1. Startseite
  2. Notebooks
  3. Hersteller
  4. Fujitsu

FUJITSU Notebook

Fujitsu ist ein japanischer IT-Konzern, der 1935 gegründet wurde und einem breiteren deutschen Publikum durch die langjährige Kooperation mit Siemens bekannt wurde, unter deren Regie zahlreiche PC-Systeme und Notebooks auf den Markt gebracht wurden. Noch heute baut Fujitsu zahlreiche Notebooks, wobei die Lifebook-Marke die bekannteste und größte Marke des Herstellers ist. Darüber hinaus hat Fujitsu aber auch Grafik-Workstations für anspruchsvolle Business-User im Angebot. Dieser Hersteller-Bereich soll euch einen Überblick geben und dabei helfen, euch in dem Produktwirrwarr des Unternehmens zurechtzufinden. Wir stellen die wichtigsten Serien vor und verraten euch die Stärken, Schwächen und Knackpunkte.

Top 10 Fujitsu Notebooks von 79

Top 10 Fujitsu Notebooks von 79

Produktvielfalt

Fujitsu hat mit der Lifebook-Serie eine starke Notebook-Marke im Angebot, welche die unterschiedlichsten Modelle in den verschiedensten Größen und Einsatzgebieten unter einem Markennamen vereint. Vom günstigen Einsteiger-Notebook bis hin zum Gaming-Boliden hat Fujitsu dabei so ziemlich alles im Angebot, so dass es mitunter schwierig werden kann, die zahlreichen Unterschiede zwischen den Modellen zu erkennen. Besonders im Business-Segment ist Fujitsu fest verankert. Unter anderem deshalb findet man bei vielen Fujitsu-Notebooks Extras wie Fingerprint-Reader, einen Docking-Anschluss und moderne Monitor-Anschlüsse wie DisplayPort. Zudem hat Fujitsu die Celsius-Serie für Profis im Angebot. Diese leistungsstarken und kostspieligen Notebooks sind mit Workstation-Grafikkarten ausgestattet und sollen gezielt für den Einsatz von Design- und Grafik-Software geeignet sein. Fujitsu setzt wie viele Notebook-Hersteller ausschließlich auf Intel-Prozessoren. Das schränkt die Auswahl etwas ein, doch ist für jeden Anwendungszweck das richtige Modell dabei. In Punkto Grafiklösung gibt sich Fujitsu unabhängiger. Es sind sowohl Notebooks mit AMD- als auch NVIDIA-Grafikkarte im Angebot, bei den meisten Notebooks kommt jedoch lediglich die integrierte Intel-Grafik zum Einsatz. Wir stellen euch die beiden Marken vor und zeigen euch Vor- und Nachteile auf.

Fujitsu Lifebook

Wer eine möglichst große Auswahl will und nicht unbedingt geneigt ist, über 2.000 Euro für sein Notebook auszugeben, landet vermutlich bei der Lifebook-Serie, wenn man ein Notebook von Fujitsu sucht. Die Lifebook-Serie bietet Notebooks mit Display-Diagonalen zwischen 13 und 15,6 Zoll und richtet sich damit sowohl an User, die möglichst mobil sein wollen, als auch an solche, die das Notebook vor allem stationär nutzen möchten. Wer sein Notebook auch als Tablet nutzen möchte, für den hat die Lifebook-Serie auch eine Reihe von Convertibles am Start, die mit ihren ebenfalls 13 Zoll großen Displays allerdings nicht wirklich komfortabel als Tablet nutzbar sind. In Punkto Display geht die Qualität weit auseinander. Während günstige Geräte häufig mit niedrig aufgelösten Bildschirmen und schwachen Helligkeits- und Kontrastwerten auskommen müssen, haben die teureren Modelle nicht selten sogar UHD-Displays zu bieten, die in Punkto Darstellungsqualität auch den Full-HD-Panels um Klassen überlegen sind. Während die kleineren Modelle ausschließlich Dual-Core-Prozessoren besitzen, sind die 15-Zoll-Notebooks der Lifebook-Serie mitunter sogar mit Quad-Core-Prozessoren von Intel ausgestattet, die besonders leistungsfähig sind. Bei den Dual-Core-Modellen findet man häufig auch besonders sparsame Varianten, welche eine lange Akkulaufzeit, aber eine reduzierte Leistung bieten. Achtet bei der Prozessorbezeichnung auf ein „U“ am Ende, welches besonders sparsame Prozessoren anzeigt. Fujitsu verwendet bei seinen Lifebook-Notebooks ausschließlich Prozessoren aus Intels Core-i3,- i5- und i7-Reihe. Während optische Laufwerke bei den meisten Herstellern nach und nach aus den Notebooks verschwinden, haben die meisten Lifebook-Notebooks von Fujitsu noch ein optisches Laufwerk zu bieten, auch wenn dieses nur in Ausnahmefällen auch Blu-rays abspielen kann. Um die Grafik kümmert sich bei fast allen Lifebooks die integrierte Grafik von Intel. Einige Modelle besitzen auch dedizierte Grafikkarten von AMD oder NVIDIA. Diese sind deutlich besser für Spiele geeignet und bieten mitunter genügend Grafikleistung für aktuelle Titel. Besonders Business-Nutzer werden vermutlich leicht das richtige Lifebook finden. Viele der Geräte besitzen UMTS-Chips für die unkomplizierte Nutzung von SIM-Karten und 3G-Internet. Andere wiederum bieten einen Docking-Anschluss und können dadurch um zusätzliche Schnittstellen erweitert werden. Bei vielen Lifebooks sorgt zudem ein Fingerprint-Sensor für zusätzliche Sicherheit bei der Bedienung, da der Fingerabdruck-Sensor verhindern soll, dass sich unbefugte Hände an dem Notebook vergreifen. Als Betriebssystem kommt ausschließlich Windows zum Einsatz, auch wenn einige Notebooks der Lifebook-Serie ohne Betriebssystem ausgeliefert werden, um den Verkaufspreis niedrig zu halten.

Fujitsu Celsius

Profis finden mit der Celsius-Serie von Fujitsu ihr Notebook der Wahl. Besonders wenn es um die Aufgabengebiete Grafik und Design geht, sind die Celsius-Notebooks den Lifebooks haushoch überlegen. Das liegt am konsequenten Einsatz von leistungsfähigen Workstation-Grafikkarten von NVIDIA mit dediziertem Grafikspeicher. Die Celsius-Notebooks gibt es nur im 15-Zoll-Formfaktor, die Displays bieten durch die Bank weg hohe Auflösungsstufen bis hin zu UHD und erreichen dadurch eine hervorragende Anzeigequalität. Moderne Anschlüsse wie DisplayPort und HDMI machen zudem die Nutzung professioneller und kalibrierter Grafikmonitore problemlos möglich. Auch bei den Prozessoren lässt sich Fujitsu nicht lumpen und bietet Celsius-Notebooks ausschließlich mit Quad-Core-Prozessoren von Intel an, die meist aus der Core i7, selten auch aus der Core i5-Serie stammen. Zusammen mit einem großen Arbeitsspeicher schultern die Celsius-Notebooks auch ressourcenhungrige und prozessorintensive Programme und Aufgaben mühelos. Das Ganze hat aber auch seinen Preis: Mindestens im vierstelligen Bereich angesiedelt, werden für viele der Celsius-Notebooks über 3.000 Euro fällig. In punkto Betriebssystem ähneln die Notebooks ihren günstigeren Mainstream-Pendants: Ausschließlich Windows findet sich auf den Geräten, wenngleich auch stets in der jeweiligen Professional-Version.

Ausstattung

Abgesehen von seiner Festlegung auf Intel-Prozessoren ist Fujitsu in Punkto Ausstattung sehr vielseitig, so dass es für fast jede Nutzergruppe das richtige Notebook gibt. Optische Laufwerke finden sich sehr häufig, und auch UMTS wird von vielen Geräten beherrscht. Dazu kommen moderne USB 3 Schnittstellen und Display-Anschlüsse wie HDMI und DisplayPort, die mittlerweile fast alle Fujitsu-Notebooks in Petto haben. Wem Sicherheit ein Anliegen ist, der kann auf die zahlreichen Geräte mit Identity Protection und Fingerabdruck-Sensor zurückgreifen. Auch bei Fujitsu sind zudem SSD-Festplatten auf dem Vormarsch, welche nach und nach die alten magnetbasierten Festplatten ersetzen und ein Vielfaches an Leistung bieten.

Firmengeschichte

Fujitsu ist eine der ältesten IT-Firmen der Welt. Gegründet 1935, überstand das Unternehmen den zweiten Weltkrieg recht schadlos und baute 1954 Japans ersten Computer. In den späten Achtziger Jahren bis Mitte der Neunziger baute Fujitsu sogenannte FM Tower, das waren nur in Japan erhältliche Computer, die aussahen wie PCs und letztlich auch so funktionierten.

Durch seine 1999 wiederbelebte Kooperation mit Siemens wurde Fujitsu auch auf dem deutschen Markt bekannter und bot abgesehen von PCs und Notebooks im Business-Segment auch viele solcher Geräte auf dem Mainstream-Markt an. Andere Geschäftszweige, wie etwa das Festplattengeschäft, wurden u.a. an Toshiba verkauft. Auch wenn der Hersteller im Notebook-Bereich nicht die Prominenz von Herstellern wie Lenovo oder HP erreichen kann, ist er mit seinen knapp 160.000 Mitarbeitern doch ein wichtiger Konzern, für den der Notebook-Bereich nur einer von vielen Geschäftszweigen ist. Business-Kunden schätzen Fujitsu-Notebooks wegen ihrer leichten Wartbarkeit sowie der häufig sehr langen Hersteller-Garantie.