1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Mittelklasse-Grafikkarten
  4. GeForce MX

GeForce MX

Die NVIDIA GeForce MX-Serie wurde am 26. Mai 2017 mit der MX150 eingeführt. Es ist NVIDIAs erste Serie mobiler Einsteiger-Grafikkarten, die auf der Pascal-Mikroarchitektur basieren. Die Karten sind als mobile Gegenstücke zu den Desktop-Grafikkarten der GeForce GT-Serie, wie z.B. der GT 1030 zu sehen. Da es sich um Einsteiger-Grafikkarten handelt, kommen kleinere Grafikchips, wie der GP108 zum Einsatz, der über 384 CUDA-Kerne, 24 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 16 Render-Output-Units (ROPs) verfügt. Die Karten sind mit bis zu 2048 MB GDDR5-Speicher ausgestattet, der über ein 64-Bit Bus-Interface angebunden ist. Anders als die mobilen GTX-GPUs sind die NVIDIA GeForce MX-GPUs nicht als MXM-Karten verfügbar, sondern nur als OEM-Produkte. D.h. dass jeder Hersteller, der eine GPU dieser Serie in ein Notebook einbaut, selbst darüber bestimmt, welchen Basistakt und welche maximale Taktfrequenz diese haben soll.

Architektur
Die NVIDIA GeForce MX-GPUs basieren auf der Pascal-Mikroarchitektur, die Mitte 2016 vorgestellt wurde und nach dem französischen Mathematiker Blaise Pascal benannt wurde. Strukturell ähnelt sie der Vorgängerarchitektur Maxwell, da der Grafikchip weiterhin aus mehreren Graphics-Processing-Clustern (GPC) besteht, auf welchen die Streaming-Multiprozessoren (SM) verbaut sind. Auch die Streaming-Multiprozessoren selbst bleiben fast gänzlich unverändert. So ist z.B. die Aufteilung in 4 Bereiche mit jeweils einem Warp-Scheduler, der Aufgaben auf je 32 CUDA-Kerne verteilt, und 8 separaten TMUs komplett gleichgeblieben. Da die NVIDIA GeForce MX-GPUs nur über wenige SMs, ROPs und Speichercontroller verfügen und zudem mit der modernen 16 nm Prozesstechnologie von TSMC gefertigt werden, sind die Chips sehr kompakt gebaut und finden auch in sehr flachen Ultrabooks Platz.

Funktionen
Die Grafikkarten unterstützen NVIDIA-Technologien wie Optimus und GPU-Boost 3.0 und sind mit der GeForce Experience Desktop-Software kompatibel. Optimus schaltet intelligent zwischen dedizierter und integrierter GPU um, damit nur dann Leistung geliefert wird, wenn sie auch gebraucht wird. GPU Boost passt die Taktfrequenzen dynamisch an den verfügbaren Headroom an, um die Leistung in jeder Situation zu maximieren. Die NVIDIA GeForce MX150-GPUs unterstützen die APIs DirectX 12 FL 12_1, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und Vulkan 1.0.

Leistung
Nachdem die mobilen Versionen der High-End GeForce-GTX-GPUs nun schon seit einigen Monaten auf dem Markt sind, liefert NVIDIA eine Serie, die für Einsteiger-Notebooks konzipiert ist. NVIDIA zielt damit vor allem auf die Konkurrenz durch integrierte GPUs ab, wie auch aus der Pressemitteilung deutlich wird. Die NVIDIA GeForce MX-Grafikkarten können dank ihrer höheren Leistung Aufgaben wie Fotobearbeitung mit Adobe Photoshop oder Videobearbeitung mit Adobe Premiere Pro deutlich schneller verrichten als integrierte GPUs wie die Intel HD 620. Auch sind sie für Online-Spiele wie Counter-Strike: Global Offensive und League of Legends geeignet und können diese in FullHD-Auflösung mit 60 FPS darstellen.
Weiterlesen

33 Notebooks mit GeForce MX

33 Notebooks mit GeForce MX