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AMD Radeon HD 8330

Die AMD Radeon HD 8330 ist eine integrierte GPU, die hauptsächlich in AMDs Mainstream APU Kabini (wie. z.B. im A4-5000) zum Einsatz kommt. Die Radeon HD 8000-Serie wurde für Kabini und Teshma am 23. Mai 2013 als Nachfolger der Radeon HD 6000 und HD 7000-Serie der Bobcat-Baureihe angekündigt und basiert auf der weiterentwickelten Graphics Core Next (GCN) Architektur. Auf 2 Compute Units befinden sich insgesamt 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs. Der Chip ist auf 500 MHz getaktet und verfügt über keinen Turbotakt. Die GPU hat keinen eigenen VRAM und ist daher mit dem maximal single-channel DDR3L-1600 Hauptspeicher verbunden.

Architektur
Die Kabini und Temash Chips sind die ersten AMD APUs, die GCN GPUs verwenden. Die AMD Radeon HD 8330 ist daher im 32-nm- anstelle des älteren 40-nm-Verfahren der VLIW-basierten Grafikchips (z.B. Ontario und Hondo) gefertigt. In allen Grafikkarten des Line-Ups sind zwei CUs mit jeweils 4 TMUs und 4 Vektoreinheiten à 16 Shadereinheiten sowie ein render back-end mit 4 ROPs verbaut. Die GPU ist über ein 64-Bit Speicherinterface an den Systemspeicher angeschlossen, welcher bis zu single-channel DDR3L-1600 unterstützt wird. Die GFlops-Performance konnte dank der kompletten Umstrukturierung und der verbesserten Architektur der GPU laut AMD um bis zu 75% gegenüber dem Hondo-Chip der Bobcat-Architektur erhöht werden. Der Stromverbrauch der APU insgesamt ist dabei durch power gating, welches den Standy-By Vebrauch und den Leckstrom reduziert, drastisch verbessert worden.

Funktionen
AMD bringt dieselbe API-Unterstützung von dedizierten GCN-Grafikkarten auch für die Kabini-APU. Dadurch werden DirectX 11.1, OpenGL 4.3, OpenGL ES 3.0 und OpenCL 1.2 voll unterstützt. Zusätzlich ist auch die als Alternative zu Direct3D und OpenGL für das low-level Rendering von 3D-Videospielen entwickelte AMD Mantle API verfügbar. Bis zu 2 Bildschirme können über VGA, DVI, HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 bei Ultra HD-Auflösung (2160p) angeschlossen werden. Zum Encoding und Decoding kommen AMDs überarbeitete Video Codec Engine 2.0 (VCE) und Unified Video Decoder 4.0 (UVD) zum Einsatz, die durch power gating effizienter arbeiten. Durch die in GCN implementiere Heterogeneous System Architecture (HSA) ist außerdem zero-copy mit an Bord.

Leistung
Die AMD Radeon HD 8330 schneidet in Tests ca. 61% besser als AMDs ältere Brazos-Plattform ab und reicht damit leistungstechnisch an die HD Graphics 4000 von Intel heran. Sie ist in etwa mit der dedizierten Radeon HD 7470M vergleichbar, reicht deshalb aber nicht für anspruchsvolle Spiele aus den Jahren 2013 und 2014 aus. Für viele ältere und Gelegenheitsspiele ist sie allerdings vollkommen ausreichend. Laut AMD wurde außerdem die HD Video playback Leistung um 51% gegenüber der Vorgängergeneration verbessert. Dank des verbesserten Energie-Managements variiert der Stromverbrauch der gesamten APU zwischen 13,5 und 15 W je nach Modell, wodurch sich die Grafikkarte für den Einsatz in Low-Power-Geräten, Subnotebooks und Netbooks sowie Ultra-Thin-Geräten eignet.
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Technische Daten
ModellRadeon HD 8330
DirectX-Version11.1
Chip-Takt500 MHz
Dedizierter SpeicherNein
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren128
Texture-Mapping-Units8
Fertigungsprozess28 nm

18 Notebooks mit AMD Radeon HD 8330

18 Notebooks mit AMD Radeon HD 8330