1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Gaming- und Highend-Grafikkarten
  4. NVIDIA Quadro P
  5. NVIDIA Quadro P5000

NVIDIA Quadro P5000

Die NVIDIA Quadro P5000 ist eine mobile Workstation-Grafikkarte für professionelle Business-Notebooks, die am 11. Januar 2017 vorgestellt wurde. Sie ist zusammen mit der Quadro P3000 und Quadro P4000 die erste mobile Quadro-Grafikkarte, die auf NVIDIAs Pascal-Architektur basiert. Anders als die zeitgleich vorgestellten restlichen Quadro-Modelle für 2017 wie z.B. die M520 und M1200 wird die GPU dank Pascal mit der 16 nm FinFET-Prozesstechnologie gefertigt. Die Karte benutzt einen GP104-Grafikchip mit 16 aktiven Shading-Multiprozessoren (SM). Das ist etwas weniger als die 20 SM der Desktop Quadro P5000, aber immerhin auf dem gleichen Niveau wie eine mobile GTX 1070, d.h. 2048 Shadereinheiten, 128 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 64 ROPs. Der Grafikchip hat einen Basistakt von 1278 MHz und kann eine maximale Turbotaktfrequenz von bis zu 1513 MHz erreichen. Auf der Grafikkarte sind 16384 MB GDDR5-Speicher verbaut, die über ein 256-Bit Interface mit einer Bandbreite von 192 GB/s angebunden sind. Der Speichertakt beträgt effektiv 6008 MHz. Die GPU ist mit Intels Kaby Lake-Prozessoren kompatibel.

Architektur
Der GP104-Grafikprozessor der NVIDIA Quadro P5000 basiert auf der modernen 16 nm Pascal-Architektur. Im Hinblick auf den Aufbau des Grafikprozessors gibt es zwischen der Pascal-Architektur und der Maxwell-Vorgängerarchitektur kaum unterschiede. Durch die Schrumpfung des Fertigungsprozesses von 28 nm auf 16 nm mit FinFET-Transistoren wurde die Effizienz der GPUs erheblich erhöht, sodass nicht nur der Stromverbrauch geringer ist, sondern auch die Taktfrequenzen deutlich gestiegen sind. Wie bei Maxwell ist der Pascal Streaming-Multiprozessor (SM) in 4 Regionen aufgeteilt. Auf jeder Region sind 4 Warp-Schedulern und Registersätzen sowie 32 Shadereinheiten, 8 Load/Store-Units und 8 Special-Function-Units (SFU) zu finden. Im Gegensatz zum Maxwell-Streaming-Multiprozessor (SMX) wurden die insgesamt 128 Shadereinheiten, bei denen es sich um Single-Precision Arithmetic-Logic-Units (ALUs) handelt, um 4 Double-Precision ALUs und 1 Half-Precision ALU ergänzt. Auch ist die für Tessellation zuständige Polymorph-Engine von dem vom Graphics-Processor-Cluster (GPC) auf den Texture-Processor-Cluster (TPC) gewandert, damit eine einzelne Polymorph-Engine alle SMs versorgen kann.

Funktionen
Die NVIDIA Quadro P5000 unterstützt die APIs DirectX 12.0, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und CUDA-Compute 6.1. Ihre Shader können mit OpenCL und CUDA-Compute für generelle Berechnungen benutzt werden. Neben den aus der GeForce-Serie bekannten Features Optimus und PhysX unterstützt die Karte zudem die Quadro-Technologien 3D Vision Pro und Mosaic.

Leistung
Mit 20 aktivierten SM ist die NVIDIA Quadro P5000 auf dem gleichen Leistungsniveau wie die GeForce GTX 1070 (Notebook), auch wenn die Taktfrequenzen etwas reduziert wurden. Sie ist daher probemlos für alle PC-Games von 2017 in FullHD-Auflösung mit mindestens 60 FPS und auf Ultra-Einstellungen oder für 4K-Auflösung mit hohen Einstellungen geeignet. Sie ist zudem für VR-Gaming zertifiziert. Natürlich eignet sich die Grafikkarte mit den zertifzierten Quadro-Treiber aber vor allem für die Beschleunigung von Anwendungen in CAD, DCC, Visualisierung, Wissenschaft und Medizin und ist damit an professionelle Benutzer adressiert.
Weiterlesen und technische Daten anzeigen

Technische Daten
ModellNVIDIA Quadro P5000
DirectX-Version12
Chip-Takt1278 MHz
Speichertakt6008 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße16384 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung256 Bit
Stream-Prozessoren2048
Texture-Mapping-Units64
Rechenleistung über Stream-Prozessoren6197 GFlops
Pixelfüllrate96830 Mpixel/s
Speicherbandbreite192 GB/s
Fertigungsprozess16 nm
Transistoren7200 in Mio.