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NVIDIA Quadro M520

Die NVIDIA Quadro M520 ist eine Einsteiger-Grafikkarte für Business-Notebooks, die am 11. Januar 2017 vorgestellt wurde. Die Grafikkarte ist ein Refresh der Quadro M500M von Ende 2015 und ist das kleinste Modell des Quadro-Line-Ups für Laptops. Dennoch kommt die Karte in den Genuss der speziellen Treiber, die für Beschleunigung und Stabilität von Anwendungen in den Bereichen Computer-Aided Design (CAD), Computer-Generated Imagery (CGI) und Digital Content Creation (DCC) optimiert sind. Die NVIDIA Quadro M520 basiert auf dem gleichen GM108-Grafikchip wie die Quadro M500M mit 3 aktivierten Streaming-Multiprozessoren (SMM). Damit verfügt sie über 384 Shadereinheiten, 16 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 8 Render-Output-Units (ROPs). Der Grafikprozessor hat eine Taktfrequenz von 1041 MHz. Auf dem MXM-Grafikkartenmodul sind 2048 MB GDDR5-Speicher verbaut, die über ein 64-Bit Interface angebunden sind. Durch die Verwendung des schnelleren GDDR5-Speichertyps wurde der effektive Speichertakt im Vergleich zur Quadro M500M auf 5012 MHz angehoben und die Speicherbandbreite von 14,4 GB/s auf satte 40 GB/s erhöht. Die Grafikkarte ist mit Intels Kaby Lake-Prozessoren kompatibel.

Architektur
Die NVIDIA Quadro M520 benutzt einen GM108-Grafikchip, der speziell für kleinere Grafikkarten entwickelt wurde und auf der 1. Generation der Maxwell-Architektur basiert. Das bedeutet, dass die GPU mit der älteren 28 nm Prozesstechnologie gefertigt wird und nicht wie die zeitgleich eingeführten mobilen Quadro P-Modelle mit der 16 nm FinFET-Technologie. Die Maxwell-Architektur wartet im Vergleich zur Vorgängerarchitektur Kepler mit einem überarbeiteten Streaming-Multiprozessor (SMM) auf, bei dem die Zahl der Shadereinheiten um ein Drittel reduziert wurde. Bei dem Kepler Streaming-Multiprozessor (SMX) waren ein Instruction Cache, 4 Warp-Scheduler, 8 Dispatch Units und ein 65.536x32-Bit Registersatz für alle 192 Shadereinheiten zuständig. Für den SMM hat NVIDIA eine effizientere Aufteilung der Ressourcen in 4 Regionen vorgenommen, bei Instruktionen aus dem Instruction Cache an 4 Instruction Buffer weitergegeben werden. Jede Region verfügt nun über einen Warp-Scheduler, 2 Dispatch Units und einen 16.384x32-Bit Registersatz, die jeweils 32 Shadereinheiten mit Aufgaben füttern. Durch diese erheblich effizientere Aufteilung konnte die Leistung pro Shadereinheit auf 135% erhöht und die Leistung pro Watt verdoppelt werden.

Funktionen
Die Grafikkarte unterstützt die APIs DirectX 12.0, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und CUDA-Compute 5.0. Mit OpenCL und CUDA-Compute können die Shadereinheiten der GPU für generelle Berechnungen benutzt werden. Die GPU unterstützt 3D-Stereo NVIDIAs nView-Technologie und NVIDIA Optimus. Anders als bei den restlichen Modellen des 2017er Quadro-Line-Ups wird die NVIDIA Mosaic-Technologie nicht unterstützt.

Leistung
Durch den Einsatz des schnelleren GDDR5-Speichertyps ist die NVIDIA Quadro M520 deutlich leistungsfähiger als die Vorängerin Quadro M500M kommt aber aufgrund des schmalen 64-Bit Speicherinterfaces und der mageren Anzahl an ROPs nicht an die Leistung der Quadro M600M heran. Dennoch ist die Grafikkarte dank Quadro-Treibern eine Option für professionelle Anwender, die auf der Suche nach kompakten Workstation-Notebooks sind.
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Technische Daten
ModellNVIDIA Quadro M520
DirectX-Version12
Chip-Takt1041 MHz
Speichertakt5012 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units16
Rechenleistung über Stream-Prozessoren799 GFlops
Pixelfüllrate8328 Mpixel/s
Speicherbandbreite14.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm