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Intel Iris Pro P580

Die Intel Iris Pro Graphics P580 ist eine mobile integrierte Grafikkarte für Workstation-Notebooks, die im 1. Quartal 2016 vorgestellt wurde. Die Grafikkarte ist exklusiv in den High-End mobilen Server-Prozessoren Xeon E3 v5 1515Mv5, 1545Mv5 und 1575Mv5 zu finden und ist praktisch identisch mit der Iris Pro 580. Wie dieser verfügt sie über 72 Execution Units (EUs) und 576 Arithmetic-Logic-Units (ALUs). Ihr steht ein dedizierter L4 Cache in Form eines 128 MB großen eDRAMs zur Verfügung. Daneben kann die GPU auf bis zu 64 GB Dual-Channel DDR4-2133, LPDDR3-1866 und DDR3L-1600 ECC-Speicher zugreifen. Sie hat eine Basistaktfrequenz von 350 MHz und eine maximale Taktfrequenz von bis zu 1 GHz im 1515Mv5, 1,05 GHz im 1545Mv5 und 1,1 GHz im 1575Mv5.

Architektur
Die Intel Iris Pro Graphics P580 ist baugleich mit der Iris Pro 580 und unterscheidet sich lediglich durch das Präfix „P“ und die 50 MHz höhere maximale Taktfrequenz. Sie basiert auf der Gen9-Grafikarchitektur, die für die Skylake-basierten Core-Prozessoren der 6. Generation entwickelt wurde. Bei der GPU handelt es sich um die GT4e-Variante der Gen9-Architektur, welche die höchste Leistungsklasse darstellt. In der GT4e-Variante ist die maximale Anzahl an Ressourcen zur Grafikberechnung verbaut, die mit der Gen9-Architektur möglich sind. Zudem ist in dieser Variante ein 128 MB großer eDRAM verbaut. Maximale Anzahl an Ressourcen bedeutet, dass 9 Subslices mit jeweils 8 Execution Units zur Verfügung stehen. Da auf jeder EU 2 SIMD-4 Floating-Point-Units (FPUs) und 8 Single-Precision (FP32) ALUs verbaut sind, ergibt sich eine Gesamtzahl von 576 FP32 ALUs. Alle diese Recheneinheiten sind Teil des Slices, der neben dem „Unslice“ die Basis der GPU darstellt. Auf dem Slice selbst sind die Subslices, der L3 Cache, Rasterizer, Texture-Caches und ein Media-Sampler verbaut. Die Subslices hingegen integrieren die EUs, einen L1 und einen L2 Cache. Der separate Unslice ist mit generellen Funktionen wie dem Power-Management, dem Geometrie Front-End mit Vertex-Shader und den Media Fixed Functions (FF) ausgestattet. Zwar ergänzen sich Unslice und Slice bei der Grafikberechnung, jedoch können z.B. die Vertex-Shader des Unslice deaktiviert werden, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Andersherum kann der Unslice ohne Unterstützung der Ressourcen des Slices für Video-Decodierung und –Encodierung verwendet werden. Durch die Trennung können die GPU-Ressourcen also effizienter eingesetzt werden, was in mobilen System den Vorteil eines verringerten Stromverbrauchs mit sich bringt.

Funktionen
Gen9 ist Intels erste Grafikarchitektur, die HEVC vollständig Hardware-decodieren und –encodieren kann. Sie liefert auch Unterstützung für Googles VP9-Codec, der allerdings mit einer Mischung aus CPU-Ressourcen, Shadern und Decode-Blöcken decodiert wird. Die Intel Iris Pro Graphics P580 unterstützt die APIs DirectX 12 FL 12_1, OpenGL 4.4 (4.5 für Linux) und OpenCL 2.0.

Leistung
Selbst im 1. Quartal 2017, ein Jahr nach Veröffentlichung, ist die Intel Iris Pro Graphics 580 noch die mit Abstand leistungsstärkste integrierte GPU, die Intel zu bieten hat. Sie kann mit dedizierten Grafikkarten wie der GeForce 940M, 945M und 940MX konkurrieren und ist für die meisten modernen Spiele mit mittleren bis hohen Einstellungen geeignet.
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Technische Daten
ModellIntel Iris Pro Graphics P580
DirectX-Version12
Chip-Takt1000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße128 MB
SpeichertypeDRAM
Rechenleistung über Stream-Prozessoren1152 GFlops
Speicherbandbreite34.1 GB/s
Fertigungsprozess14 nm