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NVIDIA Quadro M1000M

Die NVIDIA Quadro M1000M-Serie wurde im Oktober 2015 als Nachfolger der K1000M-Serie vorgestellt und umfasst bislang nur die Quadro M1000M. Das Mx000M-Line-Up von 2015 ersetzt vollständig die Kx000M-Reihe und ist mit neuen Grafikchips der Maxwell-Generation ausgestattet. Die Quadro M1000M basiert auf dem GM107-Chip und verfügt über 512 Shadereinheiten, 32 TMUs und 16 ROPs. Der maximal 2048 MB große GDDR5 Speicher ist über ein 128-Bit Bus-Interface angeschlossen. Grafikkarten der NVIDIA Quadro M1000M-Serie sind für den professionellen Gebrauch in mobilen Workstation-Notebooks im 15,6 Zoll Formfaktor vorgesehen. Sie bieten zertifizierte Treiber, die die Stabilität und Performance von grafiklastigen Programmen deutlich verbessern.

Architektur
Die erste GPU der Serie, die Quadro M1000M, verwendet den GM107-Grafikchip, der auf der Maxwell-Mikroarchitektur der 1. Generation basiert. Maxwell ist der Nachfolger von Kepler und benutzt ein neues Streaming-Multiprozessor-Design (SMM), das bis zu zweimal so energieeffizient wie das vorige Design (SMX) ist. Während auf einem SMX 4 Warp-Scheduler 192 Shadereinheiten zuständig waren, wurde die Zahl der Shadereinheiten auf einem SMM auf 128 reduziert. Die Warp-Scheduler wurden voneinander getrennt und ihnen wurden jeweils 32 Shadereinheiten, 8 Load/Store-Einheiten und 8 Spezialfunktionseinheiten (SFUs) zugeteilt. Dadurch, dass sich die Warp-Scheduler die Shadereinheiten, Load/Store-Einheiten und SFUs nicht mehr teilen müssen, können trotz des Wegfalls von 64 Shadereinheiten Leistungen von bis zu 90% des SMX erreicht werden. Ein vollausgestatteter GM107-Chip verfügt über 5 SMM. Bei der Quadro M1000M sind nur 4 SMM aktiviert, womit sie aber immer noch deutlich stärker ist, als die Vorgängerin Quadro K1100M.

Funktionen
Die Grafikkarten der NVIDIA Quadro M1000M-Serie unterstützen mindestens DirectX 12 mit Feature Level 11_0 und OpenCL 1.1 sowie OpenGL 4.5 mit Khronos-Konformität. D.h. dass die OpenGL-Performance deutlich über dem Niveau von Mainstream-Grafikkarten liegt und für den professionellen Gebrauch in Märkten wie CAD, Spieleentwicklung, Medizin und Virtual Reality geeignet ist. Quadro-GPUs sind dafür auch mit der 3D Vision Pro Technologie ausgestattet, die fortschrittliche 3D-Designs in diesen Anwendungsbereichen ermöglicht. Mit Mosaic und der NVIEW-Desktopsoftware können Arbeitsumgebungen mit bis zu 16 Bildschirmen oder Projektoren ohne Leistungseinbußen an eine Workstation angeschlossen werden. Quadro-GPUs unterstützen, ebenso wie ihre Mainstream-Gegenstücke, die Technologien Optimus und PhysX.

Leistung
Die GPUs der NVIDIA Quadro M1000M-Serie gehören zu den Quadro-Einsteigergrafikkarten am unteren Leistungsende des Mx000M-Line-Ups. Verglichen mit dem Massenmarkt bieten sie jedoch eine solide Mittelklasse-Performance. Die Quadro M1000M liegt etwas unter dem Niveau der GeForce GTX 950M, da nur 4 von 5 SMMs aktiviert sind (512 vs. 640 Shadereinheiten), bietet aber durch die zertifizierten Treiber deutlich mehr Leistung für professionelle Anwendungen. Durch die Leistungsaufnahme von 40 Watt sind die GPUs für mobile Workstation-Notebooks im 15,6 Zoll Formfaktor geeignet.
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