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NVIDIA GeForce GT 755M

Die NVIDIA GeForce GT 755M-Serieist eine Mittelklasse-Grafikkartenreihe für Multimedia-Notebooks. Die Serie wurde am 25. Juni 2013 mit der GeForce GT 755M eingeführt und verspricht genügend Leistung, um auch neuere Spiele damit spielen zu können. Hersteller wie Lenovo mit dem IdeaPad Y510p haben davon Gebrauch gemacht und relativ günstige Notebooks angeboten, die auch zum Spielen geeignet sind. Zwar reiht sich die NVIDIA GeForce GT 755M-Serie zwischen die GT 750M und GTX 760M ein, jedoch ist sie mit den 384 Shadereinheiten, 32 TMUs und 16 ROPs baugleich mit der GT 750M und weit von der deutlich stärkeren GTX 760M entfernt. Der Kerntakt ist mit 1020 MHz relativ hoch und auch der Speichertakt des GDDR5-Speichers ist mit 5400 MHz der höchste der GeForce 700M-Reihe.

Architektur
Der GK107-Grafikchip, der in der NVIDIA GeForce GT 755M-Serie zum Einsatz kommt, basiert auf der Kepler-Mikroarchitektur, die im Jahr 2012 als Nachfolger von Fermi eingeführt wurde. Der Streaming-Multiprozessor (SM) wurde in großen Teilen von Fermi übernommen, hat aber in fast jeder Hinsicht deutlich an Größe zugenommen. Die Warp-Scheduler, die direkt an den Instruction Cache angeschlossen sind und dafür zuständig sind, die Threads an die Recheneinheiten zu verteilen, wurden von 2 auf 4 Einheiten erweitert und verfügen weiterhin über jeweils 2 Dispatch-Einheiten. Die Shadergruppen wurden von 3 auf 6 verdoppelt und integrieren nun 32 statt 16 Shadereinheiten und auch die Zahl der Load/Store-Einheiten wurde von 16 auf 32 und die der Spezialfunktionseinheiten (SFUs) sogar von 8 auf 32 erhöht. Dies ist eine entscheidende Veränderung gegenüber Fermi, da die Recheneinheiten jetzt in nur einem Durchgang einen kompletten „Warp“ ausführen können. Als „Warp“ bezeichnet NVIDIA den Code, der immer in Gruppen von 32 Threads ausgeführt wird. Bei Fermi musste der Shadertakt doppelt so hoch wie der Kerntakt sein, damit die Shader zweimal hintereinander 16 Threads ausführen konnten. Der Streaming-Multiprozessor bei Kepler (SMX) kann aufgrund der gestiegenen Anzahl der Recheneinheiten auf den höheren Shadertakt verzichten, was u.a. zur Erhöhung der Energieeffizienz beiträgt. Eine weitere Verbesserung ist die Verdopplung der TMUs von 8 auf 16, sodass ein SMX insgesamt über 192 Shadereinheiten und 16 TMUs verfügt.

Funktionen
Die Grafikkarten der NVIDIA GeForce GT 755M-Serie unterstützen die APIs DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.1. Sie verfügen über die gängigen GeForce-Technologien wie Optimus, PhysX und 3D Vision. Der PureVideo HD ist für das Decodieren von Codecs wie MPEG-2, H.264 und VC1 zuständig. Bilder können auf bis zu 4 Bildschirmen über DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a bei Auflösungen bis zu 3840x2160 Pixeln ausgegeben werden.

Leistung
Die NVIDIA GeForce GT 755M-Serie schlägt aufgrund des hohen Chip- und Speichertakts sowohl die GPUs der GT 750M-Serie als auch der GT 660M-Serie, bleibt aber noch deutlich hinter der GTX 760M zurück. Viele aktuelle Spiele laufen auf mittleren bis hohen Einstellungen und niedrigen bis mittleren Auflösungen noch flüssig. Die Leistungsaufnahme beträgt 50 Watt.
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1 Notebook mit NVIDIA GeForce GT 755M

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