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Radeon R2

Bei der AMD Radeon R2 Serie handelt es sich um integrierte Grafikprozessoren (IGPs), die in AMDs ultramobilen APUs der Beema-, Mullins- und Carrizo-L-Generation zu finden sind. Die IGPs basieren auf der Graphics-Core-Next-Architektur und haben alle dieselbe Konfiguration mit 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs. Lediglich die Taktfrequenz und die Speicheranbindung variieren je nach Modell. Am schwächsten ist die Radeon R2 in der Mullins-APU E1 Micro-6200T mit 300 MHz und DDR3L-1066 Speicher. Bei den Beema- und Carrizo-L-APUs gibt es jeweils 2 verschiedene Ausführungen. Der stärkste IGP der Serie ist die Radeon R2 im E2-7110, die mit 600 MHz taktet und an den DDR3L-1600 Systemspeicher angebunden ist. Die Leistung der jeweiligen Variante ist vom unterstützten Speicher und der TDP der übergeordneten APU abhängig.

Architektur
Die integrierten GPUs der AMD Radeon R2 Serie basieren auf der 2. Generation der Graphics-Core-Next-Architektur, die inoffiziell als GCN 1.1 bezeichnet wird. Die Verbesserungen im Gegensatz zur 1. GCN-Generation sind eher gering, führen aber zu einer besseren Ausnutzung der bereits vorhandenen Ressourcen. Die PowerTune-Technologie wurde kräftig überarbeitet, um die Taktfrequenz innerhalb der Temperaturlimits zu maximieren. Dafür wurde die Zahl der Power-States von 3 auf 8 erhöht, was eine deutlich feinere Abstufung ermöglich. Die Power-States können alle 10 Millisekunden gewechselt werden, was 100 Sprüngen pro Sekunde entspricht. Zudem kann die PowerTune-Technologie neben der Taktfrequenz nun auch die Spannung reduzieren, was zu einer deutlich effizienteren Abkühlung der GPU beiträgt. Auch die Heterogenous-System-Architektur (HSA) wurde verbessert, indem die Zahl der Asynchronous-Compute-Engines (ACEs) von 2 auf 8 erhöht wurde, sodass mehr Berechnungsreihen gleichzeitig durchgeführt werden können. GCN-Grafikkarten sind in Compute-Units (CUs) aufgeteilt auf welchen jeweils 64 Shadereinheiten und 4 TMUs verbaut sind. Alle Modelle der AMD Radeon R2 Serie haben dieselbe Konfiguration mit 2 CUs und insgesamt 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs. Die IGPs werden ebenso wie die übergeordnete APU im 28 nm Verfahren gefertigt.

Funktionen
Die Video-Engine der Radeon R2 IGPs setzt sich aus dem Unified Video Decoder 4.2 (UVD 4.2) und Video Codec Engine 2.0 (VCE 2.0) zusammen. Bis zu 2 Bildschirme können über VGA, DVI, HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2angeschlossen werden. Die GPUs unterstützten DirectX 12 FL12_0 und Shader-Modell 5.0.

Leistung
Die AMD Radeon R2 Serie ist am unteren Leistungssegment positioniert und ist nur in AMDs ultramobilen APUs zu finden. Dennoch variiert die Leistung auch innerhalb der Serie stark und ist unter anderem von der Taktfrequenz, der TDP und dem unterstützen Speicher abhängig. Das Spektrum reicht von der R2 im E1 Micro-6200T, der eine TDP von lediglich 3,95 Watt hat und DDR3L-1066 Speicher unterstützt, bis zur R2 im E2-7110, der auf DDR3L-1600 Speicher zugreifen kann und dessen TDP auf bis zu 25 Watt konfigurierbar ist. Im Optimalfall können mit der R2 einige ältere und anspruchslose Spiele wie Counter-Strike: GO und World of Warcraft gespielt werden.
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4 Notebooks mit Radeon R2

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