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NVIDIA GeForce GT 840M

Bei der NVIDIA GeForce 840M, die seit dem Frühjahr 2014 erhältlich ist, handelt es sich um eine DirectX-11-Grafikkarte, die auf dem GM108-Chip der Maxwell-Architektur basiert. Sie ist mit bis zu 4 GB 64-Bit DDR3-Grafikspeicher ausgestattet und verfügt über 384 Shadereinheiten, die sich auf 3 Shadercluster (SMMs) aufteilen. Bei ihrem Fertigungsprozess wird, wie bei allen Maxwell-Grafikkarten, weiterhin die bewährte 28nm-Technik angewandt. Trotz der relativ langsamen DDR3-Speichertechnik, erreicht die GeForce 840M eine Speicherbandbreite von bis zu 16 GB/s und kann damit ihren Vorgängermodellen gegenüber eine deutliche Leistungssteigerung verbuchen.

Architektur
Bei der Maxwell-Architektur wird Energieeffizienz besonders groß geschrieben. Durch eine geringere Shaderzahl pro SMM und eine Halbierung der Texture-Mapping-Units (TMUs) gegenüber der Kepler-Generation soll dieses Ziel erreicht werden. Nach Herstellerangaben erreicht ein Maxwell-Chip, dank einer Modifikation des Schedulers, bei 30 Prozent geringerer Shaderzahl trotzdem 90 Prozent der Leistung eines entsprechenden Kepler-Chips. Durch die veränderte Lastenverteilung werden die Shader deutlich stärker beansprucht, während die TMUs an Bedeutung verlieren und dadurch eingespart werden können. Eine Veränderung die sich ebenfalls kaum negativ auf die Leistung auswirken dürfte, da die extrem platz- und ressourcenintensiven TMUs bei moderner Software eine immer geringere Rolle spielen.

Außerdem halbiert sich der von NVIDIA empfohlene Hauptspeicher in Kombination mit der 840M im Vergleich zum Vorgängermodell - der GT 740M - von 8 auf 4 GB. Das wird durch eine deutliche Vergrößerung des sogenannten Level-2-Caches möglich, der nun einen größeren Teil der Speicheranfragen direkt bearbeitet.

Funktionen
Wie alle Grafikkarten der GeForce 800M-Serie verfügt auch die 840M über die PureVideo Technologie, die laut NVIDIA eine 8-10 mal schnellere Decodierung und eine doppelt so hohe Codierung von digitalen Videoformaten ermöglicht, als bei der Kepler-Generation. Für diese Steigerung sorgen in erster Linie die höhere Speichereffizienz und ein separater Video-Decoder-Cache, HDMI 2.0 wird jedoch nicht unterstützt.
Neben den bekannten CUDA und PhysX Technologien, wird durch NVIDIA Optimus dafür gesorgt, dass bei einer niedrigen Auslastung der Grafikleistung auf die stromsparendere CPU-Grafik zurückgegriffen und die Grafikkarte deaktiviert wird. Außerdem ermöglicht GPU Boost 2.0 eine kontrollierte Übertaktung der GPU durch herstellereigene Software. Auf einige praktische NVIDIA-Funktionen, wie Battery Boost und Shadowplay, muss der Nutzer jedoch verzichten.

Leistung
Obwohl sie gut ein Viertel weniger Leistung als ihr Vorgängermodell aufnimmt, kann die 840M leistungstechnisch mit einem guten Vorsprung glänzen. Spiele für zwischendurch, wie Fifa 15 und Dota 2, sind bei maximaler Auflösung problemlos spielbar. Bei neueren oder anspruchsvolleren Spielen wie Far Cry 4 oder Call of Duty: Ghosts müssen jedoch Detailstufe und Auflösung für ein flüssiges Spielerlebnis entsprechend reduziert werden. Die NVIDIA GeForce 840M findet sich vorrangig in mittel- bis hochklassigen Multimedia-Notebooks und wird selten auch in günstigen Gaming-Notebooks verbaut.
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Technische Daten
ModellGeForce 840M
DirectX-Version11.2
Chip-Takt1029 MHz
Speichertakt2000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units24
Rechenleistung über Stream-Prozessoren790,3 GFlops
Pixelfüllrate8230 Mpixel/s
Speicherbandbreite16 GB/s
Fertigungsprozess28 nm

24 Notebooks mit NVIDIA GeForce GT 840M

24 Notebooks mit NVIDIA GeForce GT 840M