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AMD Radeon R7 M440

Die AMD Radeon R7 M440 ist eine mobile Grafikkarte für Einsteiger-Notebooks, die am 14. Mai 2016 eingeführt wurde. Es handelt sich vermutlich um eine umbenannte Version der R7 M340, die mit 320 Shadereinheiten, 20 TMUs und 4 oder 8 ROPs ausgestattet ist. Laut AMD ist die Grafikkarte mit maximal 4 GB DDR3 Speicher versehen, der über ein 64-Bit Interface angebunden ist. Der effektive Speichertakt beträgt 2000 MHz. Der genaue Chiptakt ist bislang unbekannt, vermutlich beträgt er jedoch ca. 780-1150 MHz. Die GPU ist DirectX 12-fähig und wird mit der 28 nm Prozesstechnologie von TSMC gefertigt.

Architektur
Die im Mai 2016 ohne große Ankündigung eingeführte Radeon M400 Serie besteht ausnahmslos aus umbenannten GPUs der Radeon M300 Serie. Damit bedient AMD hauptsächlich den OEM-Markt, der halbjährlich auf neue Produkte angewiesen ist. So basiert auch die AMD Radeon R7 M440 auf einer Variante der R7 M340, die zwischen der Mittelklasse und dem Einsteigersegment positioniert ist. Da AMD bislang nur technische Spezifikation herausgegeben hat, ist es unklar, welchen Grafikchip die GPU benutzt. Als wahrscheinlich gilt der Topaz XT-Chip, möglich wäre aber auch ein Meso Pro-Chip. Beide Chips sind gekappte Versionen des Tonga-Chips, der auf der Graphics-Core-Next-Architektur der 2. Generation (GCN 1.2) basiert. Bei GCN 1.2 wurde die Tessellation-Leistung verbessert und die Speicherbandbreitennutzung durch eine neue Farbenkompressionsmethode (Lossless Delta Color Compression) für die ROPs um bis zu 40% reduziert. Die Befehlssätze wurden optimiert, indem 16-Bit Floating-Point- und Integer-Instruktionen für Low-Power-Berechnungen und Media-Verarbeitung und Instruktionen für die parallele Datenverarbeitung durch Teilen der SIMD-Lanes hinzugefügt wurden. Das Task-Scheduling innerhalb der GPU wurde ebenfalls verbessert.

Funktionen
Die AMD Radeon R7 M440 ist mit dem Unified Video Decoder 5 (UVD 5) und der Video Coding Engine 3.0 (VCE3.0) ausgestattet, die für die Multimedia-Beschleunigung zuständig sind. Sie unterstützen stromsparendes Hardwaredecoding- und Encoding von H.265 (HEVC). AMD hat die GPU mit Features wie der Enduro-Technology ausgestattet, die in Laptops mit AMD-APU bei geringer Auslastung die dedizierte GPU ausschalten kann, um Strom zu sparen und bei Bedarf die GPU wieder einschaltet, um die Leistung zu erhöhen. Die GPU unterstützt die APIs DirectX 12, Shader-Modell 5.0, OpenGL 4.4, OpenCL 1.2, Vulkan und Mantle. AMDs App Acceleration sorgt zudem für eine verbesserte Leistung bei Programmen, die OpenCL, DirectCompute oder DirectX Video Acceleration (DXVA) benutzen.

Leistung
Wie die Vorgängerin Radeon R7 M340 verfügt auch die AMD Radeon R7 M440 nur über langsamen DDR3-Speicher und ein 64-Bit Speicherinterface. Da beide GPUs 5 Compute Units integrieren, ist die Leistung praktisch unverändert. Einige ältere und anspruchslose Spiele aus dem Jahr 2015 wie z.B. FIFA 16 und Dirt Rally laufen auf niedriger bis mittlerer Detailstufe und mit geringen Auflösungen.
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Technische Daten
ModellRadeon R7 M440
DirectX-Version12
Chip-Takt1150 MHz
Speichertakt2000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren320
Texture-Mapping-Units20
Rechenleistung über Stream-Prozessoren499.2 GFlops
Pixelfüllrate6240 Mpixel/s
Speicherbandbreite16 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1040 in Mio.

4 Notebooks mit AMD Radeon R7 M440

4 Notebooks mit AMD Radeon R7 M440