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NVIDIA GeForce 900M

Die NVIDIA GeForce 900M-Serie wurde am 12. März 2015 eingeführt und umfasst mobile Notebook-Grafikkarten für das Einsteiger- und Mittelklassesegment. Obwohl einige der Grafikkarten – die 930M, 940M und 945M – aktuelle Maxwell-basierte Grafikchips benutzen, kommt bei der 920M ein älterer Kepler-Chip und in der 910M vermutlich sogar ein deutlich veralteter Fermi-Chip zum Einsatz, der bereits seit 2012 auf dem Markt ist. Trotz der unterschiedlichen Grafikchips ist die Konfiguration bei den meisten Modellen ähnlich. Die 930M und 940M benutzen den gleichen GM108-Chip mit 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs. Die 920M hat einen GK208-Chip, der ebenfalls 384 Shadereinheiten, etwas mehr TMUs (32) und 8 ROPs integriert. Die 945M hat einen etwas stärkeren GM107-Chip mit 512 Shadereinheiten, 32 TMUs und 16 ROPs. Bei der 910M ist es unklar, ob auch ein GK208-Chip in derselben Konfiguration, wie in der 920M, oder ob ein GF117-Chip mit 96 Shadereinheiten, 16 TMUs und 4 ROPs, wie in der GeForce 820M, zum Einsatz kommt. Alle Modelle unterstützten zwischen 2048-4096 MB DDR3-Speicher, der über ein 64-Bit Interface angebunden ist. Ausnahmen sind die 940M in Microsofts Surface Book, die mit GDDR5-Speicher ausgestattet ist und die die 945M, die ein 128-Bit Speicherinterface hat.

Architektur
Die Grafikchip der GPUs der NVIDIA GeForce 900M-Serie stammen aus NVIDIAs letzten 3 Mikroarchitektur-Generationen und weisen daher deutliche strukturelle Unterschiede auf. Der GF117-Chip basiert noch auf der Fermi-Architektur, bei der ein Streaming-Multiprozessor (SM) mit 48 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs ausgestattet war. Um die Leistung der Recheneinheiten zu erhöhen, wurde der Shadertakt gegenüber dem Chiptakt verdoppelt. Bei der Kepler-Architektur, auf welcher der GK208-Chip basiert, wurde der Shadertakt wieder an den Chiptakt angepasst und zur Erhöhung der Leistung wurde das neue Streaming-Multiprozessor-Design (SMX) mit ganzen 192 Shadereinheiten ausgestattet. Die Zahl der Textureinheiten wurde auf 16 verdoppelt. Der GM108 und GM107 der aktuellen Maxwell-Mikroarchitektur wurden weiter überarbeitet und bieten ein verkleinertes Streaming-Multiprozessor-Design (SMM) mit nur noch 128 Shadereinheiten. Durch ein intelligenteres Warp-Scheduling sind mit einem SMM jedoch bis zu 90% der Leistung eines SMX möglich.

Funktionen
Alle Grafikkarten der Serie unterstützen die Optimus-Technologie für einen nahtlosen Wechsel zwischen integrierter und dedizierter Grafikkarte und NVIDIAs GPU Boost 2.0, welches automatisch die Taktfrequenz innerhalb der Temperaturlimits eines Notebook-Kühlsystems maximiert. NVIDIA PhysX für realistische Interaktion mit der Spielumgebung wird ebenfalls unterstützt. Mit der GeForce Experience Desktop-Software bietet NVIDIA ein Tool zur einfachen Aktualisierung der Grafiktreiber und Optimierung von Spielen. Alle GPUs unterstützen DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.2.

Leistung
Die 910M ist als schwächste GPU der Serie nur bedingt für Spiele geeignet und konkurriert mit integrierten Grafiklösungen wie der Intel Iris 5100. Mit der 920M können viele Spiele schon mit niedrigen Einstellungen gespielt werden. Die 930M kann auch anspruchsvolle Spiele mit niedrigen Einstellungen darstellen, während die Leistung der 940M bei vielen Spielen für mittlere Einstellungen ausreicht. Die 945M benutzt den gleichen Chip wie die GTX 950M und ist damit sogar für Gaming mit mittleren Einstellungen und FullHD-Auflösung geeignet.
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