1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Gaming- und Highend-Grafikkarten
  4. NVIDIA Quadro K4000M

NVIDIA Quadro K4000M

Die NVIDIA Quadro K4000M Serie ist eine Grafikkartenreihe für mobile Workstation-Notebooks, die am 1. Juni 2012 eingeführt wurde. Erste GPU der Serie ist die Quadro K4000M, am 23. Juli 2013 wurde die Serie mit der Quadro K4100M erneuert. Beide Modelle gehören zum High-End-Segment und benutzen den GK104-Grafikchip. Die Quadro K4000M ist mit 960 Shadereinheiten, 80 TMUs und 32 ROPs ausgestattet und taktet mit 600 MHz. Der maximal 4096 MB große GDDR5-Speicher taktet mit effektiv 2800 MHz. Bei der Quadro K4100M wurden 1152 Shadereinheiten, 96 TMUs und 32 ROPs aktiviert. Der Chiptakt wurde auf 706 MHz erhöht, die Speichergröße bleibt gleich, der Speichertakt wurde jedoch auf effektiv 3200 MHz erhöht. Sie unterstützt zudem das neuere DirectX 12. Die Quadro GPUs sind zertifiziert für das Arbeiten mit computergestütztem Design (CAD), Geoinformationssystemen und Visualisierung. Sie sind mit Intels Haswell-Prozessoren kompatibel.

Architektur
Der GK104-Grafikchip basiert auf der Kepler-Mikroarchitektur, die ein ähnliches Streaming-Multiprozessor-Design wie der Vorgänger Fermi benutzt, das jedoch stark überarbeitet wurde. Der Streaming-Multiprozessor bei Fermi (SM) ist mit 3 Shadergruppen à 16 Shadereinheiten, 16 Load/Store-Einheiten, 8 Textureinheiten und 8 SFUs ausgestattet, die 2 Warp-Schedulern zugewiesen sind. Die Shader takten doppelt so hoch wie der Rest des Chips, sodass sie 2 Threads pro Taktzyklus ausführen können. Bei Kepler wurde der Shadertakt zur Erhöhung der Energieeffizienz an den Chiptakt angeglichen. Der neue Streaming-Multiprozessor (SMX) wurde mit deutlich mehr Recheneinheiten ausgestattet. Sowohl die Zahl der Shadereinheiten als auch der Shadergruppen wurde verdoppelt, sodass die Gesamtzahl auf 192 Shadereinheiten pro SMX anwuchs. Auch die Zahl der Load/Store-Einheiten wurde auf 32 und die der Textur-Einheiten auf 16 verdoppelt. Die SFUs wurden auf 32 vervierfacht. Um der gewachsenen Anzahl der Recheneinheiten gerecht zu werden, kommen nun 4 Warp-Scheduler zum Einsatz. Obwohl beide den GK104-Grafikchip benutzen, sind bei der Quadro K4000M nur 4 und bei der Quadro K4100M nur 5 der maximal 8 SMX aktiviert.

Funktionen
Neben den Technologien Optimus, CUDA und PhysX unterstützen die Quadro-Grafikkarten auch die 3D Vision Pro Technologie für professionelle Anwendungen. Mit der Mosaic-Technologie können mehrere Bildschirme und Projektoren angeschlossen werden. Die Quadro K4000M ist auf die Unterstützung der älteren APIs DirectX 11, OpenGL 4.3 und OpenCL 1.1 beschränkt. Die Quadro K4100M hingegen unterstützt die aktuelleren Versionen DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.2.

Leistung
Die Quadro K4000M verfügt über dieselbe Anzahl an SMX wie die GeForce GTX 670MX, taktet jedoch etwas niedriger. Für die Quadro K4100M gibt es ein vergleichbares GeForce-Modell mit 6 SMX, sie liegt jedoch leistungstechnisch in etwa zwischen der GTX 670MX und GTX 675MX. Viele moderne Spiele können auch mit hohen Einstellungen und mittleren Auflösungen noch gespielt werden. Die Grafikkarten haben eine Leistungsaufnahme von 100 Watt und sind für 17,3 Zoll große Workstation-Notebooks konzipiert.
Weiterlesen

2 Notebooks mit NVIDIA Quadro K4000M

2 Notebooks mit NVIDIA Quadro K4000M