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Intel Iris Plus 650

Die Intel Iris Plus Graphics 650 ist eine integrierte Grafikkarte für Ultrabooks und Convertible-Notebooks, die am 3. Januar 2017 vorgestellt wurde. Im 1. Quartal 2017 ist sie die leistungsstärkste GPU der Kaby Lake-Generation. Sie hat eine Basistaktfrequenz von 300 MHz und eine maximale Taktfrequenz zwischen 1000 MHz (i3-7167U) und 1150 MHz (i7-7567U). Damit liegt sie nur 50 MHz über der Iris Plus 640 und der Vorgängerin Iris 550. Die GPU verfügt über einen eigens für sie bereitgestellten L4 Cache in Form eines 64 MB großen eDRAMs. Sie integriert 384 Arithmetic-Logic-Units (ALUs) auf 48 Execution Units (EUs). Über ihren eDRAM hinaus kann die GPU auf bis zu 32 GB des Systemspeichers zugreifen, wobei Dual-Channel DDR3L-1600, LPDDR3-1866 und DDR4-2133 Speicher unterstützt wird.

Architektur
An der Grafikarchitektur der Intel Iris Plus Graphics 650 hat sich im Vergleich zur Vorgängerin Iris 550 nicht viel verändert. Die überarbeitete Gen9-Grafikengine unterstützt verbesserte 4K-Videowiedergabe und neue Codecs. Abgesehen davon ist die GPU baugleich mit anderen Gen9 GT3e-Modellen. Die Bezeichnung GT3e gibt an, dass die GPU über 6 Subslices verfügt, auf denen jeweils 8 Execution Units für eine Gesamtzahl von 48 EUs verbaut sind. Jede EU verfügt über 8 FP32 Arithmetic-Logic-Units (ALUs), sodass insgesamt 384 ALUs zur Verfügung stehen. Neben den EUs sind auf den Subslices ein Sampler und einen 64 KB großer geteilter Speicher zu finden. Die Subslices sind auf dem Slice verbaut, der die Basis der GPU darstellt. Hier sind L1, L2 und L3 Cache, Rasterizer, Texture-Caches und ein Media-Sampler zu finden. Die 3 Ebenen Slice, Subslices und EUs können unterschiedlich konfiguriert werden und sind somit für die jeweilige Leistungsklasse skalierbar. Neben mehr Subslices verfügt die GT3e-Variante im Gegensatz zur GT1-Variante beispielsweise über 8 statt nur 6 EUs pro Subslice. Unabhängig von den restlichen Ressourcen sitzt auf der Grafikeinheit ein „Unslice“, der autark zur Video-Decodierung benutzt werden kann. Bei reiner Videowiedergabe müssen daher nicht die Recheneinheiten der GPU benutzt werden, was zu weniger Stromverbrauch führt.

Funktionen
Die Intel Iris Plus Graphics 650 unterstützt die APIs DirectX 12 FL 12_1, OpenGL 4.4 (4.5 für Linux) und OpenCL 2.0 sowie die Intel-Features Quick Sync Video, InTru 3D sowie Clear Video und Clear Video HD. Die GPU kann Bilder in 4K-Auflösung auf bis zu 3 Bildschirme ausgeben, die über eDP, DP, HDMI und DVI angeschlossen werden können. Sie kann H.264/AVC, H.265/Main (8-Bit) und Main 10 (10-Bit) und VP9 8-Bit und 10-Bit Hardware-decodieren und H.264/AVC, H.265/Main (8-Bit) und Main 10 (10-Bit) und VP9 8-Bit Hardware-encodieren.

Leistung
Mit einer 50 MHz höheren maximalen Taktfrequenz ist die Intel Iris Plus Graphics 650 nur unwesentlich leistungsstärker als die Iris Plus 640. Mit Zugriff auf schnellen Systemspeicher kann sie jedoch durchaus mit dedizierten Einsteiger-Grafikkarten wie der GeForce 930M konkurrieren. Viele moderne Spiele laufen mit niedrigen Einstellungen bei niedrigen bis mittleren Auflösungen.
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Technische Daten
ModellIris Plus Graphics 650
DirectX-Version12
Chip-Takt1150 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße128 MB
SpeichertypDDR3L-1600 / LPDDR3-1866 / DDR4-2133
Rechenleistung über Stream-Prozessoren832,1 GFlops
Fertigungsprozess14 nm

4 Notebooks mit Intel Iris Plus 650

4 Notebooks mit Intel Iris Plus 650