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AMD Radeon R9 M365X

Die AMD Radeon R9 M365X ist eine mobile Mittelklasse-Grafikkarte der aktuellen R9 M300-Serie von 2015. Sie wird in Allrounder- und Multimedia-Notebooks wie beispielsweise dem Satellite P70-B von Toshiba eingesetzt. AMD verspricht moderne API-Unterstützung und genug Leistung für aktuelle Spiele in FullHD-Auflösung. Die GPU hat eine maximale Taktfrequenz von 925 MHz und ist mit maximal 4096 MB Speicher ausgestattet. Sie unterstützt schnellen GDDR5-Speicher, der über ein 128-Bit Interface angeschlossen ist. Der Speichertakt beträgt effektiv 4500 MHz. Der Grafikchip ist mit 640 Stream-Prozessoren, 40 TMUs und 16 ROPs ausgestattet.

Architektur
Aus Mangel an offiziellen Informationen kann nur vermutet werden, auf welchem Grafikchip die AMD Radeon R9 M365X basiert. Ähnlich wie bei der R9 M370X wurde vermutet, dass es sich um den alten Cape-Verde-Chip von 2012 handelt. Laut Anandtech trägt der Grafikchip den Namen Tropo (XT) und könnte damit ein Ableger des Strato-Chips sein. Während der Cape-Verde-Chip auf der älteren Graphics-Core-Next-Architektur der 1. Generation (GCN 1.0) basiert, kommt im Tropo-Chip die 3. Generation GCN 1.2 zum Einsatz. Die Neuerungen von GCN 1.2 sind u.a. eine verbesserte Tessellation-Leistung, eine Reduzierung der Speicherbandbreitennutzung durch eine neue Farbenkompressionsmethode (Lossless Delta Color Compression) für die ROPs, ein aktualisiertes und effizienteres Instruction Set und eine neue Multimedia-Engine (UVD 6 und VCE 3.0). GCN-GPUs sind in Compute Units (CUs) organisiert, wobei jede CU über 64 Shadereinheiten und 4 TMUs verfügt. In der AMD Radeon R9 M365X sind 10 CUs mit insgesamt 640 Shadereinheiten, 40 TMUs und 16 ROPs verbaut. Damit hat sie dieselbe Konfiguration wie die R9 M370X, M375(X) und M380. Im Gegensatz zu den niedrigeren R5- und R7-Modellen ist sie mit wesentlich schnellerem GDDR5-Speicher (vs. DDR3) und der doppelten Speicherbandbreite (128-Bit) ausgestattet
.
Funktionen
Die Grafikkarte unterstützt die modernen APIs DirectX 12, OpenGL 4.4, OpenCL 1.2 und Vulkan sowie AMD Mantle API. Die GPU decodiert MPEG-4 AVC/H.264, VC-1, MPEG-2 und Flash mit AMDs Unified Video Decoder (UVD). Dank AMD PowerTune kann die Taktfrequenz anhand vordefinierten P-States dynamisch angepasst werden, um verzögerungsfrei die Leistungsansprüche zu erfüllen und gleichzeitig den Stromvebrauch zu minimieren. Strom sparen auch die ZeroCore-Technologie zur Abschaltung der GPU im Leerlauf und die Power-Gating-Technologie, welche ungenutzte Sektionen des Chips abschalten kann. Mit der HD3D-Technologie können 3D-Inhalte auf entsprechend ausgestatteten Monitoren wiedergegeben werden.AMD App Acceleration sorgt für die Verbesserung der Leistung bei Videowiedergabe und -editierung, Office-Anwendungen und Web-Browsern.

Leistung
Aufgrund der sehr ähnlichen Konfiguration dürfte AMD Radeon R9 M365X minimal schwächer sein als die R9 M375, die über eine etwas höhere Taktfrequenz verfügt (1015 MHz). Dank mehr Speicher und einer höheren Füllrate ist die AMD Radeon R9 M365X theoretisch sogar leistungsfähiger als die R9 M370X. Sie ist in etwa mit der NVIDIA GeForce 940M vergleichbar. Damit bietet sie genug Leistung, um aktuelle Spiele (2015) bei mittleren Auflösungen mit hohen Einstellungen darzustellen.
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Technische Daten
ModellR9 M365X
DirectX-Version12
Chip-Takt925 MHz
Speichertakt4500 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren640
Texture-Mapping-Units40
Rechenleistung über Stream-Prozessoren1152 GFlops
Pixelfüllrate14400 Mpixel/s
Speicherbandbreite72 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1500 in Mio.

3 Notebooks mit AMD Radeon R9 M365X

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