1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Office-Grafikkarten
  4. AMD Radeon R
  5. AMD Radeon R4 (Carrizo-L)

AMD Radeon R4 (Carrizo-L)

Die AMD Radeon R4 (Carrizo-L) ist ein integrierter Grafikprozessor, der in der Notebook-APU A6-7310 zu finden ist. Die GPU wurde am 29. April 2014 vorgestellt und ersetzt die Radeon HD 8330 aus dem Vorjahr. Sie verfügt wie die anderen IGPs der Beema-Reihe über 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs. Sie kann Taktfrequenzen von bis zu 800 MHz erreichen, eine Basistaktfrequenz wird von AMD nicht angegeben. Die Grafikeinheit hat keinen dedizierten Speicher undist daher von der übergeordneten APU abhängig. Diese kann DDR3L-Speicher mit bis zu 1866 MHz im Single-Channel-Modus unterstützen.

Architektur
Die AMD Radeon R4 (Carrizo-L) basiert wie ihre Vorgängerin auf der Graphics-Core-Next-Architektur der 2. Generation (GCN 1.1). GCN 1.1 führt ein paar wichtige Neuerungen ein wie z.B. neue Shader-Engine (SE), die überarbeitete PowerTune-Technologie und mehr Asynchronous-Compute-Engines (ACEs). Die neue Shader-Engine integriert einen Geometrie-Prozessor, Rasterizer, ROPs und den L1 Cache sowie die Compute Units mit jeweils 64 Shadereinheiten und 4 TMUs. Die PowerTune-Technologie wurde von AMD für die Frequenzskalierung entwickelt und kann die Taktrate anhand vordefinierter Power-States (P-States) dynamisch anpassen, um die Leistung innerhalb der Temperaturlimits zu maximieren. Die überarbeitete PowerTune-Technologie erlaubt, durch die Erhöhung der P-States von 3 auf 8, eine deutlich feinere Abstufung der Taktfrequenz. Zur effektiveren Abkühlung bei Überhitzung kann zudem nun auch die Spannung reguliert werden. Durch schnelle Sprünge zwischen den P-States (bis zu 100 Sprünge pro Sekunde) kann die GPU bedeutend länger ein hohes Leistungsniveau aufrechterhalten. Die separat von der SE verbauten Asynchronous-Compute-Engines (ACEs) wurden um 6 auf insgesamt 8 Einheiten erweitert und haben ein von der SE unabhängiges Scheduling.

Funktionen
Die AMD Radeon R4 (Carrizo-L) unterstützt die APIs DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 2 und Vulkan sowie das Shadermodell 5.0. Bis zu 2 Bildschirme können über DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a angeschlossen werden. Die GPU tritt zusammen mit dem Unified-Video-Decoder 4.2 (UVD) und der Video-Coding-Engine 2.0 (VCE) auf, die zwar verbessertes Decodieren und Encodieren von H.264 hinzufügen, jedoch H.265/HEVC immer noch nicht unterstützen. Weitere unterstützte Technologien sind AMD Enduro für das Umschalten zwischen integrierter und dedizierter GPU und HD3D, für die Darstellung von 3D-Inhalten.

Leistung
Mit der Radeon R5 (Carrizo-L) ist die AMD Radeon R4 (Carrizo-L) die stärkste integrierte Grafiklösung, die in den APUs der Carrizo-L-Reihe zu finden ist. Aufgrund der höheren Taktfrequenz ist die GPU deutlich leistungsfähiger als die Radeon HD 8330 und HD 8400 aus der Vorgängerserie. Sie liegt in etwa mit der dedizierten Radeon HD 7470M gleichauf und kann daher höchstens ältere und anspruchslose Spiele wie Sims 4 und StarCraft II mit niedrigen Einstellungen und Auflösungen flüssig darstellen. Zusammen mit dem Rest der APU hat die AMD Radeon R4 (Carrizo-L) eine TDP von 15 Watt.
Weiterlesen und technische Daten anzeigen

Technische Daten
ModellRadeon R4 (Beema)
DirectX-Version12
Chip-Takt800 MHz
Speichertakt1866 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3L
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren128
Texture-Mapping-Units8
Rechenleistung über Stream-Prozessoren204,8 GFlops
Pixelfüllrate3200 Mpixel/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren930 in Mio.

11 Notebooks mit AMD Radeon R4 (Carrizo-L)

11 Notebooks mit AMD Radeon R4 (Carrizo-L)