 17 Zoll. Während die günstigsten Notebooks der Baureihe bereits für knapp über 200 Euro erhältlich sind, hat Medion auch besser ausgestattete Notebooks etwa mit Full-HD-Display und dedizierter Grafikkarte zur Auswahl. Doch bereits die Einsteigergeräte überzeugen mit energieeffizienten Intel-Prozessoren und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, das häufig besser als bei der direkten Konkurrenz ist. Egal, ob man ein Notebook für den Schreibtisch, fürs Büro oder zum Arbeiten im Café oder Park sucht: Medion hat das passende Akoya-Notebook im Angebot. Besonders bei den kleineren Modellen der Akoya-Serie finden sich auch einige Notebooks mit integriertem Touchscreen, die damit eine besonders flexible Nutzung ermöglichen.

Auch Netbooks hat Medion im Angebot. Diese gehören ebenfalls zur Akoya-Serie und haben ein besonders platzsparendes und leichtes Gehäuse. Angetrieben von Intel-Atom-Prozessoren reicht die Performance vielleicht nicht für rechenaufwändigste Tätigkeiten, für die Schule oder das Studium sind die günstigen Mini-Notebooks aber durchaus zu empfehlen. Für eine solide Leistungsfähigkeit bei allen anderen Notebooks der Akoya-Serie sorgen vor allem Intel-Prozessoren aus der Core-i-Baureihe. Je nach Modell werden dabei entweder energiesparende Dual-Core-Prozessoren eingesetzt, die eine hohe Akkulaufzeit bei solider Leistungsfähigkeit versprechen, oder echte Quad-Core-Prozessoren, die zwar wesentlich mehr Strom benötigen, doch auch rechenintensive Aufgaben wie Videokonvertierungen und Co. problemlos meistern.

Falls euch Performance besonders wichtig ist, könnt ihr es auch mal mit einem Erazer-Notebook von Medion versuchen. Die Erazer-Marke steht bei Medion für leistungsstärkere Multimedia- und Gaming-Notebooks. Platzsparend ist hier nicht mehr so wichtig, so dass es keine Ultrabooks der Erazer-Reihe gibt. Stattdessen findet man bei Erazer Laptops stets ein 15- oder 17-Zoll-Display. Auch eine dedizierte Grafikkarte gehört bei den Erazer-Notebooks immer dazu, so dass sie sich wesentlich besser für Computerspiele eignen, als etwa die Akoya-Notebooks. Bei den Erazer-Notebooks verwendet Medion ausschließlich Intel-Prozessoren, doch nicht bei allen Notebooks kommen leistungsstarke Quad-Core-Prozessoren zum Einsatz. Teilweise setzt Medion lieber auf sparsamere Niedrigspannung-Prozessoren, die sich jedoch zum Spielen deutlich schlechter eignen.

Um die Grafik kümmert sich bei Erazer-Notebooks stets eine dedizierte Grafikkarte von NVIDIA. Je nach Preis und Modell kommen dabei eher günstige Mittelklasse-Chips oder leistungsstarke Highend-GPUs zum Einsatz. Während Gelegenheitsspieler und Multimedia-Nutzer hier ein bisschen Geld sparen können, sollten ambitionierte Computerspieler ein paar Euro draufsetzen und ein Modell mit Highend-Grafikkarte kaufen. Denn: Wo Gaming-Notebook draufsteht, ist oft nicht automatisch auch ein Gaming-Notebook drin.

Über die Ausstattung & Technik

Auch bei Medion Notebooks hat in den letzten Jahren Intel die Führung übernommen, so dass es kaum noch Geräte mit AMD-Prozessor gibt. Über die Qualität des eingesetzten Chips entscheidet viel eher der Preis: Finden sich in den günstigsten Notebooks vor allem Intel Atom-, Celeron- und Pentium-Prozessoren und gelegentlich auch AMD-Chips, bieten die besser ausgestatteten Modelle meist Intel Core-i-Prozessoren mit zwei oder vier Kernen. Je nach Modell setzt Medion dabei stromsparende Niedrigspannungsprozessoren oder leistungsstärkere Dual- und Quad-Core-Prozessoren mit höherer Taktfrequenz ein. Die beste Leistungsfähigkeit versprechen die Medion Notebooks mit Intel Core-i7 Prozessor.

Beim Großteil seiner Notebooks verlässt sich Medion auf die eingebaute Grafiklösung, die sich häufig auf einem Chip mit dem Hauptprozessor befindet. Das spart Geld sowie Ressourcen und lässt auf dem Mainboard des Notebooks mehr Platz für andere Anschlüsse oder für einen größeren Akku. Integrierte Grafikchips eignen sich jedoch kaum für Spiele und taugen allenfalls zur Darstellung des Desktops, Videos und von Programmen auf bis zu drei Bildschirmen. Falls ihr jedoch zumindest gelegentlich auch mal neuere 3D-Games spielen wollt, kommt ihr um ein Notebook mit dedizierter Grafikkarte nicht herum. Auch hier hat Medion das passende Notebook im Angebot. Während dedizierte Einsteiger-Grafikkarten bei moderatem Stromverbrauch vor allem für Gelegenheitszocker eine interessante Wahl sind, bleiben Mittel- und Highend-Grafikkarten den Gaming-Notebooks vorbehalten. Obwohl AMD mit der Radeon-Serie nach wie vor sehr leistungsstarke und effiziente Grafiklösungen im Repertoire hat, verbaut Medion fast ausschließlich Grafikkarten von NVIDIA aus der GeForce Serie.

Displays stellt Medion wie auch Prozessoren und Grafikkarten nicht selbst her, sondern bezieht entsprechende Panels aus Vertragsfabriken. In der Vergangenheit konnte Medion in diesem Bereich nicht mit großer Innovation punkten. Selbst anno 2016 finden sich hochwertige IPS-Panels mit großem Betrachtungswinkel und guter Farbraumabdeckung nur bei einer Minderheit der Medion-Notebooks, auch vor dem Einsatz von UHD- oder 4K-Displays schreckt Medion noch zurück. Wer das Notebook allerdings ohnehin an einem externen Bildschirm betreiben will, kann hier ruhig sparen. Die besten Displays bieten zurzeit noch die Erazer-Notebooks von Medion, die zumindest mit Full-HD-Auflösung und guter Anzeigequalität punkten können.

Ansonsten bieten Medion Notebooks je nach Zielgruppe besondere Features. Vielschreiber etwa freuen sich über eine beleuchtete Tastatur, Leisetreter und Studenten freuen sich über lüfterlos gekühlte Notebooks, die in der Bibliothek keinen Mucks machen. Multimedia-Fans finden bei vielen Medion-Notebooks ein optisches Laufwerk und Enthusiasten kommen mit SSD-Laufwerken und einem freien Multiplikator bei einigen Prozessoren auf ihre Kosten.

Medion hinter den Kulissen

Medion ist eine 1982 in Essen gegründete Aktiengesellschaft, die nicht nur Notebooks vertreibt, sondern auch PC-Komplettsysteme, Fernsehgeräte, Kühlschränke und fast alles, was eine Steckdose benötigt. Mit ungefähr 1.000 Mitarbeitern gibt es zwar deutlich größere Hersteller, doch ist der Name „Medion“ aus deutschen Computerregalen und Online-Shops nicht mehr wegzudenken. Nach wie vor besteht eine enge Kooperation mit Aldi. So kann der Lebensmittelriese einige Medion-Geräte exklusiv anbieten- Ähnlich funktioniert die Kooperation auch in anderen Staaten, beispielsweise den USA, wo man Medion-Geräte häufig ebenfalls ausschließlich bei Aldi findet.

Noch bis vor einigen Jahren nicht nur Deutschlands, sondern auch Europas größter Computerherstellen, ging Medion 1998 an die Börse, wo das Essener Unternehmen 2011 von Lenovo übernommen wurde. Mittlerweile hält Lenovo knapp 90 Prozent der Medion-Aktien, so dass von einer eigenständigen Marke keine Rede mehr sein kann.