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NVIDIA Quadro M5000M

Die NVIDIA Quadro M5000M-Serie wurde am 1. Oktober 2015 vorgestellt und löst die ältere Kepler-basierte K5000M-Serie ab. Die neuen Modelle basieren auf der Maxwell-Architektur und sind daher wesentlich energieeffizienter. Die Quadro-Grafikkarten sind für Workstation-Notebooks vorgesehen und sind für die Arbeit mit professionellen CAD-, GCI-, und DCC-Grafikprogrammen ausgelegt. Sie benutzen dieselbe Technik wie GeForce-Grafikkarten, werden aber durch zertifizierte Treiber ergänzt, die z.B. die Leistung von Programmen, die die OpenGL-API benutzen, deutlich erhöhen. Als erste Grafikkarte der Serie wurde die M5000M vorgestellt, die das Flaggschiff des aktuellen mobilen Quadro-M Line-Ups ist. Zusammen mit den Grafikkarten der M4000M- und M3000M-Serie stellt sie das High-End-Segment für 17,3“ große Workstation-Notebooks dar. Die GPUs der Serie sind DirectX-12-fähig und mit Intels Skylake-Plattform kompatibel.

Architektur
Die Grafikkarten der NVIDIA Quadro M5000M-Serie basieren auf der Maxwell-Architektur der 2. Generation. Sie benutzen den GM204-Grafikchip, der auch in NVIDIAs mobiler High-End Gaming-Grafikkarte GTX 980M zum Einsatz kommt. Im Vergleich zu den Chips der 1. Generation Maxwell (wie z.B. der GM107) wurde die Oberfläche des GM204 erheblich vergrößert. Statt eines einzelnen Graphics-Processing-Clusters (GPC) mit maximal 5 Streaming-Multiprozessoren (SMMs) können nun bis zu 4 GPCs mit jeweils 4 SMMs verbaut werden, wodurch die maximale Zahl an SMMs auf 16 steigt. Pro GPC sind 16 ROPs und ein 64-Bit Speichercontroller verbaut, insgesamt stehen also 64 ROPs (viermal so viele wie beim GM107) und ein 256-Bit Bus-Interface (doppelt so weit wie beim GM107) zur Verfügung. Auf einem SMM sind 128 Shadereinheiten und 8 TMUs verbaut. Der Shared Memory innerhalb eines SMMs wurde von 64 KB auf 96 KB vergrößert, um die Notwendigkeit auf den L2 Cache zuzugreifen zu reduzieren. Der GM204 in den mobilen Quadro-Grafikkarten ist immer mit der vollen Anzahl an ROPs und Speichercontrollern ausgestattet. So verfügt auch die Quadro M5000M, bei der nur 12 der 16 möglichen SMMs aktiviert sind, trotzdem über die vollen 64 ROPs und ein 256-Bit Speicherinterface.

Funktionen
Die NVIDIA Quadro M5000M-Grafikkarten unterstützen DirectX 12, Shader-Modell 5.0, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.2. Der Video-Encoder (NVENC) des GM204 kann H.265/HEVC-Videos mit einer Auflösung von 4K@60 FPS wiedergeben. Die Quadro-GPUs verfügen über die 3D-Visio-Pro-Technologie, die von einer Reihe von professionellen Anwendungen unterstütz wird. Mit der Mosaic-Technologie können Anwendungen über mehrere Bildschirme und Projektoren ohne Leistungsverlust dargestellt werden. Die Technologie wird von der nView-Desktopsoftware unterstützt, mit der die Arbeitsplatzumgebung personalisiert werden kann. Natürlich unterstützen die Quadro-Grafikkarten auch die Optimus- und PhysX-Technologien.

Leistung
Die NVIDIA Quadro M5000M-Grafikkarten sind technisch mit NVIDIAs High-End Gaming-Grafikkarten identisch. Die Quadro M5000M ist z.B. wie die GTX 980M mit 1536 Shadereinheiten, 96 TMUs und 64 ROPs ausgestattet, hat aber einen etwas niedrigeren Chiptakt. Obwohl die Quadro-GPUs für die professionelle Anwendung vorgesehen sind, können auch problemlos aktuelle Spiele mit FullHD-Auflösung und maximalen Details gespielt werden. Die hohe TDP von 100 Watt erfordert ein leistungsfähiges Kühlsystem, weshalb die Grafikkarten dieser Serie eher in weniger kompakten Notebooks zu finden sind.
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