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NVIDIA Quadro P4000

Die NVIDIA Quadro P4000 mobile High-End Grafikkarte für professionelle Business-Notebooks, die am 11. Januar 2017 vorgestellt wurde. Zusammen mit der Quadro P3000 und Quadro P5000 ist sie eine der ersten mobilen Quadro-Grafikkarten, die auf NVIDIAs Pascal-Architektur basieren. Die GPU ist für die Benutzung von professionellen Anwendungen in Bereichen wie CAD, DCC, Wissenschaft und Medizin optimiert und nur in hochpreisigen Workstation-Notebooks wie dem Fujitsu Celsius H970 und HP Zbook 17 zu finden. Wie in der Desktop-Version der Quadro P4000 kommt auch in diesem Modell für Notebooks ein GP104-Grafikprozessor zum Einsatz, der mit 14 Streaming-Multiprozessoren ausgestattet ist. Damit verfügen beide Versionen über 1792 Shadereinheiten, 112 Texture-Mapping Units (TMUs) und 64 Render-Output-Units (ROPs). Sowohl der Chiptakt mit 1227 MHz und der Speichertakt mit effektiv 6008 MHz ist bei beiden gleich. Obwohl jedoch in beiden ein 256-Bit Speicherinterface zu finden ist, erreicht die Desktop-Version eine Speicherbandbreite von 243 GB/s, während es bei der mobilen Version nur 192 GB/s sind. Die mobile Version hat dafür mit 100 Watt eine etwas niedrigere TDP und kann sogar mit NVIDIAs Max-Q-Design ausgestattet werden, wodurch die TDP auf 80 Watt sinkt.

Architektur
Mit dem GP104-Grafikprozessor kommt in der NVIDIA Quadro P4000 die moderne 16 nm Pascal-Architektur zum Einsatz. Die Pascal-Architektur ist mit der Vorgängerarchitektur Maxwell strukturell fast identisch, kann aber durch den effizienteren 16 nm FinFET-Fertigungsprozess höhere Leistung und niedrigeren Stromverbrauch erreichen. Der Pascal Streaming-Multiprozessor (SM) ist wie der Maxwell Streaming-Multiprozessor in 4 Regionen aufgeteilt, jede mit eigenen Warp-Schedulern und Registersätzen sowie jeweils 32 Shadereinheiten, 8 Load/Store-Units und 8 Special-Function-Units (SFU). Die insgesamt 128 Shadereinheiten, bei welchen es sich um Single-Precision Arithmetic-Logic-Units (ALUs) handelt, werden jedoch im Falle des GP104-Grafikprozessors um 4 Double-Precision ALUs und 1 Half-Precision ALU ergänzt. Im Vergleich zur Maxwell-Architektur wurde die Polymorph-Engine, die für Tessellation zuständig ist, vom Graphics-Processor-Cluster (GPC) auf den Texture-Processor-Cluster (TPC) verschoben, damit eine einzelne Polymorph-Engine alle SMs versorgen kann.

Funktionen
Die Pascal-basierten Quadro P-Grafikkarten unterstützen die APIs DirectX 12.0, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und CUDA-Compute 6.1. Die Shadereinheiten der Karten können mit OpenCL und CUDA-Compute für generelle Berechnungen benutzt werden. Neben NVIDIAs Standard-Features wie Optimus und PhysX sind die Quadro-GPUs auch mit professionellen Technologien wie 3D Vision Pro und Mosaic ausgesattet.

Leistung
Obwohl die NVIDIA Quadro P3000 in erster Linie für den professionellen Gebrauch vorgesehen ist und dank der zertifizierten Treiber für Stabilität und Leistung in CAD, DCC, Visualisierung, Wissenschaft und Medizin sorgt, ist sie durchaus auch für PC-Gaming geeignet. Selbst moderne Triple-A-Titel stellen auch in FullHD-Auflösung mit 60 FPS auf der Detailstufe hoch bis ultra kein Problem dar. Zudem ist die Grafikkarte von NVIDIA für VR-Gaming zertifiziert.
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Technische Daten
ModellNVIDIA Quadro P4000
DirectX-Version12
Chip-Takt1227 MHz
Speichertakt6008 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße8192 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung256 Bit
Stream-Prozessoren1792
Texture-Mapping-Units112
Rechenleistung über Stream-Prozessoren4398 GFlops
Pixelfüllrate78530 Mpixel/s
Speicherbandbreite192 GB/s
Fertigungsprozess16 nm
Transistoren7200 in Mio.