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Intel HD Graphics (Broadwell)

Die Intel HD Graphics (Broadwell) ist eine integrierte Broadwell-GPU, die am 5. Januar 2015 vorgestellt wurde. Sie ist für den Einsatz in ULV-SoCs (Ultra Low Voltage) wie dem Pentium 3805U und dem Celeron 3765U konzipiert, kann aber auch für Standard-Voltage SoCs verwendet werden. Die Konfiguration der GPU ist abhängig von dem übergeordneten SoC. So variiert die Basistaktung und Turbotaktung zwischen 100und 850 MHz, die Speicherbandbreite beträgt entweder 64 oder 128 Bit. Sie verfügt jedoch in jeder Ausführung über 12 Execution Units (EUs).

Architektur
Die Intel HD Graphics (Broadwell) ist eine GPU der 8. Generation von Intel HD Graphics und die Nachfolgerin der Intel HD Graphics (Haswell) Gen7.5-GPU. Bei der Intel HD Graphics (Broadwell) ohne einen Nummernzusatz handelt es sich um die Low-End Version der Broadwell-GPUs, die sich GT1 nennt. Außer GT1 gibt es noch GT2 (24 EUs), GT3/GT3e (eDRAM, 48 EUs). Im Vergleich zu den älteren Haswell-GPUs wurden die Shader-Arrays (Subslice) bei Broadwell neu organisiert, aber auch die Broadwell-GPUs selbst unterscheiden sich in ihrem Aufbau. GT1 ist so konfiguriert, dass jeweils 6 Execution Untis auf 1 Subslice kommen (GT2: 8 EUs pro Subslices, 3 Subslices, 1 Slice; GT3/e: wie GT2, nur mit 2 Slices). Dank eines vergrößerten L1 Caches und der Fertigung im neuen 14-nm-Verfahren mit 3D Tri-Gate-Transistoren konnte die Leistung pro MHz und die Energieeffizienz deutlich gesteigert werden. Die Intel HD Graphics (Broadwell) kommt in zwei verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Taktfrequenzen. In der einen Ausführung, die z.B. im Pentium 3805U zu finden ist, beträgt der Basistakt 100 MHz und der Turbotakt 800 MHz. Die andere Ausführung hat eine Basistaktfrequenz von 300 MHz und einen Turbo mit 850 MHz und ist z.B. im Celeron 3765U verbaut.

Funktionen
Die Video-Engine unterstützt H.265 Decoding und greift dafür auf die dafür vorgesehen Hardware und die Grafikshader zurück. Unterstützte APIs sind DirectX 11.2, OpenGL 4.3 und OpenCL 2.0. Bis zu 3 Bildschirme können bei einer Auflösung von 3840x2160 über DisplayPort 1.2, eDisplayPort 1.3 mit 60 Hz oder HDMI 1.4a mit 24 Hz angeschlossen werden. Außerdem kommt die Grafikeinheit mit Intels InTru 3D Technologie für die 3D-Wiedergabe in 1080p und Wireless Display. Weitere Features sind Intels Quick Sync Video, Intel FDI (Flexible Display Interface) und Intel Clear Video Technology.

Leistung
Durch die deutlich erhöhte Leistung pro MHz sollte die Intel HD Graphics (Broadwell) der HD Graphics (Haswell) (10 EUs) und HD Graphics 4200 (20 EUs) der Vorgängergeneration Haswell überlegen sein. Damit reicht die Performance für Gelegenheits- und anspruchslose Spiele wie Counter Strike: Global Offensive oder Anno 2070 auf niedrigen Einstellungen und Auflösungen bis 1024x768 Pixeln. Moderne Spiele mit komplexer 3D-Grafik sind nicht spielbar. Die TDP eines ULV-SoCs mit der Intel HD Graphics (Broadwell) ist mit 15 Watt angegeben, kann aber mit Folgen für die Leistung auch erhöht oder reduziert werden.
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Technische Daten
ModellHD Graphics (Broadwell)
DirectX-Version11.2
Chip-Takt850 MHz
Dedizierter SpeicherNein
Speicheranbindung128 Bit
Rechenleistung über Stream-Prozessoren163,2 GFlops
Fertigungsprozess14 nm

4 Notebooks mit Intel HD Graphics (Broadwell)

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