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AMD Radeon R7 M465

Die AMD Radeon R7 M465 ist eine dedizierte Mittelklasse-Grafikkarte, die am 14. Mai 2016 vorgestellt wurde. Die Grafikkarte ist für Einsteiger-, Multimedia- und Allround-Notebooks geeignet und ist das zweitstärkste Modell der mobilen Radeon R7 M400-Serie. Obwohl die GPU von der Bezeichnung her der R7 M465X ähnelt, ist sie eher mit der R7 M460 verwandt. Wie diese verfügt sie über einen Grafikchip mit 6 aktivierten Compute Units (CUs), d.h. ihr stehen insgesamt 384 Shadereinheiten, 24 Texture-Mapping-Units und 8 Render-Output-Units (ROPs) zur Verfügung. Allerdings unterstützt die AMD Radeon R7 M465 im Gegensatz zur R7 M460 deutlich schnelleren GDDR5 statt DDR3 Speicher, der zudem optional über ein 128-Bit Speicherinterface statt über ein 64-Bit Interface angebunden sein kann. Der Speicher hat eine tatsächliche Taktfrequenz von 1150 MHz, die dank GDDR5-Unterstützung auf effektiv 4500 MHz erhöht wird. Die Speichergröße beträgt maximal 4096 MB. Die Grafikkarte hat einen Basistakt von 825 MHz und kann eine maximale Boost-Frequenz von 960 MHz erreichen. Die Karte wird mit der 28 nm Prozesstechnologie hergestellt.

Architektur
In der AMD Radeon R7 M465 kommt ein Litho-Grafikprozessor in der Litho XT-Variante zum Einsatz, die bereits aus der Radeon R7 M370 bekannt ist. Es handelt sich bei der Grafikkarte also um ein Rebadge, das auf einer älteren Generation der Graphics-Core-Next-Architektur basiert. Anders als die Radeon R9 M400-GPUs, die auf der 2. und 3. Generation der GCN-Architektur basieren, ist die AMD Radeon R7 M465 eine GPU der 1. GCN-Generation. Ihr fehlen damit zwar einige Verbesserungen, die mit neueren Generation eingeführt wurden, jedoch ist der Unterschied nicht gravierend. Zentrale Neuerung der GCN-Architektur gegenüber der Vorgängerin TeraScale ist die Einführung der Compute Units, auf welchen die Shadereinheiten und Texture-Mapping-Units verbaut sind. Statt der dedizierten Pixel-, Vertex-, Geometrieshader der TeraScale-Architektur werden Shadereinheiten benutzt, die jegliche Art von Shaderoperationen ausführen können. Die Compute Units sind ähnlich wie CPU-Kerne aufgebaut mit eigenem L1 Cache und geteiltem L2 Cache und können daher für General-Purpose-Berechnungen auch zur Entlastung der CPU benutzt werden.

Funktionen
Die AMD Radeon R7 M465 unterstützt die APIs DirectX 12, OpenCL 1.2, OpenGL 4.5 und Vulkan 1.0, sowie AMDs Mantle-API. Sie kommt mit GCN-Standardtechnologien wie PowerTune, Enduro und App Acceleration.

Leistung
Die Grafikkarten der Radeon R7 M400-Serie werden damit beworben, dass sie ausreichend Leistung für populäre Online-Games in 1080p-Auflösung liefern. Auf die AMD Radeon R7 M465 trifft diese Behauptung größtenteils zu. Spiele wie League of Legends laufen mit der Grafikkarte auch in 1080p-Auflösung flüssig. Bei anderen Titeln wie Counter-Strike: Global Offensive sollte die Auflösung jedoch runtergeschraubt werden, um stabilere Frameraten zu erreichen. Insgesamt liegt die Leistung der AMD Radeon R7 M465 in etwa zwischen der GeForce 940 und GeForce 930MX.
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Technische Daten
ModellRadeon R7 M465
DirectX-Version12
Chip-Takt960 MHz
Speichertakt4500 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units24
Rechenleistung über Stream-Prozessoren737.3 GFlops
Pixelfüllrate7680 Mpixel/s
Speicherbandbreite32 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1040 in Mio.