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AMD Radeon R7 M270

Mit der AMD Radeon R7 M270 stellte der Hersteller Anfang 2014 eine DirectX-11-Notebookgrafikkarte vor, die auf einem Mars-Chip der GCN-Architektur basiert. Sie ist mit bis zu 4 GB DDR3-Speicher ausgestattet, der mit effektiv 1800 MHz getaktet wird. Er ist über ein 128-Bit-Interface in die GPU eingebunden und erreicht Übertragungsraten von bis zu 28,8 GB/s. Der Mars-Chip enthält 384 Shadereinheiten (ALUs), 24 TMUs, 6 CUs und ist mit 825 MHz getaktet und wird im 28-nm-Prozess hergestellt.

Architektur
Die im Juni 2011 vorgestellte GCN-Architektur bringt einige eher evolutionäre Änderungen mit sich, wobei der Hersteller Wert auf eine größere Einsatzbandbreite und bessere 3D-Performance legt. Erreicht werden soll dieses Ziel unter anderem erreicht werden, indem die weniger effizienten SIMD-Einheiten durch sogenannte Compute Units (CUs) ersetzt werden. Diese beinhalten zwar weiterhin nur 64 ALUs, besitzen nun aber je einen eigenen Hardware-Scheduler, wodurch die Auslastung wesentlich effektiver gehandhabt wird. Theoretisch können so laut AMD bis zu 7,5 Mal so hohe Rechenleistungen erzielt werden, was aber in der Praxis durch die zu geringe Compiler-Effizienz selten zutrifft. Durch die Partially-Resident-Textures-(PRT)-Technologie sollen zudem die GPU entlastet und die Textur-Qualität verbessert werden, indem große Texturdateien (bis zu 32 TB), je nach Bedarf, Stück für Stück an die GPU weitergegeben werden. Außerdem wurde der L1-(Lese-)Cache zu einem größeren L2-(Lese/Schreib-)Cache erweitert, was deutliche Einsparungen im Grafik- und Hauptspeicher erlaubt und damit auch die Energieeffizienz steigert.

Funktionen
Energie soll auch durch die Features Enduro und Power Gating gespart werden. Enduro sorgt dafür, dass die GPU bei geringer Auslastung deaktiviert und durch die CPU-Grafik ersetzt wird und Power Gating ist in der Lage, Teile der GPU nach Bedarf zu deaktivieren. Sollte Enduro deaktiviert sein, sorgt die Funktion ZeroCore Power dafür, dass bei inaktivem Display der Stromverbrauch ebenfalls verringert wird. Für vielfältigen Einsatz wird es, dank Eyefinity, dem Benutzer ermöglicht, mehrere Monitore gleichzeitig an eine GPU anzuschließen und durch DDMA (Discrete Digital Multipoint Audio) auch mehrere Audiogeräte. Die 6 CUs der M270 können außerdem per OpenCL auch dazu dienen,ihre 384 Shader für generelle Berechnungen zur Verfügung zu stellen. Alle Grafikkarten der R7-Serie unterstützen außerdem Windows 10 und DirectX 12.

Leistung
Bei einem Stromverbrauch von bis zu 30 Watt entspricht die M270 rein leistungstechnisch in etwa der NVIDIA GeForce GT 740M und ist damit nur schwerlich in der Lage anspruchsvolle Spiele aus den Jahren 2013/14 in hoher und meist sogar mittlerer Auflösung flüssig darzustellen. Weniger anspruchsvolle Spiele wie Diablo III oder StarCraft II können aber auch mit hoher Auflösung und annehmbarer Detailstufe problemlos dargestellt werden. Für den Alltags- oder Buisness Gebrauch sollen laut Hersteller dank der AMD-App-Acceleration-Technik häufig genutzte Programme oder System-Tasks beschleunigt werden. Die M270 findet sich vorwiegend in mittelklassigen Multimedia-Notebooks.
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Technische Daten
ModellRadeon R7 M270
DirectX-Version11.2
Chip-Takt825 MHz
Speichertakt1800 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung128 Bit
Texture-Mapping-Units24
Rechenleistung über Stream-Prozessoren557 GFlops
Pixelfüllrate5 Mpixel/s
Speicherbandbreite28.8 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1040 in Mio.

1 Notebook mit AMD Radeon R7 M270

1 Notebook mit AMD Radeon R7 M270