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AMD Radeon R4 (Kaveri)

Die AMD Radeon R5 ist eine integrierte GPU der AMD Kaveri Plattform, die am 14. Januar 2014 eingeführt wurde. Kaveri ist die 3. Generation von AMD APUs (Steamroller), die als standard voltage, low-voltage und ultra-low voltage angeboten werden. Die Grafikkarte kommt einzig in den mobilen APUs A6 Pro-7050B und A6-7000 zum Einsatz und verfügt über 3 Compute Units (CU), auf welchen insgesamt 192 Shadereinheiten, 12 TMUs und 3 ROPs verbaut sind. Der Chip-Takt beträgt 494 MHz in der Basistaktung und 533 MHz im Turbo beim A6-7000 und 533 MHz beim A6 Pro-7050.

Architektur
Der AMD Radeon R5 Kaveri Chip basiert auf der Graphics Core Next 1.1 (GCN) Architektur und bietet durch die Umstellung der Fertigung auf das 28-nm-Verfahren gegenüber seinen Vorgängern Richland und Trinity (VLIW-Design) ein erhöhtes Effizienzniveau und bessere Performance bei geringerem Energieverbrauch. Ca. die Hälfte einer APU der Kaveri-Generation wird von der GPU eingenommen. Auf 1 CU kommen in 64 Shadereinheiten, 4 TMUs und 1 ROP, wobei die AMD Radeon R4 über 3 CUs verfügt. Sie gehört damit zum unteren Ende der in Kaveri-APUs verbauten Grafiklösungen und bietet gegenüber dem Topmodell R7, das über 8 CUs und 512 Shadereinheiten verfügt, nur ca 38% an einsetzbaren Ressourcen. Der Grafikchip hat keinen dedizierten Speicher und muss daher auf den über 64- oder 128-Bit angebundenen Hauptspeicher zurückgreifen, wobei Speicher bis zu DDR3-1600 unterstützt wird.

Funktionen
Dank GCN 1.1 unterstützt die AMD Radeon R5 AMDs Mantle API (eingeführt als Alternative zu Direct3D und OpenGL für das low-level Rendering von 3D-Videospielen) und DirectX 11.2 mit Shadermodell 5.0 in der 2. Version (Tier 2), das gegenüber Tier 1 auch die mit Direct3D 11.2 hinzugefügten Tiled Resources beherrscht. Mit der Weiterentwicklung der AMD Heterogeneous System Architecture (HSA) zu Version 2, können in Kaveri-APUs CPU und GPU auf dieselbe Speicherregion zugreifen, wodurch zero-copy ermöglicht wird. Außerdem wird durch Heterogeneous Queuing (hQ) eine flexiblere Kommunikation zwischen CPU und GPU möglich, wenn beide in der Berechnung involviert sind. Die Beschleunigung zahlreicher Programme ist durch die Implementierung von OpenCL gegeben. Durch AMDs überarbeitete Video Codec Engine 2.0 (VCE) und Unified Video Decoder 4.2 (UVD) konnte die H.264 Codec-Unterstützung verbessert werden, H.265 wird jedoch weiterhin nicht vollständig unterstützt.

Leistung
Die AMD Radeon R4 ist leistungstechnisch im untersten Segment der in APUs der Kaveri-Generation verbauten Grafiklösungen. Mit nur 192 Shadereinheiten ist sie in etwaa mit der ebenfalls integrierten HD Graphics 4000 aus Intels Haswell-Generation vergleichbar. Videospiele aus dem Jahr 2014 sind daher wenn überhaupt nur auf niedrigen Einstellungen mit 1024x768 Pixeln spielbar. Der Stromverbrauch der gesamten APU (sowohl A6 Pro-7050B als auch A6-7000) liegt bei etwa 17 Watt, wodurch sie vor allem für den Einbau in kleinen und mittelgroßen Notebooks geeignet ist.
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Technische Daten
ModellR4 (Kaveri)
DirectX-Version11.2
Chip-Takt533 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3
Stream-Prozessoren192
Texture-Mapping-Units12
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren2410 in Mio.

3 Notebooks mit AMD Radeon R4 (Kaveri)

3 Notebooks mit AMD Radeon R4 (Kaveri)