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NVIDIA Quadro K5000M

Die NVIDIA Quadro K5000M Serie umfasst NVIDIAs Kepler-basierte High-End-Grafikkarten für mobile Workstation-Notebooks. Die Serie wurde am 1. Juni 2012 mit der Quadro K5000M eingeführt und am 23. Juli 2013 mit der Quadro K5100M erneuert. Also Quadro-GPUs sind sie für das Arbeiten mit computergestütztem Design (CAD) und Geoinformationssystemen, für die Erstellung digitaler Inhalte (DCC) und Visualisierung zertifiziert. Die Quadro K5000M hat eine Taktfrequenz von 706 MHz und verfügt über 4096 MB GDDR5-Speicher, der über ein 256-Bit Interface angebunden ist und mit effektiv 3000 MHz taktet. Sie verfügt über 1344 Shadereinheiten, 112 TMUs und 32 ROPs. Die Quadro K5100M hat eine etwas höhere Taktfrequenz von 771 MHz und verfügt über 8192 MB Speicher, der mit effektiv 3600 MHz taktet. Sie bietet mit 1536 Shadereinheiten, 128 TMUs und 32 ROPs etwas mehr Recheneinheiten als ihre Vorgängerin. Sie unterstützt zudem das neuere DirectX 12 und ist mit Intels Haswell-Prozessoren kompatibel.

Architektur
Die Grafikkarten der NVIDIA Quadro K5000M Serie benutzen den GK104 Grafikchip, der auf der Kepler-Mikroarchitektur basiert. Kepler führt ein neues Streaming-Multiprozessor-Design (SMX) ein, das ein paar grundlegende Änderungen gegenüber dem Vorgänger Fermi aufweist. Der Shadertakt, der vormals doppelt so hoch wie der Chiptakt war, wurde an diesen angeglichen, sodass die GPU über eine einheitliche Taktfrequenz verfügt. Durch die Halbierung des Shadertakts musste die Zahl der Shadereinheiten von 48 auf 96 verdoppelt werden, um dieselbe Leistung zu erreichen. Die Shader sind weiterhin in Gruppen angeordnet, jedoch wurde die Zahl der Gruppen ebenfalls verdoppelt. So sind statt 3 Gruppen mit jeweils 16 Shadereinheiten nun 6 Gruppen mit jeweils 32 Shadereinheiten auf einem SMX verbaut. Ebenso wurde auf dem SMX die Zahl der Load/Store-Einheiten auf 32 und die der Textur-Einheiten auf 16 verdoppelt. Die Zahl der Spezialfunktionseinheiten (SFUs) wurde sogar auf 32 vervierfacht. Der GK104-Chip kann mit maximal 8 SMX ausgestattet werden. Die Quadro K5000M verfügt über 7 SMX, während bei der K5100M alle 8 SMX aktiviert wurden.

Funktionen
Während die Quadro K5000M nur die älteren APIs DirectX 11, OpenGL 4.3 und OpenCL 1.1 unterstützt, kommt die Quadro K5100M mit Support für aktuelle APIs wie DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.2. Beide GPUs sind mit der Mosaic-Technologie für das Anschließen mehrerer Bildschirme und Projektoren ausgestattet, welche über die NVIEW-Desktopsoftware zu einer Arbeitsumgebung zusammengeschlossen werden können. Sie unterstützen zudem die 3D Vision Pro Technologie für professionelle Anwendungen.

Leistung
Die GPUs der NVIDIA Quadro K5000M Serie sind im High-End-Segment angesiedelt und erledigen selbst anspruchsvolle Arbeitsanforderungen problemlos. Die Quadro K5000M ist in etwa mit der GTX 680M vergleichbar, während die Quadro K5100M technisch mit der GTX 780M übereinstimmt. Obwohl sie über niedrigere Taktfrequenzen als ihre GeForce-Gegenstücke verfügen, können sie dennoch auch Premium-Titel aus dem Jahr 2015 bei mittleren Einstellungen und mittleren bis hohen Auflösungen flüssig darstellen.
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1 Notebook mit NVIDIA Quadro K5000M

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