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NVIDIA Quadro M500M

Die NVIDIA Quadro M500M ist eine Einsteiger-Grafikkarte für Workstation-Notebooks, die am 15. Dezember 2015 vorgestellt wurde. Sie kann aufgrund der geringeren Leistungsaufnahme für kompakte Workstation-Notebooks, wie z.B. das ThinkPad P40 Yoga, verwendet werden. Die GPU ist ähnlich wie die Quadro M600M ausgestattet, hat aber einen etwas abgeschwächten Grafikchip. Die Zahl der Shadereinheiten mit 384 und die der TMUs mit 24 ist dieselbe, die Zahl der ROPs wurde jedoch auf 8 halbiert. Den Flaschenhals der Grafikkarte stellt vor allem der veraltete DDR3-Speicher (2048 MB) dar, der nur über ein 64-Bit Interface angebunden ist. Für den professionellen Einsatz ist die NVIDIA Quadro M500M mit zertifizierten Treibern ausgestattet, die die Performance von CAD-, CGI- und DCC-Programmen deutlich verbessert. Somit können Wissenschaftler, Ingenieure und Grafikdesigner auch unterwegs professionelle Grafiksoftware benutzen. Die Grafikkarte ist mit Intels Skylake-Plattform kompatibel.

Architektur
Der GM108-Grafikchip der NVIDIA Quadro M500M basiert auf NVIDIAs Maxwell-Mikroarchitektur der 1. Generation und wurde speziell für Einsteiger- und Mittelklassegrafikkarten entwickelt. Er verfügt, im Vergleich zu anderen Chips derselben Baureihe (z.B. der GM107), nur über die Hälfte der Speichercontroller und ROPs. Das Speicherinterface ist damit auf 64-Bit begrenzt und es stehen nur 8 statt der sonstigen standardmäßigen 16 ROPs bereit. Mit Maxwell macht NVIDIA das mit Kepler eingeführte, sehr breite Streaming-Multiprozessor-Design (SMX) teilweise wieder rückgängig und ersetzt es mit dem weitaus energieeffizienteren und kompakteren SMM-Design. 64 der 192 Shadereinheiten eines SMX wurden entfernt und der Rest wurde zusammen mit den 32 Load/Store-Einheiten und 32 Spezialfunktionseinheiten(SFUs) auf die 4 Warp-Scheduler aufgeteilt. Dadurch, dass sich die Warp-Scheduler die Einheiten nicht mehr teilen müssen, ist ein viel effizienteres Warp-Management möglich. Laut NVIDIA sind mit einem SMM daher bis zu 90% der Leistung eines SMX möglich. Da die Textureinheiten und FP64-Kerne separat auf dem SMM verbaut sind, werden sie weiterhin von allen 4 Warp-Schedulern geteilt. Der GM108-Chip ist mit maximal 3 SMM bestückt und ist in dieser Ausstattung auch in der NVIDIA Quadro M500M zu finden.

Funktionen
Die NVIDIA Quadro M500M unterstützt DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL. Programme, die die OpenGL-API benutzen, werden, dank der zertifizierten Treiber, deutlich beschleunigt. Die Performance bei spezialisierter Grafiksoftware ist daher höher als bei normalen GeForce-GPUs. Für das Arbeiten mit komplexen 3D-Grafiken ist die Grafikkarte mit der Quadro-exklusiven 3D-Vision-Pro-Technologie ausgestattet. NVIDIA Optimus für das Umschalten zwischen integrierter Grafikkarte und der NVIDIA Quadro M500M sowie die PhysX-Technologie werden auch unterstützt.

Leistung
Die Grafikkarte ist gut mit der Quadro K620M vergleichbar, die ebenfalls über einen GM108-Chip und 2048 MB DDR3-Speicher mit einem 64-Bit Interface verfügt. Sie ist damit in etwa auf dem Niveau der GeForce-Einsteiger- und Mittelklassegrafikkarten 930M und 940M. Viele Spiele aus dem Jahr 2015 können mit mittleren Auflösungen und Einstellungen gespielt werden. Die Leistungsaufnahme ist mit 30 Watt angegeben.
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Technische Daten
ModellQuadro M500M
DirectX-Version12
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units24
Speicherbandbreite14.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm

2 Notebooks mit NVIDIA Quadro M500M

2 Notebooks mit NVIDIA Quadro M500M