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NVIDIA GeForce GT 745M

Die NVIDIA GeForce GT 745M ist eine mobile dedizierte Mittelklasse-Grafikkarte, die am 1. April 2013 eingeführt wurde. Die Grafikkarte ist in vielen als Desktop-Ersatz konzipierten Multimedia-Notebooks zu finden, kommt aber auch in anderen Geräten wie dem eher exotischen 20 Zoll Panasonic Toughpad UT-MB5 Tablet zum Einsatz. Die Karte benutzt einen GK107-Grafikprozessor, der mit 384 Shadereinheiten, 32 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 16 Render-Output-Units (ROPs) ausgestattet ist. Die Konfiguration ist daher mit der GT 750M und GT 755M identisch. Als Unterscheidungsmerkmal dient lediglich die Taktfrequenz, die mit 837 MHz in der NVIDIA GeForce GT 745M am niedrigsten ist. Andere Merkmale wie der 2048 MB große Speicher und das 128-Bit Speicherinterface sind bei allen 3 Modellen gleich. Die Grafikkarte kommt in 2 Versionen mit unterschiedlich schnellem Speicher. Die DDR3-Version hat eine Speicherbandbreite von 32 GB/s und einen 2000 MHz Speichertakt, während die schnellere GDDR5-Version eine Bandbreite von 80 GB/s und einen 5000 MHz Speichertakt hat.

Architektur
Im Prinzip handelt es sich bei der NVIDIA GeForce GT 745M lediglich um eine umbenannte GT 650M. Die GT 650M ist das Vorjahresmodell und benutzt einen komplett gleich konfigurierten GK107-Grafikprozessor. Der Grafikchip basiert auf der Kepler-Architektur, die 2012 als Nachfolgern von Fermi eingeführt wurde. Zwar ist der grobe Aufbau der Streaming-Multiprozessoren (SM) nicht verändert worden, jedoch sind die SMs deutlich größer geworden. Fermi-basierte Grafikprozessoren haben immer einen Shadertakt, der doppelt so hoch ist wie der Chiptakt. Das war nötig, um innerhalb eines Chiptaktzyklus einen kompletten "Warp", also Code, der in Gruppen von 32 Threads ausgeführt wird, durchlaufen zu können. Der hohe Shadertakt hat vor allem einen hohen Stromverbrauch zur Folge, weshalb NVIDIA in der Kepler-Architektur die Zahl fast aller Recheneinheiten verdoppelt hat. 4 statt 2 Warp-Scheduler, 6 statt 3 Shadergruppen mit jeweils 32 statt 16 Shadereinheiten und 32 statt 16 Load/Store-Einheiten. Die Special-Function-Units (SFUs) wurden sogar auf 32 vervierfacht. Durch die Vergrößerung des Streaming-Multiprozessors kann der Shadertakt nun identisch mit dem Chiptakt sein und trotzdem pro Taktzyklus einen kompletten Warp ausführen. Durch den niedrigeren Shadertakt werden zudem Stromverbrauch und Temperatur erheblich reduziert.

Funktionen
Die NVIDIA GeForce GT 745M unterstützt die Technologien CUDA-Compute, 3D Vision, Optimus, PhysX und GPU Boost 2.0. Die GPU verfügt über einen integrierten 1080p Video-Decoder für H.264, VC1 und MPEG2. Inhalte werden über den HDCP-Standard geschützt. Externe Monitore können über DP, eDP 1.2, HDMI und VGA ausgegeben werden. Mit DP und eDP sind Auflösungen bis 3840x2160 möglich. Über HDMI kann zudem 7.1 Surround-Sound ausgegeben werden. Die GPU unterstützt die APIs DirectX, OpenGL 4.5, OpenCL 1.1 und DirectCompute.

Leistung
Aufgrund des identisch konfigurierten Grafikchips und einer ähnlich hohen Taktfrequenz liegt die NVIDIA GeForce GT 745M praktisch gleichauf mit der GT 650M. Auch die Leistungsaufnahme ist mit 45 Watt bei beiden Karten gleich. Die Leistung reicht in den meisten Spielen von 2013 und 2014 für Auflösungen bis 1366x768 und hohe Einstellungen aus. FullHD-Auflösung ist nur bei einfacheren Spielen wie Dota 2 und Fifa 14 möglich.
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Technische Daten
ModellNVIDIA GeForce GT 745M
DirectX-Version12
Chip-Takt837 MHz
Speichertakt5000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypGDDR5 / DDR3
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units32
Rechenleistung über Stream-Prozessoren642.8 GFlops
Pixelfüllrate13 Mpixel/s
Speicherbandbreite80 GB/s
Fertigungsprozess28 nm

15 Notebooks mit NVIDIA GeForce GT 745M

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