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Lenovo Notebook

Lenovo ist ein chinesischer Elektronikkonzern, der Hauptsitze sowohl in Peking, als auch im US-amerikanischen Morrisville in North Carolina unterhält. Gemessen an den Verkäufen, war Lenovo im Jahr 2015 der wichtigste Computerhersteller weltweit. Lenovo bietet sowohl Fertig-PCs als auch Notebooks und Convertibles an. Besonders die Lenovo-Notebooks sind aus dem Elektronikmarkt nicht mehr wegzudenken, besonders seitdem Lenovo die ThinkPad-Reihe von IBM übernommen hat, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Dieser Artikel soll euch einen kurzen Überblick über die Modellvielfalt von Lenovo geben und euch bei der Kaufentscheidung unterstützen.

Top 10 Lenovo Notebooks von 407

Top 10 Lenovo Notebooks von 407

Produktpalette

Lenovo hat ein riesiges Notebook-Portfolio im Angebot und bietet für jeden Bedarf und für jeden Geldbeutel das passende Modell. Darüber hinaus hat Lenovo über die Jahre mehrere Modellserien etabliert, die sich jeweils an unterschiedliche Nutzungstypen richten. Während manche Geräte vor allem auf eine möglichst lange Akkulaufzeit bei einem geringen Stromverbrauch ausgelegt sind, gibt es auch leistungsstärkere Modelle beispielsweise mit Quad-Core-Prozessor. Auch im Convertible-Markt ist Lenovo mittlerweile dank der Yoga-Serie sehr gut aufgestellt. Einen Überblick über die wichtigsten Modellreihen gibt es hier.

Lenovo ThinkPad
2005 hat Lenovo von IBM die Computersparte und damit auch die ThinkPad-Reihe übernommen. Die Notebooks sind seit über einem Jahrzehnt für ihr hohe Wertigkeit und ihre PointingSticks bekannt, die wie ein kleiner Joystick in die Mitte der Tastatur eingelassen sind und die Steuerung des Mauszeigers ermöglichen. Klar. Die 12 bis 15 Zoll großen ThinkPad-Notebooks sind echte Arbeitstiere. Schöne Optik und ein flaches Design bekommt man hier nicht. Die meisten ThinkPads sind mit einem energiesparenden Dual-Core-Prozessor von Intel ausgestattet. Um die Grafikausgabe kümmert sich oftmals ein integrierter Grafikchip von Intel, gelegentlich werden auch leistungsstärkere, dedizierte Grafikkarten von NVIDIA oder AMD eingesetzt. Als Business-Notebook konzipiert, gibt es als Betriebssystem meistens die Professional-Variante von Windows.

Lenovo IdeaPad
Besonders vielseitig präsentiert sich Lenovos IdeaPad-Serie. Mit einer Preisspanne zwischen unter 200 und weit über 1.000 Euro gibt es aus der IdeaPad-Serie für jedes Portemonnaie das richtige Notebook. Wenig überraschend: Angesichts der großen Preisschwankungen ist auch die Hardware-Ausstattung und das Design der einzelnen IdeaPad-Notebooks sehr unterschiedlich. Mit Display-Größen zwischen 11 und 17 Zoll gibt es die IdeaPads in allen erdenklichen Größen. Während Parkgänger und andere Käufer, die viel Wert auf Mobilität legen, eher zu den kleineren Modellen mit kompakten Abmessungen greifen, sind alle anderen mit einem großen Display und meist mehr Leistung besser bedient. Die Hardware wird prozessorseitig meist von Intel gestellt, doch gibt es auch IdeaPad-Notebooks mit AMD-Prozessor oder gar solche auf ARM-Basis. Die Notebooks sind außerdem mit sehr leistungsfähigen Quad-Core-Prozessoren erhältlich, dedizierte Grafikkarten von AMD und NVIDIA werden ebenso häufig eingesetzt. Besonders die hochwertigeren Modelle der IdeaPad-Serie sind auch für Gelegenheitsspieler und Multimedia-Fans interessant. Die günstigen Modelle machen vor allem im Office- und Internet-Bereich eine starke Figur, dies gilt insbesondere für die Notebooks mit Intel-Atom-Prozessor.

Lenovo Yoga
Mit der Yoga-Serie hat Lenovo eine eigene Convertible-Marke etabliert, die regelmäßig die Redaktionsawards der großen Fachseiten abräumt. Auch hier punktet Lenovo wieder mit seiner ungeheuren Modellvielfalt. Einsteiger finden für etwa 250 Euro den preiswerten Einstieg in die Welt der Windows-Convertibles, während Fortgeschrittene und anspruchsvolle User für mehr Geld top ausgestattete Geräte, unter anderem mit 4K-Display und leistungsfähigem Core-i7-Prozessor von Intel erhalten. Der Anwendungszweck der Yoga-Convertibles ist klar: Unterwegs arbeiten dank vollständiger Tastatur und möglichst flexible Nutzbarkeit. Problemlos lassen sich die Convertibles für Multimedia und Co. nutzen. Dank der sparsamen Hardware bieten sie jedoch auch eine lange Akkulaufzeit und können viele Stunden mit einer Akkuladung auskommen.

Lenovo G-Serie
Die Notebooks aus Lenovos G-Serie besitzen meist 15- oder 17-Zoll-Displays und sind preiswerter als die meisten anderen Notebooks des chinesischen Herstellers. Einfache Merkhilfe: G wie günstig. Die G-Series-Notebooks von Lenovo wechseln oft schon für wenig mehr als 200 Euro den Besitzer. Wegen des günstigen Preises gerät die Hardware-Ausstattung in den Hintergrund. Sonderlich leistungsstark sind die meisten Notebooks dieser Serie nicht, da viele lediglich Pentium- oder Celeron-Prozessoren sowie auf Seiten AMDs sparsame APUs besitzen. In der Vergangenheit war zudem häufig die Wertigkeit des Gehäuses ein Thema. Ist das Budget begrenzt, beispielsweise als Student oder Schüler, und sollen die Notebooks vor allem zum Tippen von Texten und für andere Office-Aufgaben genutzt werden, macht man mit der G-Serie von Lenovo jedoch wenig verkehrt.

Ausstattung

Auch bei Lenovo hat sich über die Jahre Intel als Hauptlieferant für Prozessoren durchgesetzt, auch wenn Lenovo stärker als andere Hersteller auch Notebooks mit AMD-Prozessor im Angebot hat. Das Leistungsspektrum reicht dabei von sehr langsam, aber sparsam, wie bei Notebooks mit Atom-Prozessor, bis hin zu brachialen Rechenmaschinen, die auch mit ressourcenintensiven Aufgaben keinerlei Probleme haben und im Handumdrehen etwa Videos umwandeln.

In Punkto Grafik übernimmt oft die integrierte Prozessorgrafik, bei vielen Lenovo-Notebooks kommen aber zusätzlich oder stattdessen dedizierte Grafikkarten, sowohl von AMD als auch von NVIDIA zum Einsatz. Die Leistungsfähigkeit kann jedoch stark schwanken. Während günstige dedizierte Grafikkarten vor allem für Gelegenheitsspieler und Multimedia-Fans interessant sind, benötigen anspruchsvollere Spiele auch leistungsstärkere Grafikhardware. Daher sollte besonders der Grafiklösung vor dem Kauf auch Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Auch Lenovo hat inzwischen zahlreiche Notebooks mit 4K-Display im Angebot. Doch besonders bei den günstigeren Notebooks muss man häufig mit weniger als Full-HD-Auflösung auskommen. Während dies bei kleinen Displays noch nicht so stark ins Gewicht fällt, kann man bei niedrigen Auflösungsstufen und einem 17-Zoll-Dispaly die einzelnen Pixel mühelos zählen. Besonders zum effektiven Arbeiten mit zwei Dokumenten nebeneinander empfiehlt sich mindestens ein FullHD-Panel.

Darüber hat Lenovo zahlreiche spezielle Notebooks im Angebot, die noch weitere Nutzungsszenarien abdecken sollen. Erschütterungs- und wasserdichte Notebooks sollen vor allem Outdoor-Fans ansprechen, Convertibles und Notebooks, die ohne Lüfter auskommen, machen sich besonders in der Bibliothek gut. Als Software-Basis setzt Microsoft stets auf Microsoft Windows, bei günstigeren Modellen kann das Betriebssystem zu Gunsten eines noch niedrigeren Preises aber auch mal wegfallen.

Firmengeschichte

Mit über 60.000 Mitarbeitern gehört Lenovo auf dem PC- und Notebook-Markt zu den wichtigsten Herstellern weltweit. 1984 von jungen Wissenschaftlern gegründet, begann Lenovo zunächst, Computer anderer Markenhersteller wie IBM und HP zu verkaufen. Seit Ende der Achtziger Jahre brachte Lenovo auch eigene Produkte auf den Markt.

Lange Zeit vor allem auf China begrenzt, wurde Lenovo einem größeren, westlichen Publikum erst bekannt, als es im Jahr 2004 die Computersparte von IBM aufgekauft hat. Alle ThinkPads trugen folglich nicht mehr das IBM- sondern das Lenovo-Logo – bis heute. Im Frühjahr 2011 fusionierte Lenovo mit NEC, die neue Gemeinschaftsfirma gehört mehrheitlich jedoch Lenovo, so dass man die Marke NEC heutzutage kaum noch antrifft. 2011 stieg Lenovo zudem für ca. 629 Millionen Euro als Mehrheitseigner beim ehemals deutschen Computer-Lieferanten Medion ein. Der Beliebtheit der Marke Medion hat dies kaum geschadet, nach wie vor verkaufen sich deren Produkte hierzulande sehr gut.

Bereits innerhalb Chinas ist Lenovo der größte PC-Hersteller. Doch auch weltweit liegt Lenovo bei den PC-Verkäufen (bei denen Notebooks bereits mit einberechnet sind) an erster Stelle vor HP mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent.