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AMD Radeon R2

Die AMD Radeon R2 ist eine Grafiklösung, die in AMDs ultra-mobilen Puma-APUs Beema und Mullins zum Einsatz kommt und am 29. April 2014 vorgestellt wurde. Es handelt sich um das unterste Low-End-Modell der Radeon R-Reihe, das mit 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs und maximal 500 MHz Turbotaktfrequenz ausgestattet ist. Die GPU wird im Mullins-Chip E1 Micro-6200T für Tablets und in den Beema-Chips E1-6010 und E1-6015 für Low-Power-Notebooks verbaut. Die Leistung variiert daher stark in Abhängigkeit der TDP und der Speichergeschwindigkeit des übergeordneten SoCs.

Architektur
Alle GPUs der Radeon R-Reihe basieren auf der Graphics Core Next 1.1 Architektur (GCN), die auch schon in den HD 8000 Modellen der Vorgänger-APUs Kabini und Temash zum Einsatz kam. Ebenso wie bei der 28 nm Bauweise hat sich auch bei der Konfiguration der GPU daher nichts verändert. Immer noch sind zwei Compute Units (CU) verbaut, auf denen wiederum jeweils 64 Shadereinheiten und 4 TMUs verbaut sind. Diese 128:8:4-Konfiguration ist in allen Beema- und Mullins-APUs gleich. Die Radeon R-Modelle unterscheiden sich daher, abgesehen von Speichergeschwindigkeit und TDP, nur in ihrer Taktfrequenz. Das stärkste Modell Radeon R5 hat einen Turbo von bis zu 800 MHz, während die AMD Radeon R2 als schwächstes Modell über maximal 300 MHz Turbo im E1-Micro-6200T, 350 MHz im E1-6010 und 500 MHz Turbo im E2-6015 verfügt. Da die Grafikeinheit nicht über eigenen Speicher verfügt, muss sie auf den Systemspeicher zurückgreifen. Abhängig von der APU ist Single-Channel DDR3L-1066, -1333, oder -1600 Arbeitsspeicher vorhanden.

Funktionen
GCN 1.1 ist die 2. Generation von AMDs aktueller GPU-Architektur und bietet zahlreiche Neuerung im Vergleich zur 1. Generation, darunter die Implementierung von AMD TrueAudio und eine überarbeitete Powertune-Technologie. Die AMD Radeon R5 unterstützt die APIs DirectX 11.2, OpenGL 4.1, OpenCL 1.2 und Shadermodell 5.0. Bis zu 2 Bildschirme können über VGA, DVI, HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 angeschlossen werden. Im Gegensatz zur Vorgängerserie HD 8000 kommt in der Radeon R-Reihe der überarbeitete Unified Video Decoder 4.2 (UVD) für bis zu 4K hardwaregestütztes Video-Decoding zum Einsatz. Die für das Video-Encoding zuständige Video Codec Engine 2.0 (VCE) ist schon von den Vorgängern bekannt. Anders als die Vollprofil-R-GPUs, die z.B. in den mobilen Kaveri-APUs verbaut werden, unterstützen die ultra-mobilen Beema- und Mullins-APUs nicht die Heterogeneous System Architecture (HSA) und damit auch kein Zero-Copy.

Leistung
Als Low-End-Modell ihrer Baureihe ist von der AMD Radeon R2 keine herausragende Grafikleistung zu erwarten. Die Performance ist zudem stark davon abhängig, in welcher APU die Grafikeinheit verbaut ist. Während die schwächste AMD Radeon R2 im E1 Micro-6200T mit nur 300 MHz Turbo und Zugriff auf DDR3L-1066 Speicher ca. auf dem Niveau der älteren Radeon HD 8210 ist, kann die GPU im E1-6015 mit 500 MHz Turbo und Anbindung an schnelleren DDR3L-1600 Speicher schon mit der HD 8330 mithalten. Aber selbst dann sind die meisten Spiele aus dem Jahr 2014 kaum spielbar. Nur ältere und sehr anspruchslose Spiele, wie World of Warcraft, sind bei minimalen Details und niedrigen Auflösungen spielbar.
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Technische Daten
ModellR2
DirectX-Version11.2
Chip-Takt500 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3L
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren128
Texture-Mapping-Units8
Fertigungsprozess28 nm

2 Notebooks mit AMD Radeon R2

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