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NVIDIA GeForce 910M

Die NVIDIA GeForce 910M ist eine Einsteiger-Grafikkarte für Notebooks, die am 18. August 2015 vorgestellt wurde. Sie basiert entweder auf dem älteren GF117-Grafikchip, der erstmals in der GeForce 710M und 720M zum Einsatz kam. Der Chip hat eine Basistaktfrequenz von 775 MHz und unterstützt die GPU Boost 2.0 Technologie. Die GPU integriert 2 sogenannte Streaming-Multiprozessoren und verfügt insgesamt über 96 Shadereinheiten, 16 TMUs und 8 ROPs. Aufgrund des veralteten Chips wird nur DDR3-Speicher mit einer Größe von maximal 1 GB unterstützt. Der Speicher ist über ein 64-Bit Interface angebunden.

Architektur
Der GF117-Grafikchip basiert auf der schon etwas in die Tage gekommenen Fermi-Architektur, die 2010 erstmals in der GeForce 400-Serie zum Einsatz kam und die älteste NVIDIA-Architektur ist, die DirectX 12 unterstützt. Herzstück des Chips sind die Streaming-Multiprozessoren (SM), auf welchen jeweils 3-mal 16 Single-Precision (FP32) CUDA-Cores, 16 Load/Store-Einheiten, 4 Spezialfunktionseinheiten (SFUs), ein 64 KB Speicher (L1 Cache) sowie das L2-Interface verbaut sind. Die ALUs der CUDA-Cores unterstützen neben 32-Bit Präzision auch 64-Bit und erweiterte Präzision für alle Operationen. Der GF117-Chip ist eine überarbeitete Version des GF100-Chips und bietet mehr CUDA-Cores (48 statt 32) und mehr TMUs (8 statt 4). Um die höhere Shaderzahl effizient zu nutzen, benutzt der GF117 superskalare Befehle. Die NVIDIA GeForce 910M verfügt nicht über dedizierte Grafikanschlüsse und kann daher nur in Verbindung mit einer integrierten Prozessorgrafikkarte benutzt werden. Die beiden Grafikkarten werden dabei über die Optimus-Technologie miteinander verbunden.

Möglicherweise basiert die NVIDIA GeForce 910M auf dem neueren GK208-Grafikchip, der wiederum auf der Kepler-Architektur beruht. In diesem Fall wäre die GPU mit 2 Shader-Clustern (SMX) ausgestattet und würde über 384 Shadereinheiten, 16 TMUs und 8 ROPs verfügen. Die verfügbaren Informationen hierzu sind leider unschlüssig.

Funktionen
Durch die GPU Boost 2.0 Technologie kann die NVIDIA GeForce 910Mdie Taktraten automatisch an die Temperaturlimits des jeweiligen Notebooks anpassen, was zu einer Leistungssteigerung von 3-7% gegenüber GPU Boost 1.0 führt. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 12 FL12.1 und OpenGL 4.5 und die PhysX-Technologie für realistische interaktive Umgebungen und Charaktere. Für aufwändige Physikberechnungen mit PhysX ist die GPU jedoch schlichtweg nicht stark genug. NVIDIA liefert für seine CUDA-Cores ein umfangreiches Toolkit für Programmierer, um die Rechenleistung der GPU nutzbar zu machen. CUDA unterstützt u.a. die Programmiersprachen C und Fortran sowie die APIs OpenCL und DirectCompute.

Leistung
Die NVIDIA GeForce 910M liegt minimal unter dem Niveau der beiden Vorgänger GeForce 710M/720M und 820M, da die Taktfrequenz leicht reduziert wurde. Ähnliche Leistung bietet die dedizierte Radeon HD 8670M. Ältere Spiele aus den Jahren 2013 und 2014 laufen meist auf niedrigen Einstellungen noch flüssig, für moderne und aufwändige Spiele reicht die Performance jedoch oft nicht aus.
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Technische Daten
ModellGeForce 910M
DirectX-Version12
Chip-Takt775 MHz
Speichertakt1800 MHz
Dedizierter SpeicherJa
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren96
Texture-Mapping-Units16
Rechenleistung über Stream-Prozessoren1190 GFlops
Pixelfüllrate3100 Mpixel/s
Speicherbandbreite14.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren585 in Mio.

1 Notebook mit NVIDIA GeForce 910M

1 Notebook mit NVIDIA GeForce 910M