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AMD Radeon R9 M380

Die AMD Radeon R9 M380 ist eine mobile Grafikkarte, die am 5. Mai 2015 vorgestellt wurde und zwischen der Mittelklasse und dem High-End-Segment positioniert ist. Die Grafikkarte ist in einigen Laptops und in dem All-in-One-PC iMac 5K (2015) mit 27 Zoll zu finden. Sie hat keine direkte Vorgängerin aus der Radeon M200-Serie und dient als Lückenfüllerin zwischen der R9 M375X und der R9 M385X. Sie verfügt als einzige Karte der Radeon M300-Serie über 12 Compute Units (CUs) mit insgesamt 768 Shadereinheiten, 48 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 16 Render-Output-Units (ROPs). Die Basistakfrequenz der GPU liegt bei 900 MHz, die Taktfrequenz kann zudem dynamisch aufbis zu 1000 MHz erhöht werden. Bis zu 4096 MB schneller GDDR5-Speicher sind über ein 128-Bit Bus-Interface angebunden, der effektive Speichertakt beträgt 6000 MHz.

Architektur
Die AMD Radeon R9 M380 benutzt einen Strato-Grafikchip in der Strato Pro-Variante, die auch in vielen anderen Grafikkarten der R9 M300-Serie zu finden ist. Diese spezielle Chip-Variante basiert auf dem Cape-Verde-Grafikchip, der zur Southern-Islands-GPU-Familie gehört, mit welcher 2011 AMDs Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) eingeführt wurde. Die erste Generation GCN wird inoffiziell als GCN1.1 bezeichnet und ersetzt AMDs alte TeraScale-Architetur, die noch eine Very-Long-Instruction-Word-Architektur (VLIW) war. Bei TeraScale war der Grafikchip noch in klassische Stream-Prozessoren aufgeteilt, mit dedizierten Pixel-, Vertex- und Geometrieshadern, die nur spezielle an sie gerichtete Aufgaben verrichten konnten. GCN ist eine Reduced-Instruction-Set-Computing-Architektur (RISC) und benutzt Compute Units mit Unified Shadern, die für General-Purpose-Computing (GPGPU) benutzt werden können. AMD verfolgt mit diesem Ansatz das Ziel, die Compute Units den Prozessorkernen anzugleichen, damit sie diesen Aufgaben abnehmen und selbst Berechnungen durchführen können. Die CUs verfügen über 4 SIMD-Blöcke und einen eigenen L1-Cache und teilen sich einen gemeinsamen L2-Cache.

Funktionen
Mit AMDs Enduro-Technologie kann die Grafikkarte ähnliche wie bei NVIDIAs Optimus mit integrierten Grafiklösungen im Verbund arbeiten, sodass sie nur bei grafiklastigen Anwendungen eingeschaltet wird. Mit der Eyefinity-Technologie können problemlos mehrere Bildschirme angeschlossen werden, 3D-Bildschirme werden dank der HD3D-Technologie unterstützt. Durch die PowerTune-Technologie werden Leistung und Energieeffizienz erhöht, mit der ZeroCore-Technologie wird zudem die Grafikkarte im Leerlauf abgeschaltet. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 12, Mantle, OpenGL 4.5, OpenCL 2.0 und Vulkan 1.0.

Leistung
Die AMD Radeon R9 M380 ist ziemlich genau zwischen der R9 M275X und der R9 M280X positioniert und kommt nicht ganz an die Leistung der GTX 960M von der NVIDIA-Konkurrenz heran. Damit können in vielen modernen Spielen aus dem Jahr 2015 stabile Frameraten von über 30 FPS bei 1440p-Auflösung erreicht werden. Die Leistungsaufnahme der Grafikkarte liegt bei ca. 60 Watt.
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Technische Daten
ModellRadeon R9 M380
DirectX-Version12
Chip-Takt1000 MHz
Speichertakt6000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren768
Texture-Mapping-Units48
Rechenleistung über Stream-Prozessoren1536 GFlops
Pixelfüllrate48000 Mpixel/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren2080 in Mio.

3 Notebooks mit AMD Radeon R9 M380

3 Notebooks mit AMD Radeon R9 M380