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NVIDIA GeForce GT 755M

Bei der NVIDIA GeForce GT 755M handelt es sich um eine DirectX 12-fähige dedizierte Grafikkarte der oberen Mittelklasse, die am 25. Juni 2013 vorgestellt wurde. Sie basiert auf dem GK107-Grafikchip und verfügt über 384 CUDA-Cores, 32 TMUs und 16 ROPs. Die Basistaktfrequenz von 980 MHz kann mit GPU Boost 2.0 Technologie dynamisch erhöht werden. Der 2 GB große GDDR5 Speicher ist über ein 128-Bit Interface angebunden. Die Grafikkarte ist das stärkste GT-Modell der GeForce 700M-Reihe.

Architektur
Der GK107-Grafikchip der NVIDIA GeForce GT 755M basiert auf der Kepler-Mikroarchitektur. Kepler benutzt dasselbe Graphics-Processing-Cluster-Design (GPC) mit Streaming-Multiprozessoren (SM) wie der Vorgänger Fermi, jedoch wurde die Zahl der TMUs pro Streaming-Multiprozessor von 8 auf 16 erhöht und der Name von SM in SMX geändert. Der Shaderclock wurde reduziert und angepasst, sodass jeder CUDA-Core und jede ROP dieselbe Frequenz haben. Statt einen halben Warp (Arbeitszyklus) mit jeweils 16 Threads in einer schnellen Zweierfolge auszuführen, wird bei Kepler ein voller Warp mit 32 Threads durchgeführt. Deshalb kommen statt 16 höher getakteten CUDA-Cores 32 niedriger getaktete CUDA-Cores zum Einsatz. Ebenso wurden die Load/Store-Einheiten und Spezialfunktionseinheiten (SFUs) verdoppelt. Die CUDA-Cores sind in Sechsergruppen mit jeweils einer Load/Store-Einheit und einer SFU zusammengefasst. Ein SMX verfügt über 64 dieser Sechsergruppen, insgesamt also 192 CUDA-Cores, und 16 TMUs. Auf der NVIDIA GeForce GT 755M sind 2 SMX integriert, was zusammen mit 16 ROPs eine Konfiguration von 384:32:16 ergibt.

Funktionen
Die NVIDIA GeForce GT 755M unterstützt DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.1. Die GPU kann Bilder auf bis zu 4 Bildschirmen über DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a bei Auflösungen von bis zu 3840x2160 Pixeln ausgeben. Sie unterstützt die Optimus-Technologie zum nahtlosen Übergang zwischen integrierter und dedizierter Grafik, die PhysX-Technologie für dynamische und realistische Spielumgebungen und ist 3D Vision bereit. Für das Hardware-Decoding von HD-Videos ist der PureVideo HD der 5. Generation (VP5) zuständig. Zudem ist Dynamic Parallelism bei der Fermi-Architektur Standard, wodurch die GPU eigene Threads starten kann, ohne auf die CPU zurückgreifen zu müssen. Hyper-Q sorgt für das effizientere Verteilen von Aufgaben, sodass keine Ressourcen verschwendet werden.

Leistung
Die NVIDIA GeForce GT 755M ist dank höherer Taktraten etwas leistungsfähiger als die GT 750M und kommt in einigen Benchmarks sogar an die GTX 760M heran. Sie schlägt damit sogar die GTX 660M aus der Vorgängergeneration deutlich. Auch die Radeon HD 8870M der AMD-Konkurrenz lässt sie locker hinter sich. Auch im Jahr 2015 sollte die Leistung daher für die meisten Spiele in hohen Einstellungen ausreichend sein. Mit einer Leistungsaufnahme von 50 Watt (laut techpowerup) ist die GPU für Multimedia-Notebooks und Ultrabooks geeignet.
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Technische Daten
ModellGT 755M
DirectX-Version12
Chip-Takt980 MHz
Speichertakt5400 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units32
Rechenleistung über Stream-Prozessoren752,6 GFlops
Pixelfüllrate7840 Mpixel/s
Speicherbandbreite86.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1270 in Mio.

1 Notebook mit NVIDIA GeForce GT 755M

1 Notebook mit NVIDIA GeForce GT 755M