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Intel Iris Graphics 540

Der Intel Iris Graphics 540 ist ein Grafikchip, der zusammen mit den Prozessoren der Skylake-Generation von Intel vorgestellt wurde und in einigen von diesen zum Einsatz kommt. Das Veröffentlichungsdatum ist der 1. September 2015. Wie auch die anderen Iris- und Iris-Pro-Grafikchips gehört der Intel Iris Graphics 540 zu den leistungsfähigeren Grafikchips von Intel, die durchaus auch für 3D-Spiele genügend Leistung bieten. Zu finden ist der Intel Iris Graphics 540 allerdings ausschließlich in Niedrigspannungsprozessoren mit zwei Kernen, namentlich im Intel Core i5-6260U, Intel Core i5-6360U, Intel Core i7-6560U und Intel Core i7-6650U. Dabei gehört der Intel Iris Graphics 540 zur GT3- und damit zur zweithöchsten Ausbaustufe an Grafikchips von Intel. Die effektive Leistung des Grafikchips wird in der Praxis jedoch durch die eher langsamen Niedrigspannungsprozessoren begrenzt, die verhindern, dass der Grafikchip sein volles Potential entfalten kann.

Architektur
Technisch ist der Intel Iris Graphics 540 absolut baugleich zum Intel Iris Graphics 550, lediglich die maximale Taktfrequenz fällt etwas niedriger aus. Der Intel Iris Graphics 540 basiert auf der Intel Gen9-Architektur, die besonders gut skalierbar ist und dadurch ein breites Leistungsspektrum abdecken kann. Die Basistaktfrequenz des Intel Iris Graphics 540 beträgt immer 300 MHz, egal in welchem Prozessor der Grafikchip verwendet wird. Allerdings kann der Intel Iris Graphics 540, analog wie auch die meisten Prozessoren von Intel, seine Taktfrequenz bei Bedarf kurzzeitig deutlich erhöhen. So erreicht der Intel Iris Graphics 540 eine maximale Taktfrequenz von 1.050 MHz in den Intel Core i7-Prozessoren, während er beim Intel Core i5 eine etwas niedrigere maximale Taktfrequenz von 950 bzw. 1.0 GHz hat. Dem Intel Iris Graphics 540 stehen 384 Stream-Prozessoren zur Verfügung und darüber hinaus 48 Ausführungseinheiten. Dies ist die gleiche Anzahl, die auch schon die Vorgängergeneration der Iris-Grafikchips aufbot. Dazu besitzt der Grafikchip insgesamt sechs Subslices.

Funktionen
Mit der Skylake-Generation wurde der Support von Intel für den veralteten VGA-Standard eingestellt. Dafür kann der Intel Iris Graphics 540 Grafikchip drei Bildschirme gleichzeitig ansteuern und unterstützt dabei gängige Videoausgänge wie HDMI und den DisplayPort. Seit der Sandy-Bridge-Generation ist die QuickSync-Video-Technik von Intel zudem fester Bestandteil der meisten Grafikchips, einschließlich des Intel Iris Graphics 540. Bei der Technik handelt es sich um einen Video En/Dekodierer, der ähnlich wie CUDA von NVIDIA den Grafikprozessor zur Umwandlung von Videos nutzt. Mit H.265 und VP8 werden zudem aktuelle und effiziente Video-Codecs unterstützt, deren Bedeutung in den nächsten Jahren wohl noch steigen wird. Die Grafikschnittstelle DirectX wird in der Version 12 unterstützt, zudem beherrscht der Intel Iris Graphics 540 Grafikchip OpenGL 4.4 sowie OpenCL 2.0. Auch das Shader-Modell 5.1 wird von dem Grafikchip unterstützt. Damit ist der Grafikchip technisch auf einem sehr aktuellen Stand und kann auch neuere Grafikeffekte mühelos darstellen.

Leistung
Die Leistungsfähigkeit des Intel Iris Graphics 540 hängt von der Gesamtkonfiguration des Notebooks ab. Da der Intel Iris Graphics 540 allerdings auf die Verwendung von Niedrigspannungsprozessoren beschränkt ist, wird die Leistung des Grafikchips eher durch den Prozessor limitiert. Allerdings kann der Intel Iris Graphics 540 neuere Spiele aus dem Jahr 2015 wenigstens in niedrigen Details meist ruckelfrei darstellen. Die theoretische Rechenleistung wird von Intel mit bis zu 844 GFLOPS bei einer Taktfrequenz von 1,1 GHz angegeben.
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Technische Daten
ModellIris Graphics 540
DirectX-Version12
Chip-Takt1050 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3/DDR4
Speicheranbindung128 Bit
Fertigungsprozess14 nm

22 Notebooks und Tablets mit Intel Iris Graphics 540

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