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Intel Iris Graphics 6100

Mit der Intel Iris Graphics 6100 (GT3) ist seit dem 05.01.2015 eine CPU-Grafikkarte für Low-Voltage-Prozessoren der Broadwell-Generation verfügbar. Verbaut wird sie in verschiedenen Core-i3, Core-i5 und Core-i7-Modellen und enthält 48 Execution-Units (EUs), wobei im Core i3-5157U eine EU aus Energiespargründen deaktiviert bleibt. Je nach Modell variiert die maximale Turbo-Taktrate zwischen 1000 und 1100 MHz. Von der Intel HD Graphics 6000 unterscheidet sich die Iris 6100 in erster Linie durch ihre höhere Taktrate, die durch eine fast doppelt so hohe TDP (28 Watt) erreicht wird.

Nach Intel HD Graphics (GT1) und Intel HD Graphics 5000 (GT2) mit je einem Slice und 12 bzw. 24 EUs, bildet die GT3-Baureihe mit 2 Slices und 48 EUs die höchste Ausbaustufe der Broadwell-Architektur.

Architektur

Nach der Haswell-Generation (Intel Gen7.5) stellt die Broadwell-Architektur (Intel Gen8) eine grundlegende Umstrukturierung der Shader dar. 8 EUs bilden nun einen sogenannten Subslice und verfügen über ein eigenes Interface für Sampler und Data-Ports. Drei Subslices bilden gemeinsam wiederum einen Slice mit 24 EUs (also 2 in der Iris 6100). Jeder Subslice verfügt über L1- und L2-Sampler-Caches, die mit einer Geschwindigkeit von 64 Bytes/cycle auf einen gemeinsamen L3-Cache zugreifen, welcher standardmäßig über 384 KB Speicher pro Slice verfügt. Mit derselben Geschwindigkeit kann der gemeinsame Cache über den jeweiligen Dataport auch beschrieben werden.Wie jede CPU-Grafikeinheit, besitzt die Iris 6100 keinen dedizierten Grafikspeicher, sondern greift über das CPU-Interface auf den Hauptspeicher des Systems zu, von dem sie sich üblicherweise etwa 1 GB reserviert. Pro RAM-Channel kann ein Interface von max. 64-Bit LPDDR3-1866 genutzt werden, was in der Praxis bedeutet, dass die Speicherbandbreite und mit ihr die Leistung der Grafikeinheit stark vom jeweiligen System abhängt.

Funktionen

DirectX 11.2 und OpenCL 2.0 werden von der Iris 6100, wie von allen Grafikeinheiten der Broadwell-Architektur, unterstützt. Außerdem kommt auch das bekannte Hardware-Feature QuickSync zum Einsatz, welches dazu dient, die Grafikeinheit optimal zum De- und Encodieren von Videos einzusetzen. So kann beispielsweise der H.265-Codec verarbeitet und eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln auf bis zu drei Bildschirmen erreicht werden, wobei HDMI 2.0 noch nicht unterstützt wird.

Leistung

Dank ihrer deutlich höheren Wärmeleistungstoleranz (TDP) schneidet die Iris 6100 leistungstechnisch der HD 6000 gegenüber deutlich besser ab, benötigt dafür aber auch fast doppelt so viel Energie. Die ältere Iris 5100 kann sogar um bis zu 25 Prozent übertroffen werden. Weniger anspruchsvolle Spiele aus den Jahren 2013/14, wie Diablo III und Counter-Strike: GO können bei maximaler Auflösung flüssig wiedergegeben werden. Bei grafikintensiveren Spielen, wie Crysis 3 oder Battlefield 4, muss merklich auf Detailreichtum und Auflösung zugunsten der Spielbarkeit verzichtet werden. Sehr aufwändige Spiele aus dem Jahr 2015, wie Evolve sind mit der Iris 6100 gar nicht spielbar. Die Intel Iris Graphics 6100 ist eine Office-Grafikkarte, die sie auch gut für kleinere Spiele oder Multimediaanwendungen eignet.
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Technische Daten
Modell6100
DirectX-Version11.2
Chip-Takt1000 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung128 Bit
Fertigungsprozess14 nm
Transistoren1900 in Mio.

4 Notebooks mit Intel Iris Graphics 6100

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